Personenverkehr der Paartalbahn

Der Personenverkehr hatte auf der Paartalbahn nie die Rolle, wie auf einer Durchgangsstrecke. Der Personenverkehr hatte eher lokale Bedeutung und als Zubringer zum Fernverkehr in Augsburg und in Ingolstadt. Da die Strecke ursprünglich von Augsburg bis Regensburg ging, fuhren die Züge einst durchgehend von Augsburg nach Regensburg. Äußert lebhaft war der Personenverkehr durch den Ausflugsverkehr am Ende des 19. Jahrhunderts. Schon im März 1876 führen an Sonntagnachmittagen einige Ausflugszüge von Augsburg nach Friedberg und zurück. Der übliche Personenverkehr bestand, damals so wie auch heute noch, überwiegend der Berufs und Schülerverkehr. Einen großen Aufschwung erlebe der Personenverkehr nach dem zweiten Weltkrieg bis in den fünfziger und sechziger Jahren der Individualverkehr das Reiseaufkommen arg schrumpfen lies.

Mitte der siebziger Jahre war der Tiefpunkt im Personenverkehr auf der Paartalbahn. Das war auch der Grund dafür, dass 1976 die Paartalbahn - infolge Nichtaufnahme in das "betriebswirtschaftlich optimale Netz" - in die Untersuchungen hinsichtlich Stilllegung kam. Der Fahrplan wurde immer weiter ausgedünnt, so gingen auch die Passagierzahlen immer weiter zurück.

Einen Anstieg der Fahrgastzahlen wurde erst nach der Einführung des Taktfahrplans im Jahr 1996 wieder erreicht. In den folgenden Jahren wurde dann der Taktverkehr immer weiter ausgeweitet so das dass Zugangebot heute so hoch wie niemals zuvor auf der Paartalbahn ist. Dies spiegelt sich auch in den Fahrgastzahlen wieder: Zurzeit fahren täglich rund 5500 Personen mit der Paartalbahn und dies mit steigender Tendenz.

Historische Fahrpläne von der Paartalbahn


Fahrplan 1876/1877


Der erste Fahrplan nach dem Krieg 1946
damals noch Augsburg - Regensburg


Fahrplan von 1967