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Entwicklung der Paartalbahn
1872 - 1875 Bau der Strecke.
15. Mai 1875 Eröffnung der Paartalbahn von Augsburg nach Ingolstadt.
Um 1900 Erste Planungen werden veröffentlicht für eine Anbildung der
Paartalbahn nach Pöttmes. Zusätzlich wird auch über eine Lokalbahnstrecke
von Friedberg nach Eurasburg diskutiert.
1914/1915 Beginn des ersten Weltkriegs - Erste Einschränkungen im Fahrplan.
1917/1918 Weitere Einschränkungen im Fahrplan durch den ersten Weltkrieg.
Nur noch drei Züge in jeder Richtung morgens, mittags und abends.
1918/1919 Ausdünnung im Fahrplan. Nur noch zwei Züge in jeder Richtung
morgens und abends.
1920/1921 Normalisierung des Zugverkehrs. Verdichtung der Fahrplans auf
je vier Züge in eine Richtung auf der Paartalstrecke.
Winter 1922 Wegen Kohlennot teilweise Einstellung des Betriebes auf der Strecke.
15. Mai 1935 Erstmaliger Einsatz von Motortriebwagen. Diese verkehren vor
allem als Vorstadtzüge von Aichach nach Augsburg.
1939 Beginn des zweiten Weltkriegs - Erste
Einschränkungen im Fahrplan.
Nutzung der Strecke für Militärtransporte.
1944 Teilweise Einstellung des Zugverkehrs. Nur noch Notverkehr wegen
massiver Luftangriffe durch britische und amerikanische Tiefflieger.
Anfang 1945 Nazis sprengen die Paarbrücke bei Unterschneidbach. Einstellung
des Zugverkehrs auf der Paartalbahn.
Herbst 1945 Wiederaufbau der unterbrochenen Strecke. Vereinzelt wieder Züge
auf der Paartalbahn.
1. Januar 1946 Wiederaufnahme des Zugverkehrs. Erste Dampfzüge fahren auf der
Strecke.
1951 Verdichtung des Zugverkehrs auf der Strecke.
1965 Abnahme der Fahrgastzahlen auf der Paartalbahn durch die individuelle
Mobilisierung.
Anfang 1975 Untersuchungen hinsichtlich einer Stilllegung der Paartalbahn
von der Deutschen Bundesbahn.
15. Mai 1975 100 Jahre Paartalbahn. Feierlichkeiten mit Bahnhofsfeste Sonderzüge.
26. September 1976 Der Haltepunkt Zuchering bei Inoglstadt wird geschlossen.
1. Juni 1980 Der Haltepunkt Podenhausen wird geschlossen.
2. Juni 1985 Streichungen im Zugverkehr. Einstellung des Fahrbetriebs am Wochenende
zwischen Ingolstadt und Aichach sorgen für einen noch weiter sinkenden
Personenverkehr auf der Strecke. Es besteht somit keine durchgehende
Zugverbindung mehr zwischen Augsburg und Ingolstadt am Wochenende.
Als Schienenersatz fahren Omibusse die von den Fahrgästen schlecht
angenommen werden.
Herbst 1989 Eingliederung der Paartalbahn in den Augsburger-Verkehrs-Verbund
(AVV) bis Radersdorf. Wieder erste Verdichtungen im Fahrplan der
Paartalbahn. Die durchgehende Zugverbindung am Wochenende von Aichach
bis Ingolstadt wird wieder hergestellt. Der Haltepunkt Paar zwischen
Dasing und Friedberg wird geschlossen.
1990 Stillegungspläne der Paartalbahn sind Endgültig vom Tisch.
01. Mai 1992 Umbenennung der Paartalbahn in die Streckennummer 983.
14. Mai 1995 Eröffnung des neuen Streckenverlauf der Donautalbahn (Ingolstadt
- Donauwörth) und Paartalbahn bei Ingolstadt.
02. Juni 1996 Einführung des "Bayern Takt" - Verdichtung des Taktverkehrs
auf der Paartalbahn. Auf der Paartalbahn verkehren Hauptsächlich
Triebwagen der Baureihe 628 und zum Teil Lokbespannte Wendezüge.
01. Mai 1999 Weitere Verdichtung des Taktfahrplans. Die Paartalbahn wird auf
Lokbespannte Wendezüge bis zur Einführung der neuen Treibwagen VT
642 umgestellt. Die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 100
Km/h auf 120 Km/h sogen dafür, dass die Paartalbahn zum schnellsten
Verkehrsmittel im Paartal wird. Die Paartalbahn wird zur Referenzstrecke
der DB Regio aufgewertet.
Anfang 2000 Renovierung der Bahnhöfe an der Paartalbahn.
15. Mai 2000 175 Jahre Paartalbahn. Streckenjubiläum mit Dampf-Sonderzüge
und Feierlichkeiten entlang der Paartalbahn.
Ende 2000 Einstellung der Schienengüterverkehr auf der Paartalbahn. Die
letzten Güterzüge fahren die Gleisanschlüsse entlang der Paartalbahn
an. Vor allem in Dasing und in Schrobenhausen wurde zuletzt noch
Güter auf die Schiene verladen.
April 2001 Die ersten Treibwagen VT 642 fahren auf der Paartalbahn.
Juni 2001 Komplettumstellung auf die neuen Triebwagen der Baureihe 642.
Januar 2002 Technische Probleme mit den Triebwagen der Baureihe 642. Vor
allem vereiste Kupplungen sorgen für Störungen im Fahrdienst.
Sommer 2002 Teilweise wieder Einsatz von Lokbespannten Wendezüge auf der
Paartalbahn wegen technischer Probleme der VT 642.
August 2002 Wieder Güterzüge (Ölzuge) auf der Paartalbahn, gezogen von der
Augsburger Localbahn.
Herbst 2005 Einrichtung
einer P+R Anlage am Friedberger Bahnhof.
Weitere Entwicklung der Paartalbahn Lesen Sie hierzu die Rubrik "Paartalbahn Zukunft".
Haltepunkte und Bahnhöfe Zur Eröffnung der Paartalbahn 1875 waren folgende Stationen eingerichtet
worden: Augsburg HBF, Hochzoll, Friedberg, Dasing, Obergriesbach,
Aichach, Radersdorf, Schrobenhausen, Arnbach und Zuchering. Später
kamen noch die Haltepunkte Pobenhausen, Niederarnbach, Hörzhausen,
Edelshausen und Paar hinzu. Seit 1976 wurde die Zahl der Stationen
auf der Paartalbahn ständig reduziert: Am 26. September wurde der
Haltepunkt Zuchering aufgehoben. Am 01. Juni 1980 wurde Pobenhausen
geschlossen. Seit 1988 halten keine Züge mehr in Niederarnbach,
Edelshausen und Hörzhausen und der Haltepunkt Paar wurde zu Beginn
des Winterfahrplans 1989/1990 aufgelassen.
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