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Paartalbahn Nachrichtenarchiv 2009
Zugfahrer können länger Silvester
feiern 31-12-2009 Aichach/Augsburg -
Am Silvestertag verkehren die Züge der Bayerischen Regiobahn GmbH nach
Wochenendfahrplan. Ausnahme sind zwei Zugverbindungen um Mitternacht
ab dem Augsburger Hauptbahnhof. Deren Abfahrt - in Richtung Ingolstadt
und Weilheim - wurde laut BRB jeweils um eine Stunde verschoben,
um allen in Augsburg feiernden Nachtschwärmern die sichere Heimfahrt
zu ermöglichen. Auf der Paartalbahnstrecke über Aichach nach Ingolstadt
ist der Zug BRB 86622 betroffen, der normalerweise um 0.00 Uhr in
Augsburg abfahren würde. Er fällt aus. Stattdessen fährt um 1.03
Uhr der BRB 86666 nach Ingolstadt und hält an allen Stationen. In
Zusammenhang mit der Silvesternacht weist die Bayerische Regiobahn
noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten der Bahnanlagen
lebensgefährlich ist. Insbesondere im Bereich Friedberg-West zwischen
Augsburg-Hochzoll und Friedberg beobachteten in der Vergangenheit
viele Schaulustige das Feuerwerk vom Bahndamm aus. Seit dem Fahrplanwechsel
verkehren auf der Paartalbahn zwischen Augsburg und Ingolstadt zusätzliche
Züge bis weit nach Mitternacht. Deshalb warnt die BRB dringend davor,
die Strecke zu betreten.
AVV-Fahrplan 2010: Was ist neu, was
ändert sich? 20-12-2009 Seit 13.
Dezember 2009 ist der neue Jahresfahrplan 2010 in Kraft. Endgültig
eingeführt wird nun das neue Durchbindungskonzept auf den Schienenstrecken
Donauwörth – Augsburg, Dinkelscherben – Augsburg sowie Augsburg
– München, nachdem dieses aufgrund technischer Schwierigkeiten um
ein Jahr verschoben werden musste. Das Ersatzkonzept, welches zu
Kapazitätsengpässen führte und ein Umsteigen bei Fahrten über Augsburg
hinaus bedingt hat, wird nunmehr eingestellt. Somit wird es nun
bei einem Großteil der Verbindungen möglich sein, ohne umzusteigen
von Donauwörth bzw. Dinkelscherben über Augsburg nach München zu
fahren. Gleiches gilt auch für die Rückfahrt. Die neuen Fahrzeuge
vom Typ ET 440 können damit in vollem Funktionsumfang verkehren.
Auch der Halt München-Pasing wird nun wieder regelmäßig bedient.
Die Bayerische Regiobahn (BRB) wird im Schienenverkehr die zweite
Strecke im AVV übernehmen. Ab Fahrplanwechsel verkehrt sie nun auch
auf der Regionalzugstrecke R2 Augsburg – Friedberg – Aichach – Radersdorf
(– Ingolstadt). Das Angebot wird auf dieser Strecke z.T. erheblich
ausgedehnt.
Das Brechen der beiden Regionalbuslinien 420 und 733 auf Straßenbahnen
sowie die Einführung zusätzlicher Fahrtmöglichkeiten auf einigen
Buslinien haben sich aus der weiteren Umsetzung des regionalen Nahverkehrsplans
ergeben. Mit den diesjährigen Maßnahmen wurden nunmehr die meisten
Vorhaben umgesetzt.
Diese Umsetzung des Nahverkehrsplans zum Fahrplanwechsel im Dezember
führt insbesondere im Raum Königsbrunn nochmals zu größeren Änderungen.
Auch auf den übrigen Bahn- und Buslinien im AVV wurden Fahrpläne
geändert und – wo immer möglich – an die Bedürfnisse der Kunden
angepasst.
Zum 01.01.2010 wird das Tarifangebot des AVV erweitert. Ab dann
können die Fahrgäste das Schnupper-Abo, das Nachtticket und das
Miniticket nutzen.
Die detaillierten Informationen über Änderungen und Verbesserungen
finden Sie aufgeteilt nach den sieben Sektoren des AVV in den folgenden
Ausführungen. Die erste Ziffer der dreistelligen Regionalbus-Liniennummer
deutet auf den Sektor hin, in welchem diese Linie verkehrt.
Weitere Auskünfte erhalten Sie im Internet unter www.avv-augsburg.de
oder telefonisch im Kundencenter des AVV unter (0821) 15 70 00.
Was-ist-neu 2010
Neuer Fahrplan bringt Paartalbahn
an die Leistungsobergrenze 16-12-2009 Schrobenhausen/Ingolstadt
- Mit dem Fahrplanwechsel übernahm die Bayerische Regiobahn GmbH
(BRB) den Betrieb auf der Linie zwischen Augsburg und Ingolstadt.
Die BRB will mit neuen Konzepten und mit neuen modernen Triebwagen
das Angebot für die Fahrgäste nicht nur bequemer und schneller machen,
sondern auch deutlich ausweiten. Die Regiobahn spricht von einer
Verdoppelung des Angebots. Von Augsburg nach Friedberg beispielsweise
fahren die Züge von montags bis freitags jetzt durchschnittlich
alle 15 Minuten. Zwischen Augsburg Hbf und Augsburg-Hochzoll sind
es sogar alle 7,5 Minuten. So erfreulich das neue Angebot auch ist,
doch beim genaueren Hinsehen gibt es auch einige Schattenseiten:
Während der Fahrplanwechsel zwar mehr Verbindungen und modernere
Züge bringt, wurde beispielsweise an der Schieneninfrastruktur nichts
verbessert bzw. investiert. Die Kapazität der Paartalbahn
sowie die Schieneninfrastruktur sind 140 Jahre alt. Unzureichenden
Gleiskapazitäten entlang der ganzen Strecke sind schuld daran, dass
es jetzt unterschiedliche Fahrtzeiten zwischen Augsburg und Ingolstadt
gibt. Auch gibt es keinen richtigen Takt - die Abfahrtszeiten variieren.
Im günstigsten Fall muss man sieben Minuten auf die nächste Verbindung
warten, wenn man einen Zug versäumt hat, im schlechtesten sind es
über 20 Minuten. Wichtig wäre jetzt, den Ausbau diese Strecke voranzutreiben
um diese Engpässe zu beseitigen.
Die blau-gelbe Zukunft der Paartalbahn
hat begonnen 14-12-2009 Augsburg/Aichach/Schrobenhausen
- Es ist Sonntag, Tag des Fahrplanwechsels und damit der Startschuss
für die neue Paartalbahn, mit neuem Takt. Zur Eröffnung begleiteten
die Vertreter der Stadt Augsburg und der Landkreise Aichach-Friedberg
und Neuburg-Schrobenhausen auf einer Staffelfahrt den symbolischen
ersten Zug der BRB von Augsburg nach Ingolstadt. Augsburgs Oberbürgermeister
Dr. Kurt Gribl fuhr auf dem Führerstand des Zuges ab Augsburg mit
und übergab den Zug in Friedberg an Landrat Christian Knauer. Der
wiederum übergab in Schrobenhausen an Roland Weigert, seinen Kollegen
aus Neuburg-Schrobenhausen. An der Endstation Ingolstadt empfing
den Zug der dortige Oberbürgermeister Dr. Dr. Alfred Lehmann zusammen
mit der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer. Der
erste Zug fuhr mit einigen Minuten Verspätung. Das lag allein daran,
dass auf allen Bahnhöfen unterwegs die verbesserte Verbindung kurz
gefeiert wurde. Als „Staffelstab“ hatte die BRB eine Tafel vorbereitet,
auf die Landräte und alle Bürgermeister der bedienten Orte unterschrieben.
Am Ende trug die Tafel die Autogramme von Dr. Peter Bergmair aus
Friedberg, Erich Nagl aus Dasing, Klaus Habermann aus Aichach, Johann
Lotterschmid aus Kühbach und Dr. Karlheinz Stephan aus Schrobenhausen.
Etwas Besonderes hatten sich die Aichacher einfallen lassen: Zur
Begrüßung des ersten Zuges und seinen prominenten Fahrgästen spielte
die Aichacher Stadtkapelle auf und ein Glühweinstand versorgte alle
mit dem wärmenden Getränk.
Bürger der Gemeinde Brunnen demonstrieren
für einen Haltepunt 03-12-2009 Brunnen
- Ihrer Forderung nach einem Haltepunkt Brunnen untermauerten demonstrierten
am 13.12.2009 Vormittag rund 60 Personen an der Strecke der Paartalbahn.
Aufgestellt wurden bei dieser Aktion auch ein Transparent. Das Transparent
soll noch längere Zeit stehen bleiben und auf den Wunsch aufmerksam
machen. "Ja, wo ist er denn der Zug", hieß es mehrmals.
Der hatte pünktlich zur Jungfernfahrt etwas Verspätung. Während
sich die Erwachsenen in der Zwischenzeit mit angebotenem Glühwein
wärmten, tobten sich die Kinder bei einer Schneeballschlacht aus.
Mit fröhlichem Winken begrüßte die Schar schließlich den Zug. Kurze
Zeit später waren alle wieder weg – nur das Transparent soll noch
längere Zeit auf den Wunsch aufmerksam
Staffelfahrt mit Landräten, Bürgermeistern
und Staatsministerin 02-12-2009 Augsburg
- Am 13 . Dezember eröffnen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und
Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann sowie die beiden Landräte Christian
Knauer und Roland Weigert gemeinsam den Betrieb der Bayerischen
Regiobahn auf der Paartalbahn. In einer Staffelfahrt werden die
politischen Vertreter der Stadt Augsburg und der Landkreise Aichach-Friedberg
und Neuburg-Schrobenhausen den symbolischen ersten Zug der BRB von
Augsburg nach Ingolstadt begleiten. Damit fällt der Startschuss
für die BRB auf der Paartalbahn. Abfahrt in Augsburg Hbf mit Oberbürgermeister
Dr. Gribl ist um 9:45 Uhr. In Friedberg übergibt er den Zug um 9:54
Uhr an Landrat Knauer. Knapp 30 Minuten später übernimmt Landrat
Weigert den Zug in Schrobenhausen und um 10:46 Uhr wird Oberbürgermeister
Dr. Lehmann zusammen mit Frau Staatsministerin Christine Haderthauer
den Zug in Ingolstadt empfangen. Als Staffelstab hat die BRB eine
Tafel vorbereitet, auf der die Staffelträger unterschreiben werden.
Während der Fahrt wird die BRB von den Bürgermeistern entlang der
Strecke am Bahnhof begrüßt. Mit dabei sind Bürgermeister Peter Bergmair
aus Friedberg, Bürgermeister Erich Nagl aus Dasing, Bürgermeister
Klaus Habermann aus Aichach, Bürgermeister Johann Lotterschmid aus
Kühbach und Bürgermeister Dr. Karlheinz Stephan aus Schrobenhausen.
60/30/15:
Die neue Mobilität! Paartalbahn bekommt ab 13. Dezember 2009 ein
verbessertes Angebot und einen neuen Betreiber 19-11-2009 Augsburg
- Ab dem 13. Dezember 2009 mit einem verbesserten Fahrplanangebot
nach Friedberg, Aichach, Schrobenhausen und Ingolstadt sowie zwischen
Ingolstadt und Eichstätt! Genießen Sie Ihre neue Mobilität: tagsüber
zum Einkaufen, Arbeiten, Freunde besuchen, Museumsbesuch – abends
nach dem Konzert, Theater, Kino – bequem und umweltfreundlich. Die
Bayerische Regiobahn bringt Sie auch zum Fernverkehr nach Ingolstadt
und Augsburg und wieder zurück. Den
neuen Fahrplan erhalten Sie hier. Von Augsburg nach
Ingolstadt und umgekehrt können Sie mit uns alle 60 Minuten fahren
– vom frühen Morgen bis nach Mitternacht, an 365 Tagen im Jahr.
In Augsburg haben Sie gute Anschlüsse von und zum Fernverkehr Richtung
Stuttgart, in Ingolstadt bestehen stündlich Anschlüsse zum Fernverkehr
von und nach Hamburg bzw. Berlin. Alle 30 Minuten sind wir für Sie
zwischen Augsburg und Aichach unterwegs – werktags von der Früh
bis nach Geschäftsschluss. Von Augsburg nach Friedberg geht’s alle
15 Minuten – von morgens bis abends, immer montags bis freitags.
Tipp: Zwischen Augsburg Hbf und Augsburg-Hochzoll fährt montags
bis freitags durchschnittlich alle 7,5 Minuten ein Zug – zuverlässig
und bequem. In Augsburg Hbf, Augsburg-Haunstetterstraße und Augsburg-Oberhausen
haben Sie Anschlüsse zur Straßenbahn, die werktags alle fünf Minuten
verkehrt. Möglich wurde das verbesserte Fahrplanangebot übrigens
durch unsere Auftraggeberin, die Bayerische Eisenbahngesellschaft
mbH, die diese Leistungen bei uns bestellt hat.
Zeitplan für die Straßenbahn-Linie
6 wird eingehalten 13-11-2009 Augsburg -
Im November 2010 sollen die Arbeiten für den Bau der Straßenbahnlinie
6, die vom Hauptbahnhof nach Friedberg-West führt, komplett abgeschlossen
sein. Der Zeitplan sei einzuhalten, hieß es gestern in der Sitzung
des Bauausschusses. Es gab von Baureferent Gerd Merkle und Tiefbauamtsleiter
Josef Weber einen Sachstandsbericht zu den Projekten der Mobilitätsdrehscheibe.
Linie 6 Die Bauarbeiten in der Friedberger Straße in Hochzoll werden
zum 23. November abgeschlossen. Die derzeit herrschenden Verkehrsbeschränkungen
werden aufgehoben. Autofahrer können dann wieder in beiden Richtungen
verkehren. Umbau Hauptbahnhof: Die Planfeststellungsunterlagen für
den Umbau werden erarbeitet. Sie sollen im Frühjahr 2010 bei der
Regierung von Schwaben zur Genehmigung eingereicht werden. Umbau
Königsplatz: Das Bebauungsplanverfahren läuft. Derzeit wird unter
anderem ein Signalprogramm für die Ampeln an der Kaiserhof-Kreuzung
ausgearbeitet.
Wirtschaft will eine attraktive Paartalbahn
Verkehr 02-11-2009 Aichach-Friedberg
- Die Wirtschaft in der Paartal-Region begrüßt den ab Dezember 2009 bevorstehenden
Ausbau des Zugangebots auf der Paartalbahn. Hiermit dürfe aber keine
weitere Schwächung des ICE-Knotens Augsburg einhergehen, verlangt
die Regionalversammlung Aichach-Friedberg der Industrie- und Handelskammer
(IHK) in einer Resolution. Zudem äußert sie Zweifel daran, ob die
in den vergangenen Wochen in die Diskussion gebrachte Elektrifizierung
einen Ersatz für den bislang verfolgten zwei-gleisigen Abschnitt
östlich von Friedberg darstellen kann. „Wir haben eine moderne und
attraktive Bahn erlebt“, sagte der Vorsitzende der Regionalversammlung,
Herbert Scheel, nach einer Bahnfahrt der Unternehmer mit dem stellvertretenden
Landrat Peter Feile von Friedberg über Aichach zu einer Sitzung
in Schrobenhausen beim Bau- und Maschinenbau-Konzern Bauer AG. „Nun
wird es noch einmal einen Sprung nach vorne geben“, fügte er mit
Blick auf den Fahrplanwechsel im Dezember hinzu. Dann übernimmt
die Bayerische Regiobahn, eine Tochter des französischen Veolia-Konzerns,
den Betrieb auf der Strecke von der Deutschen Bahn AG. Sie setzt
neue Züge ein, wie sie seit einem knappen Jahr auf der Ammerseebahn
verkehren. Zum neuen Fahrplankonzept gehört auch ein stündliches
Zug-Angebot zwischen Ingolstadt und Augsburg bis nach Mitternacht
und an den Wochenenden. Die Region zwischen Schrobenhausen und Friedberg
erhält damit auch abends stündliche ICE-Anschlüsse in Ingolstadt.
„Dies darf aber nicht dazu führen, dass dafür die ICE-Verbindungen
in Augsburg weiter zusammengestrichen werden“, betonte Scheel mit
Blick auf die dort weiter drohenden Reduzierungen zugunsten der
Neubaustrecke. „Das Regionalzug-Angebot zwischen Augsburg und Ingolstadt
kann nicht die ICE-Anbindung einer Großstadt mit einem Einzugsbereich
bis ins Allgäu ersetzen“, heißt es in der IHK-Resolution. Neue Überlegungen,
zugunsten einer etwaigen Elektrifizierung der Strecke den geplanten
zweigleisigen Abschnitt östlich von Friedberg zu verwerfen, verfolgt
die IHK mit Vorbehalten. Diese Option war zuletzt vom bayerischen
Wirtschafts- und Verkehrsministerium sowie vom Landkreis aufgezeigt
worden. Das Begegnungsgleis bei Paar „war ein bislang unstrittiger
Baustein des Gesamtkonzepts ,Regio-Schienen-Takt Augsburg’. Eine
pauschale Verzichtserklärung hierauf zugunsten einer weder planerisch
noch finanziell abgesicherten Perspektive der Elektrifizierung nach
Auslaufen des neuen Verkehrsvertrages, also nach dem Jahr 2019,
erscheint uns ohne eine verbindliche politische Zusage nicht hinnehmbar“,
so die Resolution. „Wir brauchen das zweite Gleis aus Kapazitätsgründen,
weil die Strecke sonst an die Grenzen der Leistungsfähigkeit kommt
und kaum Platz mehr für die Güterzüge zum Beispiel der Augsburger
Localbahn bliebe“, erklärte Scheel. Deshalb müsse vor einer politischen
Festlegung auf eine der beiden Ausbauvarianten – Elektrifizierung
oder Zweigleisigkeit – das Nutzen-Kosten-Verhältnis dargelegt und
eingehend untersucht werden, ob eine mögliche Fahrzeitverkürzung
durch den elektrischen Betrieb die resultierenden Nachteile aufwiegen
kann, verlangt die IHK-Regionalversammlung in der Resolution. Zugleich
setzt sich die Regionalversammlung für die Modernisierung der Bahnsteige
an der Strecke an; die Höhen von Bahnsteigen und Fahrzeugeinstieg
sollten einander angeglichen werden. „Zu modernen Zügen gehört auch
ein zeitgemäßer Zugang“, erklärte Scheel. Es könnte alle Beteiligten
weiterbringen, dazu auch lokale Initiativen – wie in Aichach – mit
einzubinden. Überdies plädieren die Unternehmer für ein innovatives
und unkonventionelles Marketingkonzept: Viele Menschen in der Region
wüssten nicht, wann und wie oft der Zug fahre und wie gut das Angebot
sei. Der Erfolg der Paartalbahn und die Akzeptanz für die Investitionen
würden aber auch davon abhängen, dass die Zahl der Fahrgäste steige
und Neukunden gewonnen werden.
Paartalbahn
Zugangebot wird ab Dezember ausgeweitet 22-10-2009 Aichach
- Gut zehn Jahre lang war das Angebot auf der Paartalbahnstrecke
zwischen Augsburg und Ingolstadt konstant: rund 860000 Zugkilometer
im Jahr. Ab 2010 steigert sich das auf 1,26 Millionen Kilometer
und ab 2012 auf knapp 1,4 Millionen Kilometer. In einer Sitzung
von Kreis und Kreisentwicklungsausschuss skizzierten die Bayerische
Eisenbahngesellschaft (BEG) und die Bayerische Regiobahn (BRB) vor
dem Fahrplanwechsel die Zukunft und die aktuelle Situation. Trotz
aller Zufriedenheit über die Verbesserungen hatten die Kreisräte
auch einige kritische Bemerkungen im Handgepäck. Audi-Pendler würden
sich eine Durchfahrt der Paartalbahn bis Ingolstadt-Nord wünschen,
brachte Eva Ziegler an. Problem erkannt, aber nicht leicht gebannt,
so BEG-Vertreter Thomas Nowak: „Ein Ziel, das wir anpeilen. Aber
die Verhandlungen sind nicht einfach.“ Peter Tomaschko (CSU) stand
schon mal mit Rad am Bahnhof und wurde nicht mitgenommen. Laut BRB-Vertreter
Bastian Goßner kann ein Zug nur maximal sechs Räder mitnehmen: „Bei
schönem Sommerwetter am Wochenende, wenn viele Radler zum Ammersee
und zur gleichen Zeit zurück wollen, können wir das nicht ganz lösen.“
Die BEG, eine Tochter des Wirtschaftsministeriums, bestellt den
Schienennahverkehr im Freistaat und versucht durch Ausschreibungen
das Angebot zu verbessern und gleichzeitig die Zuschüsse des Staats
zum ÖPNV zu verringern.
Bessere Qualität nach Betreiberwechsel
auf der Ammerseebahn 13-10-2009 Augsburg
- Seit der Betriebsaufnahme der Bayerischen Regiobahn (BRB)
im Dezember 2008 hat sich die Gesamtzufriedenheit der Fahrgäste
auf der Ammerseebahn deutlich verbessert. Das zeigt eine Studie
der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die im Auftrag
des Freistaats Bayern den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Bayern
plant, finanziert und überwacht. Die BEG hat die Strecken Augsburg
– Weilheim – Schongau im Wettbewerb vergeben. Fritz Czeschka, Geschäftsführer
der BEG: „Nur durch die günstigeren Preise im Wettbewerb konnten
wir neue Fahrzeuge und ein besseres Fahrtenangebot für die Bahnkunden
finanzieren. Der Erfolg der Ammerseebahn und der Pfaffenwinkelbahn
sowie die Wertschätzung der Fahrgäste zeigt, dass wir mit unserer
Ausschreibungspolitik richtig liegen.“
Neue Fahrzeuge, bessere Qualität, ein erweitertes Fahrplankonzept:
Die BEG gab in ihrer Ausschreibung zur Ammerseebahn und Pfaffenwinkelbahn
vor, was der Betreiber in den nächsten zehn Jahren erfüllen muss.
Dass das neue Konzept bei den Fahrgästen gut ankommt, zeigen die
Ergebnisse einer Studie der BEG. Insgesamt wurden über 1.100 Fahrgäste
vor und nach dem Betreiberwechsel von DB Regio auf die Bayerische
Regiobahn befragt. In allen abgefragten Kriterien wie z.B. Fahrgastinformation,
Fahrplanangebot, Sauberkeit, Präsenz von Zugbegleitern, Ticketerwerb,
Kundenorientierung sind die Befragten mit dem neuen Angebot zufriedener
als im Fahrplanjahr 2008.
Im Vergleich zum Vorjahr empfinden 82 Prozent der Befragten die
Qualität der eingesetzten Fahrzeuge als besser. Die größten Unterschiede
sehen die Bahnkunden im Bereich Sauberkeit. Die Befragten schätzen
die Sauberkeit der Sanitäreinrichtungen und der Fahrzeuge des Typs
LINT 41 innen und außen erheblich besser ein, als noch vor dem Betreiberwechsel.
BEG-Chef Czeschka freut sich über das neue Erscheinungsbild der
Fahrzeuge: „Das Bahnfahren auf der Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn
hat deutlich an Qualität gewonnen. Natürlich hängt das auch mit
den von uns geforderten Neufahrzeugen zusammen. Unabhängig vom Betreiber
können sich Fahrgäste bei Neuausschreibungen in der Regel auf neue
Fahrzeuge freuen. Im laufenden Betrieb liegt es natürlich bei den
Bahnunternehmen, die Fahrzeuge innen und außen sauber zu halten.“
Der Freistaat hat zum Betriebsstart der BRB rund 18 Prozent mehr
Zugfahrten bestellt. Die BEG finanziert damit einen Stundentakt
und zusätzliche Fahrten in der Hauptverkehrszeit. Diese Angebotsausweitung
honorieren auch die Fahrgäste: Knapp 55 Prozent der Befragten sehen
eine Verbesserung im Fahrplanangebot gegenüber 2008. Positiv bewerten
die Befragten die Möglichkeit, Fahrkarten im Zug der BRB zu kaufen.
Auch die Kundenorientierung bei Beschwerden wird deutlich positiver
bewertet als noch vor Betreiberwechsel. Dagegen empfinden die Befragten
nur geringe Verbesserungen beim Sitzplatzangebot, beim Preis-Leistungsverhältnis
sowie beim Erscheinungsbild der jeweiligen Zugbegleiter. Die Fahrgastzahlen
auf der Ammerseebahn sind seit Ende 2008 um fast 15 Prozent gestiegen.
Dies nimmt der Freistaat zum Anlass, zum Fahrplanwechsel im Dezember
2009 das Zugangebot auf der Ammerseebahn nochmals um neun Prozent
zu erweitern. So wird künftig auch nachmittags ein 30-Minuten-Rhythmus
im Berufsverkehr von Augsburg nach Geltendorf angeboten, jeweils
mit guten Anschlüssen in Mering von München. Zwischen Weilheim und
Geltendorf profitieren Fahrgäste im Berufsverkehr ebenfalls in beiden
Richtungen von einem 30-Minuten-Rhythmus, insbesondere nachmittags
von 15 bis 20 Uhr jeweils mit guten Anschlussverbindungen in Weilheim
und Geltendorf von und nach München.
Auf der Gesamtstrecke Augsburg – Geltendorf – Weilheim wird der
Stundentakt bis nach Mitternacht ausgeweitet. Die letzte Fahrmöglichkeit
von München über Geltendorf zum Ammersee ist künftig um 23:51 Uhr
ab München Hauptbahnhof. Ebenfalls neu ist ein ICE-Anschluss um
23:56 Uhr in Augsburg zum Ammersee und nach Weilheim. Auch der Schülerverkehr
soll verbessert werden. Im Auftrag des Freistaats bestellt die BEG
Nahverkehrsleistungen bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen. Darüber
hinaus gehören Konzeption und Optimierung von Fahrplänen sowie die
Überwachung der Qualität im bayerischen Schienennetz zu den wesentlichen
Aufgaben der BEG. Die Aufträge für Verkehrsleistungen werden heute
in der Regel in Wettbewerbsverfahren vergeben. Dadurch konnte die
BEG in den letzten Jahren nicht nur das Fahrplanangebot, sondern
auch die Qualität im bayerischen SPNV wie z. B. Pünktlichkeit, Komfort
und Fahrgastinformation ständig verbessern. Ziel dieser erfolgreichen
Wettbewerbspolitik ist es, auch künftig das SPNV-Angebot und die
Qualität in allen bayerischen Regionen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die CSU drängt: Voller Takt in alle
Richtungen 09-10-2009 Landkreis
Augsburg - Mit einem klaren Votum hat sich die CSU Schwaben erneut
für den dringenden Ausbau und die Weiterentwicklung der Schienen-Infrastruktur
eingesetzt. Der Bezirksvorsitzende Markus Ferber (Bobingen) betont
dabei, dass es für die Region von großer Wichtigkeit sei, eine Vollvertaktung
des Personennahverkehrs in alle Richtungen ab dem Hauptbahnhof in
Augsburg zu erreichen.
BRB bald auf der Paartalbahn 01-10-2009 Ingolstadt/Aichach
Geht’s nach der Bayerischen Regiobahn (BRB), dann kommt der Nikolaus
heuer zwar mit Verspätung, aber dafür mit einem vollen Sack (sprich
vielen neuen Verbindungen) und noch vor dem Christkind ins Wittelsbacher
Land. Der neue Betreiber der Paartalbahn will zum Fahrplanwechsel
am Sonntag, 13. Dezember, richtig Gas auf der Schiene geben und
mit neuen modernen Triebwagen und dem Regio-Schienen-Takt das Angebot
für die Fahrgäste nicht nur bequemer und schneller machen, sondern
auch deutlich ausweiten. Bastian Goßner, Vertriebsleiter bei der
BRB, spricht von „nahezu einer Verdoppelung des Angebots“. Severin
Dünnbier, Betriebsleiter bei der BRB, erinnert vor allem an die
zusätzlichen Verbindungen nach Ingolstadt: „Ein richtiger Qualitätssprung
für diese Strecke.“
Gemeinsam mit Geschäftsführer Heino Seeger stellten die Regiobahn-Macher
unserer Zeitung die Eisenbahn-Zukunft (zumindest bis 2019, so lange
läuft die Konzession) auf der kürzesten Verbindung zum ICE-Halt
in Ingolstadt vor. Die BRB (Schwesterunternehmen der Bayerischen
Oberlandbahn BOB und Tochter des Konzerns Veolia) betreibt ab Dezember
von Augsburg aus mit rund 100 Mitarbeitern und künftig 28 neuen
Triebwagen dann insgesamt 200 Zugkilometer von Schongau über Weilheim
(Pfaffenwinkelbahn) weiter nach Augsburg (Ammerseebahn), Ingolstadt
(Paartalbahn) und Eichstätt.
Bei der BOB, die München mit dem Tegernsee, Bayerisch Zell und
Lenggries verbindet, habe der private Bahnkonzern die Fahrgastzahlen
seit Anfang des Jahrtausends mehr als verdreifacht, sagt Heino Seeger.
Die Ammerseebahn verzeichne seit der BRB-Übernahme vor einem Dreivierteljahr
einen Kundenzuwachs von 15 Prozent, fügt Goßner hinzu. Zu den Zielen
auf der Paartalbahn möchte sich die BRB noch nicht festlegen, weil
ihr vom aktuellen Betreiber Deutsche Bahn keine Fahrgastzahlen vorliegen
- sie sollen auf alle Fälle steigen.
Wenig begeistert sind Seeger, Dünnbier und Goßner übrigens vom
angekündigten Verzicht auf den für 2012 angekündigten Doppelspurabschnitt
südlich von Dasing und die von Landrat Christian Knauer als „Sensation“
bezeichnete Alternative - eine Elektrifizierung der Strecke ab 2019
(das macht 160 statt 120 Stundenkilometer möglich). Bei einer Doppelspur
(Kosten: rund 30 Millionen Euro) könnte das Angebot auf absehbare
Zeit deutlich verbessert werden, so Dünnbier. Die Elektrifizierung
bringe der BRB nichts. Eine Paartalbahn ohne Doppelspur würde die
Geschäftsbedingungen der Regiobahn verschlechtern, ergänzt Goßner.
Das bedeute Nachverhandlungen seiner Gesellschaft mit der Eisenbahngesellschaft.
Denn diese Spur sei im Vertrag für 2012 „unterstellt“ worden. Noch
wichtiger sei aber der Ausbau des Nadelöhrs Augsburger Hauptbahnhof,
betont Betriebsleiter Dünnbier. Aber auch kleine Baumaßnahmen würden
dem System Bahn helfen, beispielsweise, wenn das vorhandene dritte
Gleis im Aichacher Bahnhof wieder aktiviert würde.
Stadt informiert zum geplanten Königsplatz-Umbau
15-09-2009 Augsburg
- Das Baureferat der Stadt Augsburg lädt am Mittwoch, 16. September
und 19 Uhr zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in den
Augustana-Saal (Annahof) ein. Thema ist der Umbau des Königsplatzes
und des „Augsburg-Boulevards“. Die Veranstaltung ist Teil einer
frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan „Königsplatz
und Augsburg-Boulevard“. Mit diesem Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen
Voraussetzungen für den Umbau des Königsplatzes und für die Aufwertung
des Straßenzugs Konrad-Adenauer-Allee/Fuggerstraße geschaffen werden.
Die Planung, die den gesamten Bereich zwischen Theodor-Heuss-Platz
und Klinkertorplatz umfasst, basiert auf den Ergebnissen des Ideenwettbewerbs
„Innenstadt Augsburg“. Danach sollen Schießgraben- und Schaezlerstraße
zukünftig in beide Richtungen befahrbar sein. Somit kann die Fuggerstraße
auf Höhe des Königsplatzes unterbrochen werden. Das Haltestellendreieck
der Straßenbahn wird nach Osten verschoben und ohne Querung der
Straße erreichbar sein. Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet noch
bis Freitag, 25. September statt. Bis dahin können die Pläne während
der Dienstzeiten im Stadtplanungsamt (Rathausplatz 1, 3. Stock)
oder im Internet (www.stadtplanung.augsburg.de)
eingesehen werden.
Regio-Schienen-Takt Region spricht
mit einer Stimme 26-08-2009 Augsburg
- Kurzfristig hatte der Augsburger OB Kurt Gribl (CSU) für gestern
Politiker aller Ebenen und Parteien ins Rathaus eingeladen. Einig
war man sich, das sagten Teilnehmer später, dass die dritten Gleisabschnitte
entlang zweier Strecken nötig sind, um einen exakten Takt der Regionalzüge
hinzubekommen. Zwar fahren inzwischen viele Züge, doch drängt der
Fern- den Nahverkehr immer wieder aufs Abstellgleis. „Die Maßnahmen
dürfen nicht durch eine Fortführung der über Jahre hinweg praktizierten
Zuständigkeitsdiskussion verzögert werden“, so Gribl. Seit langem
wird darum gezankt, ob Bund oder Land zahlen müssen. Kalkuliert
wird mit 40 Millionen Euro zuzüglich Planungskosten. Das Geld kommt
vom Bund, wobei das Land über bestimmte Mittel frei verfügen kann.
Hier setzt die Resolution an. Der Freistaat soll Druck machen, um
den Ausbau in den Bundesverkehrswegeplan zu bekommen und die Mittel
geltend machen - egal ob aus dem Fern- oder Nahverkehrstopf. Diese
Frage war zuletzt strittig. „Es gibt unterschiedliche Sichtweisen.
Mit dieser Formulierung können aber alle halbwegs leben“, so ein
Teilnehmer. Eine direkte Finanzierung durch den Freistaat wie bei
einer S-Bahn (was SPD, Grüne und einige CSU-Politiker forderten)
ist kein Thema. Zudem soll sich der Freistaat dafür einsetzen, dass
der Ausbau in einen Koalitionsvertrag kommt. Bayern wird in der
Resolution auch „darum ersucht, die Vorfinanzierung der Planungsleistungen
zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu gewährleisten“. Eine klare Forderung
zur Vorfinanzierung - wie bisher erhoben - hört sich anders an.
Dem Freistaat soll so wohl die Tür offengehalten werden, auf das
Angebot der Region zurückzukommen, die Planung selbst vorzufinanzieren.
Mit am runden Tisch saßen Europaabgeordneter Markus Ferber (CSU),
die Bundestagsabgeordneten Heinz Paula (SPD), Christian Ruck (CSU),
Claudia Roth (Grüne, wurde vertreten), die Landtagsabgeordneten
Linus Förster und Harald Güller (SPD), Christine Kamm (Grüne), Bernd
Kränzle und Reinhard Pachner (CSU). Zudem waren die Vize-Landräte
Max Strehle (CSU, Augsburg) und Rupert Reitberger (CSU, Aichach-Friedberg)
sowie der Diedorfer Bürgermeister Otto Völk (FW) dabei.
Paartalbahn soll bis 2019
elektrifiziert werden 21-08-2009 Aichach-Friedberg
Einen Grund zu feiern sieht Landrat Christian Knauer in Sachen Paartalbahn:
Von einem Gespräch mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP)
brachte er nach eigener Aussage „tolle bis sensationelle Ergebnisse“
mit: Zum einen soll es für Bahnfahrer ab Dezember, wenn die Bayerische
Regiobahn (BRB) den Betrieb der Paartalbahn übernimmt, weitere Verbesserungen
am Abend und am Wochenende geben. Zum anderen soll die Strecke ab
2019 elektrifiziert werden. Ein zweites Gleis sei dann überflüssig,
so Knauer. „Der Regio-Schienen-Takt ist dadurch aber auf keinen
Fall in Gefahr“, betonte der Landrat. Eigentlich sollte nach früheren
Planungen ab 2012 ein Doppelspurabschnitt zwischen Dasing und Friedberg
gebaut werden. Wegen der hohen Kosten - über 30 Millionen Euro -
hätte er aber frühestens 2019 in Angriff genommen werden können,
so Knauer. Jetzt habe die Bahn vorgeschlagen, die Strecke zu elektrifizieren
und die Geschwindigkeit auf 160 Stundenkilometer (bisher 120 Stundenkilometer)
anzuheben. Überholgleise seien dann nicht mehr nötig. Die Kosten
seien in etwa gleich hoch. Bei der Elektrifizierung seien die Reisezeiten
kürzer, die Züge könnten auf andere elektrische Strecken durchgebunden
werden und die Strecke sei auch im Güterverkehr leichter nutzbar.
Angesichts der hohen Kosten könne der Ausbau frühestens 2019 in
Angriff genommen werden, so Knauer. Die Bundesmittel für den Nahverkehr
seien bis Ende 2018 weitgehend verplant, unter anderem für den Bahnsteig
F (für den Regio-Schienen-Takt) am Augsburger Hauptbahnhof. Weil
der Vertrag mit der BRB, die Dieselfahrzeuge einsetzt, bis Ende
2019 läuft, sei die Elektrifizierung ohnehin erst nach Ablauf dieses
Vertrags möglich. Darüber hinaus soll die Paartalbahn über den Hauptbahnhof
hinaus bis Augsburg-Oberhausen verlängert werden. Nötig ist dazu
aber der Bahnsteig F. In der anderen Richtung könnte die Strecke
bis Ingolstadt-Nord verlängert werden, wo es Anschluss an die Audi-Werksbusse
gibt. Auch dort wäre ein zusätzlicher Bahnsteig nötig. Zwischen
Schrobenhausen und Ingolstadt soll in Brunnen ein neuer Haltepunkt
eingerichtet werden, weil dort das Fahrgastpotenzial mit rund 200
Ein- und Aussteigern pro Tag am höchsten sei. In Edelshausen und
Hörzhausen sei das Fahrgastaufkommen zu gering. Geprüft werde, ob
langfristig in Aichach das vorhandene dritte Gleis wieder aktiviert
werden kann. Das hatte die Bayerische Regiobahn (BRB), die die Paartalbahn
ab 13. Dezember betreibt, gefordert. Später soll das auch in Schrobenhausen,
wo ebenfalls ein drittes Gleis vorhanden ist, der Fall sein, so
Knauer. Auch kurzfristig - also zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember
- soll es Verbesserungen geben. Wie mehrfach berichtet, übernimmt
dann die Bayerische Regiobahn (BRB) den Betrieb der Paartalbahn,
die dann auch in den Regio-Schienen-Takt in der Region Augsburg
eingebunden wird. Zwischen Augsburg und Friedberg sollen die Züge
ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember von Montag bis Freitag im
15-Minuten-Rhythmus - vier Züge pro Stunde, aber nicht exakt alle
15 Minuten - fahren. Zwischen Augsburg und Aichach im 30-Minuten-Takt.
Ein Stundentakt soll auch am Wochenende gelten. Neu ist, dass die
Verbindungen am Abend ausgebaut werden. War bisher die letzte Abfahrt
von Ingolstadt Richtung Augsburg bereits um 20.15 Uhr, so soll diese
künftig um 0.15 Uhr sein.
Pro Bahn: Wieder zehn Jahre Status
quo 18-08-2009 Aichach-Friedberg
Zufrieden mit den weiteren Verbesserungen bei der Paartalbahn, die
ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gelten sollen, ist Aichachs
Bürgermeister Klaus Habermann. Landrat Christian Knauer hatte vergangene
Woche über den 30-Minuten-Takt nach Augsburg an Wochentagen hinaus
zusätzliche Verbindungen am Abend und an den Wochenenden angekündigt.
Über diese freut sich auch der Fahrgastverband Pro Bahn, der damit
zwei seiner dringlichsten Wünsche erfüllt sieht: „Das bringt für
die Anwohner an der Paartalbahn in Aichach, Friedberg und Dasing
schon Vorteile.“ Kritik übt der stellvertretende Pro-Bahn-Beauftragte
in Schwaben, Karl Wöhl, aber daran, dass nun der lang ersehnte zusätzliche
Haltepunkt in Paar bei Friedberg weiter auf sich warten lässt. Wie
berichtet, hat Landrat Christian Knauer angekündigt, dass die Strecke
zwischen Augsburg und Ingolstadt ab 2019 elektrifiziert werden soll.
Wegen der dann möglichen höheren Zuggeschwindigkeiten sei der bis
dato geplante Doppelspurabschnitt, der eigentlich ab 2012 zwischen
Dasing und Friedberg gebaut werden sollte, nicht mehr nötig. Der
zusätzliche Halt in Paar, schon lange auf dem Wunschzettel von Pro
Bahn, könne folglich wohl vor 2019 nicht eingerichtet werden, so
Wöhl: „Das heißt, wir müssen die nächsten zehn Jahre mit dem heutigen
Status quo leben.“ Das könne man nicht gutheißen, wenn man Verkehr
auf die Schiene bringen wolle, so Wöhl: „Der Zuspruch wäre größer,
wenn man mal nicht kleckern, sondern klotzen würde.“ Grundsätzlich
erkennt er aber an, dass sich Landrat Knauer für die Schiene einsetze.
„Entsetzt“ zeigt sich ÖDP-Kreisrat Michael Bettinger über die Ablehnung
des zweigleisigen Ausbaus der Paartalbahn bei Friedberg in einer
Pressemitteilung. Die Beschleunigung der Strecke sei damit auf den
Sankt-Nimmerleinstag verschoben, so Bettinger. Auch nach einer möglichen
Elektrifizierung der Strecke „in weit mehr als zehn Jahren“ sieht
er keinen Durchbruch zu einer höheren Geschwindigkeit. Er befürchtet,
dass Kurvenradien und Gleisunterbau keine höheren Geschwindigkeiten
zulassen. Landrat Knauer sei in München wieder einmal mit Verbesserungswünschen
für den Regio-Schienentakt „abgeblitzt“ und feiere dies nun als
Erfolg, so Bettinger. Zurückhaltend äußert sich auf unsere Anfrage
die Bayerische Regiobahn (BRB), die ab dem Fahrplanwechsel am 13.
Dezember die Paartalbahn betreibt. Vom Verzicht auf den Doppelspurausbau
bei Friedberg habe man bisher nur aus der Presse erfahren, so Bastian
Goßner, Leiter Vertrieb und Kommunikation: „Von der Bayerischen
Eisenbahngesellschaft (BEG) sind wir bisher nicht offiziell informiert
worden.“ Man wolle jetzt zunächst mit dieser in Dialog treten darüber,
was das für das Fahrplankonzept der BRB bedeute. Der Doppelspurausbau
wäre für das Betriebskonzept der BRB sehr wichtig, um zwischen Friedberg
und Augsburg einen sauberen 15-Minuten-Takt anbieten zu können,
sagt Goßner. Grundsätzlich sei der 15-Minuten-Rhythmus aber nicht
gefährdet. Ohne das Doppelgleis könne vorerst aber auch ein Halt
in Paar nicht umgesetzt werden, bestätigt er. Wünschenswert sei
aus Sicht der BRB, das vorhandene dritte Gleis im Aichacher Bahnhof
kurzfristig zu reaktivieren, zumindest um dort Züge abstellen zu
können. In Aichach freut sich Bürgermeister Klaus Habermann, dass
der 30-Minuten-Takt nach Augsburg gesichert ist. Die Umstellung
auf die Bayerische Regiobahn (BRB), die die Paartalbahn ab dem Fahrplanwechsel
am 13. Dezember betreibt, sei auch eine qualitative Verbesserung,
so Habermann.
Verwirrung um die Paartalbahn 11-08-2009 Aichach-Friedberg
- Wackelt der Regio-Schienen-Takt oder wackelt er nicht? Äußerst
unterschiedliche Aussagen waren dazu seit Freitag zu erhalten. Wie
im Augsburg-Teil der Augsburger-Allgemeinen Zeitung berichtet
wurde, war am Freitag durchgedrungen, dass die Bayerische Eisenbahngesellschaft
(BEG) wohl den seit langem geplanten Bau zusätzlicher Gleise nicht
finanzieren will. Vor allem für den Landkreis Augsburg hätte es
gravierende Folgen, wenn das lange diskutierte dritte Gleis bei
Westheim nicht gebaut würde. Das würde vermutlich das Aus für die
schnelle Anbindung durch den Regio-Schienen-Takt bedeuten. Im Wittelsbacher
Land könnten die Züge der Paartalbahn ab Dezember zwar auch ohne
die erhofften zusätzlichen Schienen zwischen Friedberg und Dasing
wie geplant im 30-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit zwischen Aichach
und Friedberg und weiter im 15-Minuten-Takt nach Augsburg verkehren.
Dennoch wäre ein zusätzliches Gleis eine Erleichterung. Roland Fuchs
(SPD), derzeit amtierender Bürgermeister in Friedberg, hatte gestern
auf offiziellem Weg noch nichts vom möglichen Aus des dritten Gleises
gehört. Er reagierte jedoch gereizt auf die angebliche Begründung
der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, sie müsse die Investition
in den Augsburger Nahverkehrsraum streichen, weil das Geld für den
Münchner Osten gebraucht werde: „Wir in Schwaben sind halt das Hinterteil
von Bayern“, so der Stellvertreter von Dr. Peter Bergmair.
Regio-Schienen-Takt in Augsburg kommt
wahrscheinlich nicht. 08-08-2009 Augsburg
- Nach Informationen der Augsburger-Allgemeinen Zeitung will
die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) offenbar den längst geplanten
und lange geforderten Bau zusätzlicher Gleise nicht finanzieren.
Das könnte das Ende des Regio-Schienen-Taktes bedeuten, mit dem
der Wirtschaftsraum zügig und schnell verbunden werden sollte. Ohne
zusätzliche Gleise können die Nahverkehrszüge nicht so oft fahren
wie geplant (alle 15 Minuten). Die vielen Tausend Pendler wären
die Opfer dieser Sparmaßnahme. „Fehlt ein attraktiver Takt und ein
Mehr an Zugangeboten, ist der Regio-Schienen-Takt gescheitert“,
so ein Insider. Erst Ende Juni trafen sich Politiker und Bürgermeister
in Diedorf, um gegen den schleppenden Ausbau zu protestieren. Landrat
Martin Sailer (Landkreis Augsburg) verwies seinerzeit auf Kabinettsbeschlüsse
zum Bahnausbau. Mit dem Angebot der Vorfinanzierung und die Ankündigung,
die Millionen dafür vorzustrecken und im Geldkoffer nach München
zu bringen, wollte man den Druck auf den Freistaat erhöhen. Doch
offenbar hat das alles nichts genützt. Weil angeblich das Geld vor
allem für den Münchner Osten gebraucht werde, soll die Investition
in den Augsburger Nahverkehrsraum gestrichen werden. Die Augsburger
bräuchten keinen Takt und damit keine zusätzlichen Gleise, so der
Tenor. Nach AZ-Informationen hat die BEG dies in einem Brief an
den Augsburger Verkehrsverbund (AVV), der für den Nahverkehr zuständig
ist, erklärt. Auch an die Landräte und OB seien Briefe unterwegs.
Vom AVV war gestern Abend keine Stellungnahme mehr zu bekommen.
Nach Informationen unserer Zeitung will die BEG die zusätzlichen
Gleise im Bereich Westheim sowie zwischen Friedberg und Dasing (Paartalbahn)
und auf der Strecke nach Donauwörth nicht mehr bauen. Doch die Gleise
sind wichtig, damit der Nahverkehr wie geplant gut vertaktet fahren
kann. Das zusätzliche Nahverkehrsgleis samt Bahnsteig am Hauptbahnhof
soll aber gebaut werden.
Straßenbahn Gt4 in Augsburg auf Abschiedsfahrt
09-07-2009 Augsburg
- 50 Jahre, nachdem der erste GT4 in Stuttgart das Licht der Welt
erblickt hat, und nach 18 Jahre Einsatz in Augsburg, endet voraussichtlich
mit Beginn der Sommerferien der Einsatz von GT4 Zügen in Augsburg.
Somit gibt es GT4 in Deutschland nur noch in Halberstadt und Nordhausen,
wo sie nur noch im Bedarfsfall eingesetzt werden. In größeren Stückzahlen
sind GT nur noch in Arad und vor allem in Iasi (beide Rumänien)
im Einsatz. Der GT4 Zug 411 und 461 wird in Augsburg als Museumszug
erhalten bleiben, die restlichen GT Züge werden nach Iasi verkauft,
wo sie mit Sicherheit noch einige Jahre, mit viel Mühe der dortigen
Werkstatt, die Fahrgäste durch Iasi fahren werden. Aus diesem Anlass
veranstalten die Freunde der "Augsburger Straßenbahn e.V."
am 25.7. eine Abschieds-Fotofahrt durch das Augsburger Netz. Die
Fahrt wird in zwei Teilen angeboten, um individuell nur einen Teil
(je ca. 3,5 Std.) des Augsburger Straßenbahnnetzes am Vormittag
oder Nachmittag, oder auch die gesamte Tour (dann fast das gesamte
Netz) bereisen zu können. Der Fahrpreis beträgt für einen Teil je
17,00 Euro für beide Teile 28,00 Euro. Beim ersten Teil und der
Gesamttour ist ein kleiner Mittagsimbiß im Preis mit inbegriffen.
Getränke werden im Fahrzeug verkauft. Abfahrt ist um 10:00 Uhr auf
Königsplatz Bahnsteig B und 13:35 Uhr am Königsplatz Bahnsteig E.
Um disponieren zu können ist eine Anmeldung erforderlich. Auf zahlreiche
Teilnahme bei der Abschieds-Fotofahrt freut sich der Verein "Freunde
der Augsburger Straßenbahn e.V. Weitere Infos unter http://www.f-d-a-s.de/news/index.php?seitenaufruf=gt4abschied
SPD
diskutiert den Nahverkehr 06-07-2009 Aichach-Friedberg
- Dem Thema Paartalbahn widmet die SPD eine Diskussionsveranstaltung
am Donnerstag, 9. Juli, in Dasing. Schwerpunkt soll dabei laut einer
Mitteilung die Paartalbahn sein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Landgasthof
Lechner. Zugesagt haben ihre Teilnahme bereits SPD-Bundestagsabgeordneter
Heinz Paula, Mitglied des Verkehrsausschusses, und ein Vertreter
der Bayerischen Regiobahn. Anfragen laufen derzeit noch bei der
Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und dem Augsburger Verkehrsverbund
(AVV).
Freundlichster Fahrer gekürt 05-07-2009 Augsbuirg
- Der 52jährige Andreas Rauner ist Augsburgs nettester Bus- und
Tramfahrer. Bei ihm fährt fast immer ein Smiley mit. Im nächstem
Jahr soll wieder der freundlichste Fahrer gekürt werden, also Augen
auf ;-) Die "Augsburger Allgemeine" bringt es in ihrem
"Aufgefallen" auf den Punkt: Auch Fahrgäste können freundlich
sein und den Fahrer grüßen. Denn wie man in die Tram (oder den Bus)
hineinrufe, so schallt es heraus. Andreas Loy von nahverkehr-augsburg.de
hat unterdessen die Erfahrung gemacht dass viel mehr Fahrgäste "Guten
Morgen" bzw. "Grüß Gott" zum Busfahrer sagen wenn
der kontrollierte Einstieg gilt. Sich selbst schließt er dabei ein...
;-)
Augsburgs neue CityFlex-Straßenbahnen
werden erst im September in den Fahrgasteinsatz kommen 01-07-2009 Augsburg
- Die neuen CityFlex-Straßenbahnen werden erst im September in den
Fahrgasteinsatz kommen. Bei den Testfahrten wurden Probleme mit
der Türelektronik festgestellt. In den bereits ausgelieferten Zügen
(laut Blickpunkt Strassenbahn sind bereits drei Bahnen da) wird
dies durch eine Softwareanpassung behoben, die nächsten Züge kommen
nachgerüstet vom Werk.
Interaktiven
Energieerlebnispfad in Augsburg 25-07-2009 Augsburg
- Ab dem 13.7. laden die Stadtwerke Augsburg im Gebäude am Hohen
Weg zum interaktiven Energieerlebnispfad. Im Rahmen der Bayerischen
Klimawoche können interessierte Gäste im Foyer des Vortragssaals
im 2. Stock des Gebäudes (Eingang beim Kundencenter) alle wichtigen
Grundlagen zum Thema Energie erleben. Anhand der interaktiven Stationen
wird unter anderem ersichtlich, wie sich eine Energiesparlampe auf
den Stromverbrauch auswirkt, oder wie man durch Einsparen das Klima
positiv beeinflussen kann. Öffnungszeiten des Energieerlebnispfades
sind von Montag den 13. bis Donnerstag den 16.7, jeweils von 14:00
bis 18:00 Uhr und am Freitag, den 17.7. von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
"Augsburger Allgemeine"
sucht nettester Bus- oder Tramfahrer? 05-06-2009 Augsburg
- Das hat es noch nie gegeben: Augsburgs Bus- und Tramfahrer wetteifern
darum, wer besonders nett zu den Fahrgästen ist. Gewinnen wird,
wessen Beispiel am Ende des Monats die Mehrheit unserer Leser überzeugt.
Der Betriebsratschef der Augsburger Verkehrsgesellschaft AVG, Martin
Schumacher: "Wir Fahrer machen da gerne mit und hoffen, dass
jetzt auch möglichst viele AZ-Leser mitmachen." Wenn Sie eine
lobenswerte Begebenheit mit einem Fahrer erleben, schildern Sie
diese bitte in ein paar Zeilen. Diese schicken Sie uns entweder
per Post an die Augsburger Allgemeine, Lokalredaktion, Maximilianstraße
3, 86150 Augsburg, Kennwort "Fahrer". E-Mails bitte an
lokales@augsburger-allgemeine.de, Faxe an die 0821 777-2202. Auch
hier lautet das Kennwort "Fahrer". Bitte geben Sie unbedingt
Ihre Adresse an. Unter allen Einsendungen werden Monatskarten für
den Nahverkehr verlost. Wir sammeln die Geschichten und veröffentlichen
Geeignete in der Zeitung und im Internet. Gegen Ende des Monats
Juni stellen wir dann die Zuschriften im Internet zur Wahl. Die
Begebenheit mit den meisten Stimmen gewinnt. Diese Daten müssen
Sie angeben: Damit der kleine Wettbewerb funktioniert, müssen in
Ihrer Zuschrift die Linie, die Haltestelle, die Uhrzeit und die
Wagennummer vermerkt sein. Beispiel: Linie 35, Haltestelle Bärenwirt,
Wagen 3346. Zur Beruhigung: Wenn Sie nur drei dieser vier Kriterien
parat haben, müsste es auch gehen. Uhrzeit und den Namen der Haltestelle
finden Sie üblicherweise an den Haltestellenschildern. Mit welcher
Linie Sie fahren, prangt normalerweise in Leuchtschrift oben sowie
seitlich an Bus und Straßenbahn. Etwas schwieriger ist die Suche
nach der Wagennummer. Sie ist bei Bussen an der Außenseite an Front-
und Rückseite zu finden, im Innern steht sie vorne oberhalb des
Fahrers. Straßenbahnen tragen die Nummern auf der Außenseite vorne,
hinten und an den Flanken. Im Innern ist sie in den Wagen vorne
oben aufgepinselt. Noch ein Tipp: Die Busse der Stadtwerketochter
AVG haben stets eine vierstellige Nummer, die Straßenbahnwagen eine
dreistellige. Viel Spaß bei der Suche nach netten Bus- und Tramfahrern
wünscht die AZ-Lokalredaktion. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Aktion-Nettester-Fahrer-_arid,1636900_regid,2_puid,2_pageid,4490.html
Baum stürzt auf Zug bei Aichach-Sulzbach:
Zuginsassen bleiben unverletzt 27-05-2009 Aichach-Sulzbach
- Ein Baum ist bei einem Unwetter am Abend des 26.05.2009 bei
Aichach-Sulzbach gegen 19.45 Uhr auf einen Zug der Paartalbahn gestürzt.
Die Insassen des Zuges blieben unverletzt. Die Regionalbahn war
nach Augsburg unterwegs und wurde zwischen dem Übergang der Tränkmühle
und dem Stadtteil Sulzbach von dem Baum getroffen, der direkt auf
die Front des Triebwagens stürzte. Lokführer und die Fahrgäste im
gut besetzen Zug kamen mit dem Schrecken davon. Die Insassen des
hinteren Waggons durften auf eigene Verantwortung aussteigen. Die
Passagiere im vorderen Waggon mussten dagegen ausharren. Ein Anwohner
schnitt mit seiner Motorsäge den Triebwagen wieder frei. Der Zugführer
und zwei Bahnbedienstete beruhigten die Fahrgäste. Einige Schaulustige
waren bei extrem schlechten Wetter aus dem nahen Sulzbach herbeigeeilt.
Auch drei Krankenwagen waren schnell vor Ort, doch die Sanitäter
mussten nicht eingreifen.
Infos zum neuen Betreiber auf der
Paaartalbahn 17-05-2009 Schrobenhausen
- Der Fahrgastverband PRO BAHN, Kreisgruppe Neuburg-Schrobenhausen,
lädt am Dienstag, 19. Mai, um 19 Uhr zu einer Informations- und
Diskussionsveranstaltung in das Nebenzimmer des Gasthauses Rieder
Hütte im Schrobenhausener Orsteil Mühlried ein. Hauptthema des Abends
wird sein, welche Veränderungen und Neuerungen sich mit der neuen
Betreiberin der Paartalbahn, der Bayerischen Regiobahn (BRB), ergeben
werden. Gleichzeitig können die Fahrgäste ihre Wünsche und Anregungen
mit den Vertretern der BRB und auch der staatlichen „Bayerischen
Eisenbahngesellschaft“ diskutieren.
Bahnhofsfest in Augsburg 16-05-2009 Augsburg
- Am heutigem Samstag, 16. Mai 2009 findet von 10 - 18 Uhr anlässlich
des 111. Geburtstages der Ammerseebahn und der erfolgreichen Betriebsaufnahme
der Bayerischen Regiobahn ein Bahnhofsfest am Gleis 1 des Augsburger
Hauptbahnhofs statt. Auch der Augsburger Verkehrsverbund und die
Stadtwerke Augsburg sind vertreten. Nähere Infos unter http://www.bayerischeregiobahn.de
Augsburger Königsplatz bis 2011
umgebaut 10-05-2009 Augsburg
- Ende 2010, Anfang 2011 wird es ein neues Kö-Erlebnis geben. Eine
der wichtigsten Forderung aus dem Ideenwettbewerb wird dann
umgesetzt sein und der zentrale Platz aufgewertet. Gleichzeitig
wird auch der MIV-verkehr in der Konrad-Adenauer-Allee und Fuggerstraße
unterbrochen. Der Augsburger Baureferent Gerd Merkle wird die
aktuellen Pläne im Bauausschuss vorstellen. Darin enthalten sind
auch die zwingend erforderlichen Umbauarbeiten am Straßenbahn-Haltestellen-Dreieck.
Hier musste man einen Kompromiss eingehen. Für die Linie 6 wird
ein neues Gleispaar benötigt. Die Parkanlage mit dem Baumbestand
wird aber nicht tangiert.
Augsburg - Neue Straßenbahn auf Testfahrt
11-05-2009 Augsburg
- Nach zwei nächtlichen Testfahrten fand am Sonntag, 10.05.2009
die erste Testfahrt bei Tageslicht beim neuem CityFlex an. Der erste
Wagen mit der Nummer 871 wird dabei sechs Wochen lang genau getestet,
die nachfolgenden Exemplare werden jeweils eine Woche lang überprüft.
Für den Perlachberg wurden leistungsfähigere Bremsen als in der
Serienausstattung bestellt und eingebaut.
Wagenmangel auf der Ammersee- und
Paartalbahnbahn ab Dezember wird kompensiert 30-04-2009 München/Merching
- Auf der Ammerseebahn wird auch nach dem nächsten Fahrplanwechsel
im Dezember der Morgenzug der Bayerischen Regiobahn (BRB) mit zwei
Triebwagen fahren. Es handelt sich um die Abfahrt um 7.20 Uhr in
Schmiechen und um 7.23 Uhr in Merching. Dies teilte Wirtschaftsminister
Martin Zeil jetzt der Landtagsabgeordneten Brigitte Meyer mit. Meyer
war von den Bürgermeistern der Gemeinden Schmiechen und Merching,
Ludwig Hainzinger und Martin Walch, um Unterstützung gebeten worden.
Ihr gelang es, den Wirtschaftsminister, der zugleich Vorsitzender
des Aufsichtsrates der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) ist,
für dieses Thema zu sensibilisieren und ihm die Notwendigkeit einer
zweiten Zuggarnitur darzulegen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft
muss als Netzbetreiber der BRB zunächst die Anschaffung eines zweiten
Triebwagens genehmigen. Lange Verhandlungen waren der jetzigen Zustimmung
vorangegangen. Der jetzt im Moment eingesetzte zweite Triebwagen
wird ab Dezember auf der Paartalbahn auf der Strecke von Augsburg
nach Ingolstadt fahren. Die Kosten für den zweiten Triebwagen werden
sich auf mehrere Millionen Euro belaufen.
Sonderausstellung im Heimatmuseum
Mering - 111 Jahre Ammerseebahn Mering-Weilheim 19-03-2009 Mering
- Sonderausstellung im Heimatmuseum Mering, Bouttevillestr., 86415
Mering im Bürgerzentrum Schloßmühle mit Dokumenten und Fotografien
vergangener Zeiten, historische Zuggarnituren im Modell und einer
Präsentation der Bayerischen Regiobahn. Zu besichtigen ist
die Ausstellung im Heimatmuseum noch am 22.03. und 29.03.09 jeweils
von 14:00 bis 17:00 Uhr, Eintritt frei.
Öffentlicher Nahverkehr - Streik
in Augsburg 17-03-2009 Augsburg -
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs werden an diesem Freitag
und Samstag Straßenbahnen sowie Busse in Augsburg bestreikt.
Dies teilte ver.di-Verhandlungsführer Frank Riegler am Mittwoch
in Nürnberg mit. Zuvor will die Gewerkschaft bei einem Gespräch
mit den Arbeitgebern am Donnerstag noch einmal ausloten, ob es eine
Einigungsmöglichkeit gibt. Streiks in den Großstädten München und
Nürnberg werde es frühestens am Montag geben, sagte Riegler. Nach
gescheiterten Tarifverhandlungen hatten sich in einer Urabstimmung
97,5 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für Streik ausgesprochen.
Die Paartalbahn ist von diesem Streik nicht betroffen.
Straßenbahn-Linie 6: Bauarbeiten gehen
weiter 14-03-2009 Augsburg
- Ab Montag, 16.03.2009 starten die Arbeiten in der Friedberger
Straße für die Linie 6 auch in Hochzoll auf der Ostseite des Lechs.
Bereits seit Anfang dieser Woche laufen die Arbeiten an der Friedberger
Straße zwischen Altem Heuweg und Berliner Allee nach drei Monaten
Winterpause wieder. Dort wird die Friedberger Straße seit Sommer
verbreitert. Es wird ab Ende 2009 zwei Fahrspuren je Richtung geben
und in der Mitte die Straßenbahngleise. Ab kommenden Montag wird
sich die Stadt die ersten 300 Meter östlich der Lechbrücke (bis
Höhe Watzmannstraße) vornehmen. Dort fließt der Verkehr dann nur
noch einspurig. Auf Höhe Karwendel-/Salzmannstraße wird zudem eine
provisorische Fahrbahn gebaut, um den Verkehr später um die Baustelle
herumleiten zu können. Mit Unterbrechungen wird die Baustelle dann
insgesamt etwa einen Kilometer lang sein. In zwei Wochen sollen
dann auch die Arbeiten auf der Lechbrücke beginnen. Im Lauf der
kommenden zwei Jahre wird die Friedberger Straße in Hochzoll eine
einzige Baustelle sein. Ab Ende 2009 soll auch vom Friedberger Ende
her gebaut werden. Allerdings möchte die Stadt immer in Abschnitten
vorgehen. Ende 2010 soll die Straßenbahn dann rollen.
Streik im Nahverkehr droht 10-03-2009 Augsburg
- Die Tarifverhandlungen für die 6.500 Beschäftigten in den öffentlichen
Nahverkehrsbetrieben in Bayern sind gescheitert. "Trotz der
in den Sondierungsgesprächen erreichten Annäherung war das Ergebnis
nicht tragfähig", erklärte ver.di-Verhandlungsführer Frank
Riegler. Hauptgründe für die Ablehnung des Arbeitgeberangebots durch
die Tarifkommissionen der beteiligten Gewerkschaften ver.di und
dbb-tarifunion waren das Fehlen einer sozialen Komponente für die
unteren Einkommensgruppen, die Verlängerung der Arbeitszeit und
die extrem lange Laufzeit von 27 Monaten. Die Tarifkommissionen
von ver.di und dbb-tarifunion werden nun umgehend die Urabstimmung
einleiten. Die Urabstimmung beginnt am Donnerstag und wird bis Dienstag
andauern. Am Dienstagnachmittag (17. März) wird dann das Ergebnis
der Urabstimmung bekannt gegeben. Entscheiden sich die Gewerkschaftsmitglieder
mehrheitlich für Arbeitskampfmaßnahmen, sind unbefristete Streiks
im Nahverkehr in Bayern möglich. Bitte beachten Sie für aktuelle
Meldungen hierzu bitte die örtliche Presse, z. B. http://www.augsburger-allgemeine.de
Streik stoppt in Augsburg heute Bus
und Tram 02-02-2009 Augsburg
- Der Nahverkehr in Augsburg sowie in anderen Städten steht heute:
Seit Mitternacht streiken die Fahrer der Augsburger Verkehrsgesellschaft
(AVG) für 24 Stunden. Städtische Busse und Straßenbahnen bleiben
in ihren Depots. Betroffen in Augsburg sind etwa 180 000 Fahrgäste.
Berufstätige und Schüler können allenfalls auf die Regionalbusse
des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV) oder die Bahn ausweichen.
Hauptbahnhof Ingolstadt wird umgebaut
10-01-2009 Ingolstadt
– Bereits im Fahrplan 2009 wird der Hauptbahnhof Ingolstadt umgebaut.
Der bevorstehende Umbau des Ingolstädter Hauptbahnhofs wird für
die Kunden zu einigen Einschränkungen führen. Außerdem stehen während
der Bauarbeiten weniger Bahnsteige zur Verfügung. Laut Bahnangaben
wird der Umbau mit 15 Millionen Euro veranschlagt. Zum Bauprogramm
gehören u.a., dass die Bahnsteige in ihrer Höhe dem Einstiegsniveau
der Züge angepasst werden sowie neue Treppen und behindertengerechte
Aufzüge. Da die Umbauarbeiten während des laufenden Betriebs geplant
sind, müssen sich die Kunden auf einige Änderungen einstellen. So
gelten auf der Bahnstrecke München-Ingolstadt-Allersberg-Nürnberg
bei drei Regionalexpresszügen am Nachmittag andere Abfahrtszeiten
als sonst, der Halt in Rohrbach und Petershausen ist bei diesen
Verbindungen gestrichen. Bei der Strecke Augsburg-Ingolstadt fahren
die Züge in Ingolstadt vom provisorischen Bahnsteig an Gleis 31
ab. Auch auf der Verbindung München-Ingolstadt-Treuchtlingen gelten
geänderte Fahrzeiten bei einigen Regionalbahnen.
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