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Paartalbahn Nachrichtenarchiv 2007
Fahrradmitnahme in DB-Zügen 27-12-2007 Augsburg
Ab dem 01.01.08 muss bei der Mitnahme von Fahrrädern in den Zügen
des Nahverkehrs im AVV eine Zusatzkarte 1. Klasse der Preisstufe
2 zu 1,50 Euro gelöst werden. Diese ist den ganzen Tag gültig.
Fahrgast-Info vom Satelliten --- Stadtwerke
rüsten Busse und Straßenbahnen um 15-12-2007 Die
gute Nachricht: Ab Februar informieren die Anzeigen an den Haltestellen
deutlich genauer als bislang über die Ankunft des nächsten Busses
bzw. der nächsten Tram. Dafür werden jetzt sämtliche Fahrzeuge mit
der von Navigationssystem her bekannten GPS-Technik ausgestattet,
die Funkkontakt zum Satelliten ermöglicht. Und das ist die (vorübergehend)
schlechte Nachricht: Die Umstellung beginnt am 14. Januar und dauert
zwei Wochen: in dieser Zeit erscheinen auf den 260 Anzeigen an Augsburger
Haltestellen lediglich Fahrplanzeiten, Informationen über aktuelle
Verspätungen beispielsweise sind dann nur von der Leitstelle aus
über Lautsprecherdurchsagen bzw. das Laufband möglich.
Kleine Änderungen zum Fahrplanwechsel auf
der Paartalbahn 09-12-2007 Aichach-Friedberg
- Das Fahrplanangebot auf der Paartalbahn wird zum Fahrplanwechsel
am Sonntag, 9. Dezember, optimiert und bietet einige Neuerungen:
Der Frühzug von Augsburg nach Aichach, der am Augsburger Hauptbahnhof
um 6.08 Uhr abfährt, hält künftig auch an der "Haunstetter
Straße". Dort trifft er um 6.11 Uhr ein. Die Abfahrtszeiten
am Hauptbahnhof in Ingolstadt in Richtung Augsburg werden weiter
vertaktet. Das heißt, fast alle Regionalbahnen verlassen zwischen
9.05 und 20.05 Uhr Ingolstadt künftig zur "Minute 5",
also beispielsweise um 11.05, 12.05, 13.05 Uhr...usw. Nachtverkehr
zwischen München und Augsburg: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft
hat ebenfalls ab dem Fahrplanwechsel ein neues Nachtzugangebot zwischen
München und Augsburg bestellt. Das neue Zugpaar verkehrt in den
Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag und vor
Feiertagen. Das Angebot sieht wie folgt aus: Abfahrt Augsburg
um 1.16 Uhr, Ankunft in München um 2.01 Uhr. Bedient werden die
Haltestellen Augsburg-Hochzoll, Mering, Kissing und München-Pasing. In
der Gegenrichtung verkehrt der Zug von München ab 2.01 Uhr, Ankunft
in Augsburg ist um 2.55 Uhr. Bedient werden auf der Rückfahrt die
Haltestellen München-Pasing, Mering, Kissing, Augsburg-Hochzoll
und Augsburg-Haunstetter Straße. Alle Änderungen im AVV-Netz
erhalten Sie hier:
Was-ist-neu 2008
Regio-Schienen-Takt im Raum Augsburg
08-12-2007 Augsburg
- Am 09.12.2007 startete die 1. Stufe des Regio-Schienen-Taktes
Augsburg. Es wurde ein Viertelstundentakt in der Hauptverkehrszeit
auf der Schienenstrecke zwischen Bobingen und Augsburg sowie auf
der Regionalbuslinie 700 eingeführt. Damit wurde die erste Stufe
des Regio-Schienen-Takts Augsburg umgesetzt. Ziel dieses Projekts
ist der Umbau der Regionalbahn im Raum Augsburg zu einem modernen
Schienenverkehr mit einem Viertelstundentakt in der Hauptverkehrszeit,
neuen Haltepunkten, modernen Fahrzeugen und einem auf die Schiene
abgestimmten Busverkehr. Der weitere Zeitplan sieht derzeit wie
folgt aus, Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Ende 2008 - startet der 15-Minuten-Takt im Berufsverkehr nach
Mering, - deutliche Taktverdichtungen bis Donauwörth und Dinkelscherben
im ganztägigem 30-Minuten-Rhythmus, - exakter Stundentakt auf
der Ammerseebahn nach Weilheim.
Ende 2009 - wird der 15-Minuten-Rhythmus ganztägig auf der
Paartalbahn zwischen Friedberg und Augsburg eingeführt. Nach Aichach
Halbstundentakt, nach Ingolstadt Stundentakt.
Ende 2011 Sofern
die Ausbauten auf der Paartalbahn bis dahin abgeschlossen sind,
kann der exakte Taktverkehr mit Halten in beiden Fahrtrichtungen
und den neuen Halten in Paar und Edelshausen und der Verlängerung
der Züge bis Augsburg-Oberhausen realisiert werden.
Augsburg - Stadt des Stillstands II:
Baustopp für die Linie 6: Neue Aufträge werden nicht vergeben -
Laufende Aufträge werden abgeschlossen 04-12-2007 Augsburg
- Die begonnenen Bauarbeiten an der Straßenbahnlinie 6 werden auch
nach dem Bürgerentscheid vorerst nicht eingestellt, nach Fertigstellung
der derzeitigen Arbeiten jedoch unterbrochen. "Die bereits
vergebenen Aufträge werden zu Ende geführt, danach werden voraussichtlich
keine weiteren Aufträge vergeben, bis die Zuschussfrage geklärt
ist", sagt OB Dr. Paul Wengert. Das hat der Aufsichtsrat der
Stadtwerke Verkehrs GmbH beschlossen und damit die Konsequenzen
aus dem Ergebnis des Bürgerentscheids vom Sonntag gezogen. "Zum
einen ist es für die Bürger und Anlieger kaum zumutbar, wenn die
Baustelle sofort stillgelegt und die Straßensperrungen und Umleitungen
an der Rembold- und in der Prinzstraße auf unbestimmte Zeit bestehen
bleiben", so OB Wengert. "Und wir wollen nicht, dass die
beauftragten Firmen Schaden leiden", erklärt OB Dr. Wengert.
Bis Anfang kommenden Jahres müsse abschließend geklärt werden, welche
Schritte bei der Linie 6 vorläufig noch umgesetzt werden müssen,
um keine Bauruinen zu hinterlassen. Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke
Verkehrs GmbH waren ursprünglich für den Bau der Linie 6 im Jahr
2008 32,6 Millionen Euro angesetzt worden, über 21 Millionen Euro
sollten dazu als Zuschüsse fließen. "Nachdem die Zuschussfrage
nun völlig offen ist, werden wir wohl 2008 nur noch kleinere Arbeiten
erledigen können", so der Aufsichtsratsvorsitzende. Das Risiko
für die Stadtwerke sei andernfalls viel zu hoch, an den Kosten hängen
zu bleiben. Außerdem hat der Aufsichtsrat entschieden, die für den
Umbau des Königsplatz im kommenden Jahr vorgesehenen Mittel in Höhe
von 7,1 Millionen Euro sowie die für Umbau-Maßnahmen im Bereich
des Theodor-Heuss-Platzes bisher eingeplanten Mittel in Höhe von
2,4 Millionen Euro ebenso aus dem Wirtschaftsplan für das kommende
Jahr zu streichen, ebenso wie auch 1,7 Millionen Euro, die für den
Schienenersatzverkehr während der Umbaumaßnahmen im Jahr 2008 vorgesehen
waren. "Der Aufsichtsrat hat die Einplanung der Mittel im Investitionsplan
jeweils um zwei Jahre nach hinten verschoben", erklärte der
OB. Aufgrund des durch den Bürgerentscheid geforderten Ideenwettbewerbs
für die gesamte Innenstadt sehe der Aufsichtsrat einen Baubeginn
frühestens 2010 als möglich an. "Es machte daher keinen Sinn,
die Mittel im Wirtschaftsplan 2008 zu belassen bzw. in den Investitionsplan
2009 aufzunehmen", so der OB. Was den Rückbau der Friedbergerstraße
auf zwei Fahrspuren durch den Bau der Linie 6 betrifft, weist der
OB nochmals auf das Planfeststellungsverfahren hin. Danach bleibt
bei einem Weiterbau der Linie 6 die Vierspurigkeit auch nach dem
Umbau so lange bestehen, bis die verkehrsentlastenden Maßnahmen
greifen, etwa durch die neue Ostumgehung. "Wir haben in der
Vergangenheit mehrfach betont, dass es nur dann endgültig zur Zweispurigkeit
kommt, wenn sich der Verkehr in der Friedbergerstraße wie von Verkehrsgutachten
prognostiziert auch tatsächlich verringert", so der OB. Dafür
werde wie mehrfach betont ein mehrjährig begleitendes Verkehrsmanagement
durchgeführt.
Augsburg - Stadt des Stillstands? 26-11-2007
Augsburg - Wie genau es jetzt in Augsburg nach dem Bürgerentscheid weiter geht, ist offen. Es ist sicher, dass es in der nächsten Zeit viele Gespräche auf allen
Ebenen geben müsse. Eingebunden sind dabei auch die Zuschussgeber von Bund und
Freistatt sowie der Deutschen Bahn AG. Das Ja beim Bürgerentscheid bedeutet
zunächst aber einen Planungs- und Baustopp für alle Projekte, die sich mit der
Mobilitätsdrehscheibe befassen. Dies hat Stadtwerke-Chef Norbert Walter gestern
Abend bekräftigt. Momentan sei nicht absehbar, was dies für die
bereits begonnenen Arbeiten an der neuen Tramlinie 6 bedeutet. Weil der
Königsplatz-Umbau jetzt nochmals neu angepackt wird, gibt es aber auch beim
geplanten Umbau des Hauptbahnhofes eine zeitliche Verzögerung. Ob die
Stadtwerke ihre Planungen frühzeitig bei der Regierung von Schwaben zur
Genehmigung einreichen, ist unwahrscheinlich, hieß es. Es werden
zunächst alle verfahrensrechtlichen Schritte für den Königsplatz geklärt werden
müssen. Es
ist jetzt wohl davon auszugehen, dass sich jetzt in Augsburg verkehrstechnisch
die nächsten Jahre nichts mehr bewegen wird.
Augsburger stoppen schnellen Kö-Umbau
und werfen damit Augsburg um Jahre in der Verkehrsplanung zurück 25-11-2007 193.000 Bürger aus Augsburg waren
heute aufgefordert, über die Zukunft des Königsplatzes abzustimmen. Jetzt hat
die Stadt ein erstes vorläufiges Ergebnis veröffentlicht. 53,2 Prozent der
Wähler stimmten mit Ja und damit für eine umfassende Planung des Umbaus. 46,8
Prozent der Augsburger Bürger entschieden sich für eine schnelle Lösung und die
Fortführung der bisherigen Planungen. Insgesamt lag die Beteiligung bei 24,2
Prozent. Die erforderliche Mindeststimmzahl von 19.234 Stimmen wurde erreicht.
Damit hat Augsburg seine Zukunft verspielt. Der dringende Umbau des
Königsplatzes und des Augsburger Hauptbahnhofs wird damit um Jahre verschoben.
Offener Brief der Betriebsräte der
Verkehrs-GmbH und der AVG - Wir sagen NEIN! 22-11-2007 Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir, das sind die Verantwortlichen
für den Straßenbahn- und Omnibusbetrieb sowie die Vertreter der
850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 450 Fahrerinnen und
Fahrer, wollen uns mit diesem offenen Brief in die Diskussion um
den Umbau des Königsplatzes einbringen. Uns geht es aber in dieser
Stellungnahme nicht nur um Bäume, Pflaster, 156 Mio. Euro und Klimaschutz.
Vielmehr geht es uns um die Arbeitsbedingungen am Königsplatz! Jede
Fahrerin, jeder Fahrer muss bei einem Straßenbahndienst durchschnittlich
16-mal den Königsplatz anfahren. Und jedes Mal bedeutet dies eine
Stresssituation für die Fahrer, hervorgerufen durch gefährliche
Verkehrssituationen. Denn der Königsplatz entspricht nicht mehr
den Anforderungen, die an einen modernen Öffentlichen Personennahverkehr
gestellt werden. Die vorhandenen Gleisanlagen sind für den heutigen
dichten Taktverkehr und die eingesetzten langen Fahrzeuge völlig
unterdimensioniert. Zudem sind die Bahnsteige für das heutige Fahrgastaufkommen,
vor allem im Schülerverkehr, einfach zu schmal. Allein dem Können
des Fahrpersonals ist es zu verdanken, dass sich bisher nur sehr
wenige Unfälle am Königsplatz ereigneten. Mit der neuen Linie 6
wird sich dieser Zustand zusätzlich verschärfen. Daher muss der
Königsplatz umgebaut werden - und zwar schnell! Dabei gibt es bei
einem auf einen Punkt zulaufenden Straßenbahnnetz keine Alternative
zu der Dreieckslösung. Um dies zu verstehen muss man kein Experte
sein, dies sagt allein der gesunde Menschenverstand. Das Gleisdreieck
verursacht die wenigsten gefährlichen Begegnungsverkehre und trägt
damit hauptsächlich zu einer sicheren Betriebsabwicklung bei. Dies
hat sich in vielen Betrieben mit vergleichbarer Netzgeometrie bewiesen.
Auch die Experten der Planungswerkstatt, angesehene Professoren
und Planer aus ganz Deutschland, befürworten den schnellen Umbau
des Königsplatzes ohne Tunnel nach den Plänen der Stadtwerke.
Übrigens: Neben dem Umbau des Königsplatzes wurden auch sämtliche
Teilprojekte der Mobilitätsdrehscheibe (Tunnel Hauptbahnhof, Neubau
Linie 6 und 5, Verlängerung Linie 1) ebenfalls von der Expertenrunde
positiv bewertet mit dem Hinweis, diese Vorhaben als Initialzündung
für die weitere Stadtentwicklung zu verstehen.
Daher: Denken Sie am 25.11.2007 auch an diejenigen, die tagtäglich
berufsbedingt den Königsplatz befahren und sorgen Sie mit Ihrer
Entscheidung für mehr Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen.
Denn der Königsplatz... ...muss schnell an die künftigen Verhältnisse
angepasst werden ...muss wieder sicher in der Betriebsabwicklung
werden ...muss als Dreieckslösung vorhanden bleiben
Mit
freundlichen Grüßen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg
Verkehrs-GmbH und Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH
Bürgerentscheid Königsplatz diesen
Sonntag 22-11-2007 Augsburg
- Drei Tage vor dem Bürgerentscheid zum Königsplatz hat sich gestern
auch die heimische Wirtschaft positioniert. Das Industrie- und Handelsgremium
hat sich einstimmig für den schnellen Ausbau ausgesprochen. Damit
ist die Wirtschaft auf einer Linie mit SPD, Grünen, ÖDP und Pro
Augsburg und stellt sich gegen CSU, FDP und Freie Wähler. Am Sonntag
stimmen die Augsburger ab. Ein NEIN beim Bürgerentscheid macht den
Weg frei für den Umbau des Königsplatz nach den Plänen des Regenbogens
und der Stadtwerke. Der Bau beginnt möglichst bald, die Fertigstellung
ist für 2009 vorgesehen. Zudem geht der Umbau des Hauptbahnhofs
in eine Planungswerkstatt mit Ideenwettbewerb. Ein JA beim Bürgerentscheid
bedeutet: Der Stadtratsbeschluss von Juli 2006 wird gekippt, das
Projekt geht zurück in die Planungsphase. Ein Baubeginn am Königsplatz
würde dann um Jahre verschoben.
Neues zum Bau der Linie 6 01-11-2007 Augsburg
- Ende Oktober wurden die Bushaltestellen "Gärtnerstraße"
abgebaut. Gleise wurden bereits in der Remboldstraße zwischen Prinz-
und Provinostraße und in der Rote-Torwall-Straße verlegt. Die Remboldstraße
bleibt noch bis vsl. Mitte/Ende November 2007 gesperrt, nach Fertigstellung
fährt die Buslinie 35 wieder Normalkurs. Die Buslinien 31 und 36
müssen bis vsl. Frühjahr 2008 weiterhin über die Nagahama-Allee
umgeleitet werden wegen der Baumaßnahmen in der Prinzstraße. Die
Infobox an der Ambergerstraße Ecke Sanderstraße ist weiterhin dienstags
bis donnerstags 15-18 Uhr geöffnet, Ausnahmen werden an der Türe
ausgehängt. Von den Haltestellen "Ambergerstraße" und
"Theodor-Wiedemann-Straße" ist sie in etwa 5 Minuten Fußweg
zu erreichen, alternativ mit dem Sammeltaxi über die Haltestelle
"Gärtnerstraße". Dort ist auch die "Anwohner-Info"
für die Gebiete im Textilviertel, Herrenbach, Hochzoll und Friedberg
erhältlich mit den Angaben was wann wo gemacht wird. Konkrete Termine
für die einzelnen Bauabschnitte werden nicht genannt, es gibt nur
vier Bauzonen mit diesen geplanten Zeiträumen: Remboldstraße - Localbahn:
Juni 2007 - Juni 2008 | Localbahn - Lechbrücke: April 2008 - Oktober
2008 | Lechbrücke - Meringer Straße: Mai 2008 - Mai 2009 | Meringer
Straße - Chippenham-Ring: März 2008 - September 2009. Zum Ende der
Sommerferien 2009 ist die Inbetriebnahme der Linie 6 geplant.
Fahrplanänderung
nach Aichach und Weilheim 28-10-2007 Augsburg
- Die vom 3. bis 27. November 2007 geänderten Fahrpläne zwischen
Treuchtlingen und Augsburg haben leider auch Auswirkungen auf jeweils
einen Zug der Ammersee- und Paartalbahn. 3. bis 27. November Zug
37787 nach Weilheim RB 37787 von Augsburg Hbf (22.28 Uhr) nach Weilheim
(an 0.03 Uhr) verkehrt bis Mering in früheren Fahrzeiten: Augsburg
Hbf ab 22.21 Uhr Augsburg-Hochzoll ab 22.26 Uhr Kissing ab 22.37
Uhr Mering an 22.42 Uhr Weiterfahrt um 22.48 Uhr bis Weilheim zur
planmäßigen Zeit. 5. bis 27. November Zug 37529 nach Aichach
RB 37529 von Augsburg Hbf (ab 18.28 Uhr) nach Aichach (an 18.58
Uhr) verkehrt bis Augsburg- Hochzoll in früheren Fahrzeiten: Augsburg
Hbf ab 18.22 Uhr Haunstetter Straße ab 18.25 Uhr Augsburg-Hochzoll
an 18.28 Uhr Weiterfahrt um 18.35 Uhr bis Aichach zur planmäßigen
Zeit. Gültig von 03.11.2007 bis 27.11.2007
Bahn will künftig für das Fahrad
im Zug kassieren 26-10-2007 Augsburg
- Die Deutsche Bahn (DB) Regio will die Kunden künftig bei jeder
einzelnen Fahradmitnahme zusätzlich zur Kasse bitten. Nach dem derzeitigen
Tarif würde dann die Mitnahme eines Fahrrades pro Fahrt innerhalb
des AVV-Gebietes 1,50 Euro extra kosten. Bislang haben die Landkreise
Aichach-Friedberg, Augsburg, Dillingen und die Stadt Augsburg gemeinsam
die Kosten für die Fahrradmitnahmen getragen und zwar in einer Pauschale,
die zum Beispiel für Aichach-Friedberg (mit etwa 1000 Rädern auf
der Paartalbahn im Jahr) bei 6000 Euro jährlich lag. Im Landkreis
Augsburg liegt die Summe deutlich höher. Für alle AVV-Partner waren
es insgesamt weniger als 50 000 Euro. Die DB Regio hat zunächst
in touristisch geprägten Gebieten wie dem Allgäu diese Vereinbarungen
gekündigt. Und setzt jetzt auch beim AVV den Hebel an, wie Geschäftsführer
Helmut Hofmann bestätigt. Deshalb sei der Vertrag über die Einnahmenaufteilung,
in dem dies geregelt werde, von der DB frist- und formgerecht zum
31. Dezember 2007 gekündigt worden. Die Bahn will, dass jeder Fahrgast
mit Fahrrad dafür extra bezahlt. Dabei scheint es nicht nur um höhere
Einnahmen zu gehen, sondern auch um Probleme bei der Beförderung,
vor allem zu den Hauptverkehrszeiten. Dies könne durch das zeitaufwendige
Ein- und Ausladen zu Verspätungen führen, argumentiert die Bahn.
AVV-Geschäftsführer Hofmann hält dagegen: Man könnte ja "Sperrzeiten"
für die kostenlose Beförderung verhängen, wenn also zwischen 7 und
9 Uhr besonders viele Pendler unterwegs sind. Dies würde freilich
auch Schüler treffen, denn viele radeln von Zuhause zum Bahnhof,
packen ihr Rad in den Zug und radeln dann weiter zur Schule. Federführend
in der Debatte ist Aichach-Friedberg, an dessen Vorgehensweise sich
auch der Landkreis Augsburg angeschlossen hat, wie Hofmann betont.
"Beide wollen die Pauschale beibehalten - so wie ich auch"
sagt der AVV-Geschäftsführer. Das Thema wird in der Sitzung des
Aufsichtsrates Mitte November auf der Tagesordnung stehen.
Streik im deutschen Zugverkehr beendet
13-10-2007 München
- Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL hat ihren ganztägigen Streik
im Nah- und Regionalverkehr um Mitternacht beendet. Das bestätigte
eine Sprecherin der GDL in Frankfurt. Für den heutigen Samstag rechnet
die Bahn mit einem weitgehend planmässigen Zugverkehr. Einzelne
Ausfälle im Nahverkehr könnten aber nicht ausgeschlossen werden,
teilte die Bahn in Berlin mit.
Bahnstreik in Bayern läuft an 12-10-2007 Augsburg
- Die Lokführer haben am frühen Freitagmorgen mit ihrem angekündigten
Streik im bayerischen Regionalverkehr begonnen. Der Ausstand sei
planmäßig angelaufen, sagte der stellvertretende GDL-Vorsitzende
Claus Weselsky der Nachrichtenagentur ddp am Freitagmorgen in Frankfurt
am Main. Reisende müssen mit Zugausfällen und erheblichen Behinderungen
im Nahverkehr und im Betrieb der S-Bahnen von München und Nürnberg
rechnen. Nach Angaben der GDL soll die Arbeitsniederlegung bis 24.00
Uhr dauern. Die Deutsche Bahn erwartet nach eigenen Angaben einen
«schwierigen Tag» und rechnet vielen Zugausfällen. Sie teilte mit,
bis zu 50 Prozent der Regional- und S-Bahnzüge seien am Morgen ausgefallen.
Ein Schwerpunkt war die S-Bahn in München. Im Gegensatz zum Streik
in der vergangenen Woche könne man dieses Mal nicht mit einem Ersatzfahrplan
auf die Arbeitsniederlegungen reagieren. Man wolle aber versuchen,
ausgefallene Regionalzüge durch Busse zu ersetzen und wenn möglich,
Ersatz- und Entlastungszüge einzusetzen. Reisende sollten sich zeitnah
unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 99 66 33 informieren oder
auf ein anderes Verkehrsmittel ausweichen, hieß es weiter. Die GDL
schloss nicht aus, dass durch den Streik auch der Fernverkehr im
Freistaat in Mitleidenschaft gezogen werde. Eine GDL-Sprecherin
betonte aber, es werde in Bayern nicht zu Gleisblockaden streikender
Lokführer kommen. Arbeitsniederlegungen im Fern- und Güterverkehr
waren der GDL durch das Arbeitsgericht Chemnitz untersagt worden.
Von Samstag bis einschließlich Dienstag soll es nach Angaben der
GDL voraussichtlich nicht zu neuen Streiks im bayerischen Bahnverkehr
kommen.
Bahn-Streik Behinderungen auf der
Paartalbahn 06-10-2007 Friedberg
- Wegen der Streiks der Lokführer trat gestern ein Notfallfahrplan
in Kraft. Vier Züge der Paartalbahn in Richtung Augsburg fielen
am Morgen aus. Auf der Strecke München-Augsburg fuhr nur die Hälfte
der Züge. Doch auch ein Umstieg auf das Auto half nichts. So war
die Autobahn 8 von Augsburg nach München am Streiktag total überlastet.
Viele Pendler kamen daraufhin zu spät in die Arbeit.
Neue Buslinie verbindet Paartalbahn
mit der neuen Straßenbahnlinie 6 28-09-2007 Friedberg
– Obwohl die Freiberger künftig keine direkte Buchlinie mehr in
die Augsburger Stadt haben, kommt man trotzdem schneller und häufiger
nach Augsburg oder wieder zurück. Denn ab 2009 verkehren die neuen
Friedberger Stadtbuslinien 201 und 202. Die neuen Friedberger Stadtbuslinien
schaffen eine Anbildung zur Endstation der neuen Straßenbahnlinie
6 bei Friedberg-West sowie zum Friedberger Bahnhof und dies im 15
Minuten Takt. Im Gegenzug wird die Buslinie 36 eingestellt.
Busse statt Regionalzüge ab heute
- Gleisarbeiten bis zum 10. September 27-08-2007 Schrobenhausen
- Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf der Paartalbahn werden vom Montag
den 27.08. bis Montag, 10. September, alle Züge zwischen Aichach
und Schrobenhausen durch Busse ersetzt. Das teilte die Deutsche
Bahn AG in einer Pressemitteilung mit. Im Zuge der Arbeiten werden
auch die Bahnübergänge bei Radersdorf sowie Großhausen (Kühbacher
Straße) von Dienstag, 28. August, ab 7 Uhr, bis Dienstag, 11. September,
6 Uhr gesperrt. Die Bahnübergänge werden, je nach Baufortschritt,
einzeln gesperrt. Die Umleitung ist laut Deutscher Bahn ausgeschildert
und dem jeweils gesperrten Bahnübergang angepasst. In Aichach warten
die Busse auf die Züge aus Augsburg. Trotz der längeren Busfahrzeit
warten in Schrobenhausen die Züge auf die Busse. Somit bestehe laut
Bahn eine lückenlose Verbindung von Augsburg bis Ingolstadt. Allerdings
könnten wegen der späteren Ankunft der Züge in Ingolstadt nicht
alle Anschlüsse hergestellt werden. In Ingolstadt fahren die Züge
bis zu 22 Minuten früher ab, damit die Busse in Schrobenhausen und
danach die Züge von Aichach nach Augsburg erreicht werden können.
Dadurch sollen die Reisenden zur gewohnten Zeit in Augsburg sein
und alle Anschlüsse dort erreichen. Die Deutsche Bahn empfiehlt
bei der Reiseplanung gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen
und bittet Fahrgäste und Anwohner um Verständnis für Behinderungen
und etwaige Lärmbelästigung. Die Mitnahme von Kinderwagen und Rollstühlen
ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Fahrräder sind in den Bussen
nicht erlaubt. Die Fahrgastinformation erfolgt anhand von Durchsagen
und Aushängen an den Bahnhöfen.
Von Montag an Schienenersatzverkehr
auf der Paartalbahn - 14,3 Millionen Euro fließen in den Ausbau
der Paartalbahn 13-07-2007 Augsburg
- In der kommenden Woche erneutert die Bahn die Gleise zwischen
Friedberg und Schrobenhausen. In drei Bauabschnitten werden dann
zwischen Friedberg und Schrobenhausen Schotter, Schwellen und Schienen
ausgetauscht. Weil die Strecke dafür gesperrt ist, müssen die Fahrgäste
auf Busse umsteigen. Die Bahn investiere derzeit massiv in die Erneuerung
ihres Streckennetzes. Allein 2007 gibt die Bahn dafür bundesweit
1,7 Milliarden Euro aus, weitere drei Milliarden kommen vom Bund.
Die bevorstehenden Erneuerungsarbeiten an der Paartallinie kosten
14,3 Millionen Euro. Das Ganze ist nicht nur ein finanzieller, sondern
auch ein logistischer Kraftakt. Zwischen Friedberg und Schrobenhausen
werden in den nächsten Wochen 38 Kilometer neue Schienen und 30
000 Schwellen verlegt, rechnete Andreas Hanke, der Leiter Regionalnetz
Südbayern, vor. Dazu müssen 22 000 Tonnen Schotter ausgetauscht
werden, was rund 440 Waggonladungen entspricht. Von Augsburg aus
arbeiten sich die Gleisbautruppen Tag und Nacht voran und bringen
Material und Maschinen auf dem Schienenweg heran. Im ersten Bauabschnitt
am Friedberger Bahnhof kommen noch Wegebagger zum Einsatz, im weiteren
Verlauf greift die Bahn auf hochmoderne Umbauzüge zurück. Die 400
Meter langen Fahrzeuge nehmen vorne das alte Material auf und verlegen
hinten die neuen Gleise. Mit einer Geschwindigkeit von 150 Metern
in der Stunde arbeitet sich der stählerne Koloss in Richtung Norden
voran. Nur der Abtransport des altes Schotters erfolgt per Lkw.
Weil auch im Bereich der Bahnübergänge gearbeitet wird, müssen sich
Autofahrer ebenfalls auf Sperrungen einrichten. Die genauen Termine
werden kurzfristig mitgeteilt. Info: Die Bahn informiert ihre Fahrgäste
mit Lautsprecherdurchsagen sowie Aushängen an den Bahnhöfen und
hat bereits Broschüren in den Zügen verteilt. Weitere Infos sind
im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten
und im Videotext unter Bayerntext Tafel 700 abrufbar. Fahrgäste,
die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können ihre Reisewünsche
unter der Rufnummer 01 80/5 51 25 12 anmelden.
Jetzt wieder Güterzüger auf der Paartalbahn
- Holztransport auf Schienen zur Firma Heggenstaller nach Unterbernbach
07-07-2007 Friedberg
– Nach elf Jahren Pause fuhr heute wieder ein Güterzug auf der Paartalbahn.
Der Zug, gezogen von einer Lok der Augsburger Lokalbahn, bestand
aus zehn Waggons mit je knapp 60 Tonnen Ladung. Ziel des Zuges was
der neue Gleisanschluss der Firma Heggenstaller (Unterbernbach)
in Radersdorf. Damit fuhr, nun nach mehreren Jahren Pause, jetzt
wieder ein regulärer Güterzug auf der Paartalbahn.
Warnstreiks: Hotline der Bahn 03-06-2007 München
- Die Deutsche Bahn wird versuchen, Unannehmlichkeiten für Reisende
so gering wie möglich zu halten. Über eine kostenlose Service-Hotline,
die unter der Telefonnummer 08000-996633 zu erreichen ist, können
sich Kunden rund um die Uhr informieren. Aufgrund der starken Nachfrage
wird die Hotline ab sofort mit einigen hundert Mitarbeitern verstärkt.
Aktuelle Informationen sind auch über www.bahn.de erhältlich. Außerdem
wird zusätzliches Service-Personal auf den betroffenen großen Bahnhöfen
für die Information der Reisenden sorgen.Fahrgäste, die an einem
Streiktag aufgrund streikbedingter Zugausfälle oder Verspätungen
ihre Reise nicht antreten können, haben die Möglichkeit, ihre Fahrkarte
kostenlos umzutauschen oder sich den Reisepreis erstatten zu lassen.
Aktuelles vom Streikauftakt 02-06-2007 Augsburg
- Die in den heutigen Morgenstunden an bundesweit 13 Standorten
abgehaltenen Warnstreiks der Gewerkschaften Transnet und GDBA haben
zu erheblichen Einschränkungen vor allem im Nahverkehr geführt.
Schwerpunkte der Aktionen waren die Werke, so in Frankfurt am Main
und München sowie die Hauptbahnhöfe von Karlsruhe, Freiburg, Rostock
und Wismar sowie Erfurt. Nach den jeweils zweistündigen Aktionen
läuft der Bahnverkehr mittlerweile wieder weitgehend nach Fahrplan.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will am morgigen
Dienstag bundesweit streiken. Der Bundesvorsitzende Manfred Schell
kündigte Warnstreiks zwischen fünf und neun Uhr morgens am 3. Juli
an. Das gelte sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr
im gesamten Bundesgebiet. "Die Deutsche Bahn lässt uns keine
Wahl", sagte Schell.
Linie 6 nach Friedberg: Der Bau beginnt
29-06-2007 Augsburg
- Der Spatenstich für die Straßenbahnlinie 6 vom Hauptbahnhof bis
Friedberg-West ist endlich getan: Mit elf Haltestellen, 5,2 Kilometer
Gleisen, voraussichtlich rund zweieinhalb Jahren Bauzeit und 55
Millionen Euro Kosten ist eines der größten Augsburger Verkehrsprojekte
der nächsten Jahre nun offiziell gestartet. Anwohner und Autofahrer
bekommen die Auswirkungen schon seit dem 25. Juni zu spüren: Die
Prinzstraße wurde für den Verkehr gesperrt. Eine der wichtigsten
Zufahrten zum Textilviertel ist damit dicht. Das Gesamtprojekt besteht
aus zwei Einheiten: In der ersten Einheit werden in der Rembold-
und in der Prinzstraße Gleise verlegt. Hierzu wird die Kaufbachbrücke
umgebaut und die über den Schäfflerbach ganz neu gebaut. In der
zweiten Einheit, die im Frühjahr 2008 startet, beginnen die Baumaßnahmen
im Augsburger Herrenbachviertel. Dann wird auch die Afra-Brücke
verbreitert. Da in Hochzoll erst gebaut werden kann, wenn die Umgehungsrouten
für den Autoverkehr fertig sind, beginnen wir in der Friedberger
Straße nicht vor 2008", sagt Stadtwerke-Sprecher Uli Müllegger.
Voraussichtlich im Herbst 2009 wird die Linie 6 dann in Betrieb
gehen. Die Straßenbahnlinie 6 ist der erste Neubau einer Straßenbahnlinie
seit elf Jahren. 1996 wurde die Straßenbahnlinie 3 eröffnet. Erweiterungen
vorhandener Linien gab es seitdem zwei: Vor sechs Jahren, 2001,
wurde die 4er um 2,3 Kilometer verlängert - vom Bärenwirt nach Augsburg-Nord.
Im selben Jahr wurden 2,4 Kilometer an die 2er verlängert. Sie führt
seitdem bis zum Park-and-ride-Platz Augsburg-West. Der Neubau der
Linie 6 ist Teil des Jahrhundertprojekts "Mobilitätsdrehscheibe".
Linie 6 - Vorarbeiten für den Bau
beginnen ab heute 25-06-2007 Augsburg
- Ab heute beginnen die Vorarbeiten für den Bau der neuen Straßenbahnramlinie
6 nach Friedberg West. Dabei wird die Prinzstraße in den nächsten
Monaten für den Verkehr gesperrt, womit eine wichtige Zufahrt ins
Textilviertel entfällt. Zunächst betrifft die Sperrung den Bereich
zwischen Remboldstraße und Gärtnerstraße (bis 20. Juli). Am 23.
Juli schließen sich dann die Bauarbeiten im zweiten Abschnitt in
der Prinzstraße an: zwischen Gärtnerstraße und Theodor-Wiedemann-Straße.
Hier dauert die Verlegung von Wasser- und Gasleitungen laut Stadtwerke
bis 3. August. Die Verlegung der Leitungen wird dann in der Remboldstraße
fortgesetzt (6. bis 19. August), die dazu halbseitig gesperrt wird.
Ab 20. August wird die Remboldstraße wegen des Beginns des Gleisbaus
ganz gesperrt.
Paartalbahn von Schrobenhausen bis Radersdorf
wegen Gleisbauarbeiten gesperrt 20-06-2007 Schrobenhausen - Wegen Gleisbauarbeiten
auf der Strecke werden am kommenden
Samstag, 23. Juni, alle Regionalbahnen zwischen Radersdorf und Schrobenhausen
durch Busse ersetzt. Die Züge auf der Paartalbahn in Richtung Ingolstadt
warten mit Ausnahme des ersten und letzten Zuges in Schrobenhausen
bis zu 17 Minuten auf den Ersatzverkehr. Ab Ingolstadt fahren die
Busse bis zu 30 Minuten früher ab um die Züge in Radersdorf in Richtung
Augsburg zu erreichen. Radl und Kinderwagen werden im Bus nicht
immer mitgenommen Die Deutsche Bahn empfiehlt bereits bei der Reiseplanung
gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen und bittet die
Fahrgäste und Anwohner um Verständnis für die Behinderungen und
etwaige Lärmbelästigung. Die Mitnahme von Kinderwagen und Rollstühlen
ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Die Mitnahme von Fahrrädern
ist in den Bussen nicht möglich. Die Fahrgastinformation erfolgt
anhand von Aushängen und Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen.
Weitere Informationen sind im Internet jederzeit abrufbar unter
www.bahn.de/bauarbeiten
Linie 6: Stadtwerke gehen auf Friedberg im Bereich des Verkehrsmanagements
zu 05-06-2007 Friedberg - Die Stadt Friedberg wird
in die weitere Planung und den Bau der Straßenbahnlinie 6 Friedberg-West
intensiv mit einbezogen. Davon ist Friedbergs 1. Bürgermeister Dr. Peter
Bergmair nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung der Stadtwerke
Augsburg überzeugt. Das Treffen fand auf Einladung
des Geschäftsführers der Stadtwerke Augsburg, Dr. Norbert Walter,
statt. Dabei wurde die Stellungnahme des Friedberger Stadtrats zum
Planfeststellungsbeschluss erörtert. Verschiedene
Stadträte haben zunächst für eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss plädiert,
da sie die Friedberger Interessen nicht ausreichend berücksichtigt
fanden. Dies betrifft vor allem den Rückbau der Friedberger Straße
in Hochzoll. Weil der Rechtsweg jedoch wenig Erfolgsaussichten verspricht,
sollen auf dem Gesprächsweg Nachbesserungen erreicht werden, beschloss
der Stadtrat. In das Verkehrsmanagement-System werden die betroffenen
Verkehrswege auf dem Stadtgebiet Friedberg einbezogen, teilte Bürgermeister
Bergmair nach seinem Gespräch mit dem Stadtwerke-Chef Walter mit.
Dieser Auftrag ist dem Ingenieurbüro gevas bereits ausdrücklich
erteilt worden. Mit entsprechenden Simulationen des Endzustandes
sollen frühzeitig Engpässe aufgedeckt werden, um zügig Lösungen
vorzubereiten. Die Verhandlungen über die neuen Busverbindungen
nach dem Aus der jetzigen Buslinie 36 werden fortgeführt. Die Gesprächspartner
betonten nochmals, dass man bessere und schnellere Busverbindungen
anstreben werde. Im Übrigen bleibe die Buslinie 36 während der Bauphase
erhalten. Bergmair vereinbarte mit Walter, dass der Friedberger
Bauausschuss über den weiteren Fortgang der Planungen und Arbeiten
jeweils aktuell in regelmäßigen Abständen informiert werde. Für
den Abschnitt zwischen Meringer Straße und der Endhaltstelle sollen
voraussichtlich die Bauarbeiten im Frühjahr 2009 beginnen. Die Fertigstellung
der Straßenbahnlinie 6 bis nach Friedberg ist im Rahmenterminplan
bis Ende der Sommerferien 2009 vorgesehen.
Regional-S-Bahn Augsburg erhält Zuschuss
von 22 Millionen
Euro Datum: 26-05-2007 Augsburg - Gestern wurde zwischen
Freistaat und Bahn der Bau- und Finanzierungsvertrag zum künftigen
Regio-Schienen-Takt in der Region Augsburg unterzeichnet. Für den
drittgrößten bayerischen Ballungsraum ist damit endlich der Einstieg
in einen S-Bahn-ähnlichen Nahverkehr ab dem Jahr 2010 geschafft.
Das Vertragswerk im Wert von 22 Millionen Euro besiegelte Minister
Huber mit dem Bahn-Konzernbevollmächtigten für Bayern, Klaus-Dieter
Josel. Konkret ging es um die erste Ausbaustufe des Gleisangebots:
Augsburgs Hauptbahnhof bekommt einen neuen Bahnsteig F. Denn über
die zentrale Schnittstelle Hauptbahnhof sollen künftig mehr Nahverkehrszüge
in festen Taktzeiten verkehren. Laut Huber wird das Angebot in der
Region deutlich verbessert. Der Freistaat werde 780 000 zusätzliche
Zugkilometer pro Jahr bei der Bahn bestellen. Bis Züge in der Region
aber tatsächlich im Viertelstundentakt verkehren können, müssen
sich Bahnkunden noch gedulden. Nach Angaben der Bahn werden die
neuen Zeiten im Schienennahverkehr erst ab Ende 2010 anbrechen,
und zwar auf den Strecken von Augsburg in Richtung München, in Richtung
Landsberg und auf der Ammerseebahn. Auf der Strecke der Paartalbahn
werde es noch etwas länger dauern. Für den neuen Regio-Schienen-Takt
muss erst die nötige Infrastruktur auf der Schiene geschaffen werden,
damit mehr Züge fahren können. Dieser schrittweise Umbau läuft bereits,
etwa mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Augsburg-München.
Laut Josel soll sie bis Ende 2010 fertig sein (bis Mering Ende 2008).
Für die dreigleisigen Strecken in Richtung Dinkelscherben und Donauwörth
will der Freistaat die nötigen Mittel beim Bund 2008 anmelden: Der
Zeitpunkt Baubeginn sei noch nicht klar, sagte Huber. Ein wichtiger
Brocken im Konzept ist auch der Ausbau der Hauptbahnhofes zur Mobilitäts-Drehscheibe
für 215 Millionen Euro. Der neue Bahnsteig F gilt als vorgezogene
Maßnahme, damit ein Umbau des Bahnhofes bei gleichzeitigem Zugbetrieb
überhaupt machbar ist. Das Genehmigungsverfahren für den Bahnsteig
soll ab Herbst laufen, Bauzeit 2009/10 sein. Deutliche Worte sprach
Huber zum politischen Streit in Augsburg über die neue Mobiliätsdrehscheibe
am Hauptbahnhof und Königsplatz. Der laufe nach dem Motto Vogel
friss oder stirb. Er halte diese Verengung der Diskussion nicht
für richtig, kritisierte der Minister indirekt die Regenbogen-Regierung
im Rathaus, die beim Tempo Druck macht. Huber sieht die Mobilitätsdrehscheibe
nicht gefährdet, auch wenn es zeitliche Verzögerungen geben sollte.
Für die Zuschussgeber spiele der Wille der Bürger eine Rolle. Besseren
Alternativen bei der Planung werde man sich nicht verschließen.
Bahndamm in Friedberg muss nach Brückenabriss
saniert werden
Datum: 25-05-2007 Friedberg - Der Abriss der alten Straßenbrücke
über die Paartalbahn an der Münchner Straße hat jetzt ein teures
Nachspiel: Etwa 80 000 Euro mehr als ursprünglich geplant kostet
voraussichtlich die Sanierung des Bahndamms an dieser Stelle, der
instabil geworden und ins Rutschen gekommen ist. Derzeit muss der
Untergrund des Bahndamms durch große Planen vor der Nässe geschützt
werden, um eine weitere Abwärtsbewegung des Erdreichs zu verhindern.
Ursprünglich sollte die Böschungssicherung mit Erosionsschutzmatten
und Bepflanzung rund 50 000 Euro kosten - durch den Mehraufwand
sind jetzt über 130 000 daraus geworden. So müssen zusätzlich Wasserbausteine
eingesetzt werden und vertikal verlaufende Lamelle, die drei Meter
tief in die Erde reichen. Wie Baureferent Carlo Haupt erläuterte,
war die Böschung nach Ansicht des Gutachters standsicher; die Gefahr
einer Rutschung sei demnach nicht erkennbar gewesen. Durch den Abbruch
der Straßenbrücke habe sich jedoch das Erdreich gelockert. Starke
Regenfälle durchfeuchteten anschließend den Boden und brachten ihn
so ins Rutschen. Und auch die Gleisentwässerung ist dadurch inzwischen
beeinträchtigt. Die Friedberger Architektenrunde und rund 500 Bürgerinnen
und Bürger hatten sich vor gut einem Jahr vergeblich für den Erhalt
der alten Brücke ausgesprochen, jetzt muss für viel Geld nachgearbeitet
werden. Baureferent Haupt bezifferte die voraussichtlichen Kosten
auf rund 80 000 Euro. Doch kommt man um diese Mehrausgaben kaum
herum: Die Gefahr sei groß, dass sogar die Gleise in Schieflage
geraten, warnte Haupt: Dann drohten womöglich Regressansprüche der
Bahn. Nicht nur für den Friedberger Stadtrat Jakob Eichele stellte
sich die Frage, ob denn der Untergrund richtig hergestellt worden
sei. Zähneknirschend stimmte der Ausschuss schließlich der Sanierung
der Böschung zu. Den Auftrag erhält die Firma Vitus Rieder, die
schon mit dem Brückenprojekt beschäftigt war. Im Gegenzug verzichtet
die Firma Rieder auf den größten Teil ihrer strittigen Nachforderungen,
um die sie derzeit noch mit der Stadt Friedberg ringt, die jedoch
nach Ansicht des Kommunalen Prüfungsverbands nicht gerechtfertigt
sind. Statt der ursprünglich verlangten 110 000 Euro gibt sie sich
mit 20 000 zufrieden - und bekommt dafür jetzt den Zuschlag für
die 80 000 Euro teure Böschungssanierung.
Tramlinie 6: Genehmigung erteilt 02-05-2007 Augsburg
- Am 25. April 2007 hat die Regierung von Schwaben den Stadtwerken
Augsburg den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Linie 6
nach Friedberg-West übergeben. Die Stadtwerke Augsburg begrüßen
dies als Meilenstein, denn damit rückt die Realisierung des ersten
Teilprojektes der Mobilitätsdrehscheibe in greifbare Nähe. Obendrein
zeigt der Beschluss der Regierung, dass die Stadtwerke mit ihren
Planungen auf dem richtigen Weg sind. Bei der für den Bau zuständigen
Projektgesellschaft der Stadtwerke laufen indes die vorbereitenden
Maßnahmen auf Hochtouren, u.a. für die Ausschreibungen zur Leitungsverlegung
Gas und Wasser sowie zum Gleisbau. Der Kauf der Gleise ist bereits
abgeschlossen. Der Planfeststellungsbeschluss liegt vom 21.05. -
04.06.2007 in den Rathäusern Augsburg und Friedberg öffentlich aus.
Nahverkehrskunden in Bayern erhalten
erstmals einklagbare Fahrgastrechte 16-04-2007 München
- Die Kunden des Nahverkehrs in Bayern erhalten ab dem 1. Mai 2007
ein einklagbares Recht auf finanzielle Entschädigung bei Verspätungen.
DB Regio hat sich mit dem Freistaat Bayern als Besteller der Zugfahrten
und den anderen sechs Eisenbahnverkehrsunternehmen auf eine einheitliche
Regelung verständigt. "Mit dieser Neuregelung wollen wir die
Attraktivität des Verkehrsmittels Bahn weiter erhöhen", so
Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG. Die Kunden
in Bayern profitieren von den neuen Regelungen auf allen Direkt-
und Umsteigeverbindungen im Schienenpersonennahverkehr außerhalb
der Verbünde sowie bei Fahrten, die die Grenzen von Verbünden überschreiten.
Hat ein Regionalzug am Zielbahnhof des Reisenden mehr als 60 Minuten
Verspätung, erhält der Kunde eine Entschädigung in Höhe von 25 Prozent
des Fahrkartenwertes. Bei mehr als 120 Minuten beträgt die Entschädigung
50 Prozent. Die Fahrkarten müssen einen Mindestwert von vier Euro
aufweisen. Es werden mindestens zwei Euro erstattet. Für Inhaber
von Streckenzeitkarten oder einer Mobility BahnCard 100 beträgt
die Entschädigung ab einer Verspätung von 60 Minuten pauschal drei
Euro in der 1. Klasse sowie zwei Euro in der 2. Klasse. Ausgeschlossen
sind Schülerzeitkarten und relationsloseAngebote wie das Bayern-Ticket
und das Schönes-Wochenende-Ticket. Der Fahrgast erhält eine Gutscheinkarte
im Zug, am Service Point oder im Reisezentrum. Nach Vorlage der
Gutscheinkarte und der genutzten Fahrkarte im Reisezentrum bekommt
der Kunde einen Gutschein, den er innerhalb von zwölf Monaten beim
Kauf einer Fahrkarte einlösen kann. Die Gutscheinkarte ist auch
im Internet abrufbar und kann zusammen mit der Fahrkarte an das
RAN-Team Bayern geschickt werden. Der Reisende erhält dann von dort
den Gutschein per Post.
Darf die Straßenbahn FlexityOutlook
in Augsburg CityFlex heissen? 14-04-2007 Augsburg
- Ein dänisches Unternehmen hat einen CityFlex im Fuhrpark stehen
- einen kombinierten Schlammsauger und Hochdruckreiniger der für
den Einsatz in größeren Städten und an schwer zugänglichen Stellen
entwickelt wurde. Die Stadtwerke wollen nun beim Patentamt den Namen
"CityFlex" in Deutschland für Augsburger Straßenbahnen
reservieren. Genaueres lässt sich wohl erst in einigen Monaten sagen.
Beim Zweitplazierten "Urmele" liegen die Rechte übrigens
beim Musikverlag Bavaria Sonor - dieser ist laut Nachfrage der Augsburger
Allgemeine "grundsätzlich mit der Benennung der Augsburger
Straßenbahn" einverstanden.
Straßenbahnlinie 6 nach Friedberg
West - Baubeginn bereits im Mai? 11-04-2007 Augsburg
- Da die Regierung von Schwaben den vorzeitigen Beginn der Maßnahme
zur Linie 6 im November 2006 genehmigt hat, sind die Vorbereitungen
der Straßenbahnlinie 6 zum Baubeginn in vollem Gange. Es werden
Ausschreibungen getätigt und die Ausführungsplanung ist in Arbeit.
Der Bau wird voraussichtlich im Mai in der Rembold-/Prinzstraße
in Augsburg beginnen. Geplante Eröffnung der Linie 6 ist Anfang
2009.
Schienenersatzverkehr am 5. und 6.
Mai 2007 zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt 07-04-2007 Ingolstadt
- Am Samstag den 5. und Sonntag den 6. Mai werden weitere Gleiserneuerungen
im Bahnhof Ingolstadt durchgeführt. An diesem Wochenende entfallen
erneut die Züge der Paartal-Bahn zwischen Ingolstadt Hbf und Schrobenhausen
und werden durch Busse ersetzt. In Richtung Ingolstadt verkehren
die SEV-Busse ab Schrobenhausen jeweils im Anschluss an die ankommenden
Züge aus Augsburg und erreichen Ingolstadt Hbf bis zu 25 Minuten
später. In Richtung Augsburg fahren die Ersatzbusse bis zu 25 Minuten
früher von Ingolstadt Hbf nach Schrobenhausen, um dort die planmäßigen
Anschlusszüge zur Weiterfahrt zu erreichen. Durch die spätere Ankunft
bzw. frühere Abfahrt in Ingolstadt Hbf können die planmäßigen Anschlussverbindungen
leider nicht gehalten werden und die Reisezeit kann sich um bis
zu zwei Stunden verlängern. Bitte berücksichtigen Sie dies bereits
bei der Reiseplanung und wählen Sie ggf. eine frühere Verbindung.
Die einzelnen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte den Ersatzfahrplänen.
Ersatzfahrplan 983_05-2007
Veolia-Konzern startet mit der Bayerischen
Regiobahn Ende 2008 auf der Paartalbahn 04-04-2007 Aichach-Friedberg
- Die Veolia Verkehr befördert täglich Menschen auf der ganzen
Welt und in knapp zwei Jahren auch Fahrgäste aus der Paartalbahn.
Ab Dezember 2008 lässt der französische Mobilitätskonzern seine
neuen Triebwagen (Alstom LHB Coradia LINT) auf den Schienen von
Augsburg bis Schongau rollen und etwa ein Jahr später auch
auf der Paartalbahn ". Das gesamte Streckennetz, vom Ammersee
bis Oberhausen und von der Bischofsstadt Eichstätt bis in den Pfaffenwinkel,
bekommt übrigens keinen neumodischen oder gar französischen, sondern
einen bodenständigen Namen - Bayerische Regiobahn. Das passt zur
bereits laufenden Veolia-"Schwester" von München bis Lenggries
(Isartal), Tegernsee und Bayrischzell - Bayerische Oberlandbahn.
Glaubt man Projektleiter Bastian Goßner, dann wird das "Reisen
auf den Gleisen" nach der Übernahme des privaten Zugbetreibers
"deutlich angenehmer". Goßner stellte die Regiobahn jetzt
im Kreistag vor und fand mit seiner Präsentation durchaus Anklang.
Er versprach "erhebliche Verbesserungen", deutlich mehr
Verbindungen und komfortable Fahrzeuge. Mit Einführung des Regio-Schienen-Taktes
entsteht ein S-Bahn-ähnlicher Verkehr im Großraum - beispielsweise
ein Halbstunden-Takt von Aichach nach Augsburg. Wie berichtet, hat
sich Veolia im Sommer 2006 bei der Ausschreibung von drei Teilnetzen
um Augsburg durchgesetzt. Dort entsteht ein Betriebshof und "wirklich
neue Arbeitsplätze" (Goßner). Veolia Verkehr macht mit
über 70 000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von fünf Milliarden
Euro. Die Regiobahn soll 2,7 Millionen Zugkilometer im Jahr mit
nagelneuen Diesel-Triebwagen fahren. www.bayerischeregiobahn.de
Fahrscheine: Fahrscheine können auch im Zug (ohne Aufpreis) gekauft
werden. Schalter zumindest in Augsburg, Mering, Ingolstadt. Info:
Kundencenter in Augsburg und eigene Regiobahn-Homepage im Internet.
Qualitätsmanager und Kundentelefon. In jedem vierten Triebwagen
ist ein Zugbegleiter. Tarife: Der Kunde brauche weiterhin nur einen
Fahrschein, auch wenn er in einen Zug der Bahn umsteigt, so Goßner.
Bahncard, Bayernticket, AVV - alles gilt weiter. Triebwagen: Der
LINT (Leichter Innovativer Nahverkehrszug) ist bereits erprobt.
Technik: 780 Kilowatt Leistung, 120 Stundenkilometer, 42 Meter lang,
140 Sitze. Fahrgastraum: Entwerter, Armlehnen, Kopfstützen, Kinderecke,
Nichtraucherzüge, elektronische Fahrgastinfo, integrierte Rampen
zum besseren Ein- und Ausstieg.
Straßenbahnlinie 6: Flexity Outlook
wird zum CityFlex unbenannt 25-03-2007 4.705
Stimmen wurden per SMS, Telefon und unter www.stawa.de abgegeben
- die meisten Stimmen entfielen auf den Vorschlag "CityFlex",
den ein Rentner abgegeben hatte. Bei den Stadtwerken ist man mit
dem Ergebnis sehr zufrieden, da die Bezeichnung auch gut zur Werksbezeichnung
"Flexity Outlook" passt. Der neue Name soll an hervorgehobener
Stelle an den Trams sichtbar sein, die vsl. ab Anfang 2009 in Augsburg
bzw. Friedberg in den Einsatz kommen. Aus über 500 Vorschlägen,
die unter www.stawa.de und bei der "Augsburger Allgemeine"
abgegeben werden konnten wählte eine Jury zehn Namen aus,
über die dann nochmals abgestimmt werden konnte. Hier das
Abstimmungsergebnis: City Flex: 1263 Stimmen, Urmele: 1127 Stimmen,
Bombino: 960 Stimmen, Zirbelino: 572 Stimmen, Augustablitz: 347
Stimmen, Strabba: 173 Stimmen, Flexy: 95 Stimmen, Wienerle: 89 Stimmen,
Strabalino: 61 Stimmen, Flexolino: 18 Stimmen.
Schienenersatzverkehr zwischen Schrobenhausen
– Ingolstadt / Gültig 30. März – 2. April und 6. – 9. April 2007
23-03-2007 Ingolstadt -
Wegen umfangreicher Gleiserneuerungen im Bahnhof Ingolstadt werden
Züge der Paartal-Bahn zwischen Ingolstadt Hbf und Schrobenhausen
vom 30.03. bis 02.04. und vom 06. bis 09.04.07 durch Busse ersetzt.
In Richtung Ingolstadt verkehren die SEV-Busse ab Schrobenhausen
jeweils im Anschluss an die ankommenden Züge aus Augsburg und erreichen
Ingolstadt Hbf bis zu 25 Minuten später. In Richtung Augsburg fahren
die Ersatzbusse bis zu 25 Minuten früher von Ingolstadt Hbf nach
Schrobenhausen, um dort die planmäßigen Anschlusszüge zur Weiterfahrt
zu erreichen. Durch die spätere Ankunft bzw. frühere Abfahrt in
Ingolstadt Hbf können die planmäßigen Anschlussverbindungen leider
nicht gehalten werden und die Reisezeit kann sich um bis zu zwei
Stunden verlängern. Bitte berücksichtigen Sie dies bereits bei der
Reiseplanung und wählen Sie ggf. eine frühere Verbindung. Die einzelnen
Fahrzeiten entnehmen Sie bitte den Ersatzfahrplänen.
Ersatzfahrplan 983_04-2007
Sarnierungsarbeiten im Sommer / alle
Baustellen im Überblick 19-03-2007 Augsburg
- In den Sommermonaten wird es auf der Strecke der Paartalbahn zu
Behinderungen kommen. Grund dafür sind Bauarbeiten der Deutschen
Bahn AG, die in mehreren Abschnitten ihre Gleise erneuert. Für die
Zug-Fahrgäste heißt es dann im Juli und August: Raus aus dem Zug,
rein in den Bus. Mit Ersatzverkehr auf der Straße werden die Baustellen
nämlich umgangen. Die Baustellen im einzelnen: Zwischen Aichach
und Friedberg (etwa sechs Kilometer) im Bereich des Friedberger
Bahnhofs und zwischen Schrobenhausen und Niederarnbach. Wie Susan
Saß von der Deutschen Bahn AG mitteilt, handelt es sich bei diesen
Arbeiten um routinemäßige, lange geplante Sanierungen und Instandhaltungsarbeiten.
Nach 25 bis 30 Jahren müssten die alten Gleise ausgetauscht werden,
so die Pressesprecherin. Die Fahrgäste müssen in diesem Zeitraum
mit Behinderungen rechnen. In den betroffenen Abschnitten werden
Busse als Schienenersatzverkehr eingerichtet. In den Bahnhöfen und
im Internet werden zudem spezielle Baustellenfahrpläne veröffentlicht.
Details zu den Bauarbeiten werden auch kurzfristig bekannt gegeben.
Zwischen Schrobenhausen und Aichach (vom 26. August bis 11. September).
Hier sind es rund sechs Kilometer, auf denen die Deutsche Bahn Gleise
austauschen muss. Mit dem Bus werden die Passagiere zwischen beiden
Bahnhöfen befördert. Im Bereich des Friedberger Bahnhofs (vom 16.
Juli bis 27. Juli). Hier werden die Gleise eins und zwei auf einer
Strecke von rund 500 Metern erneuert. In der Zeit der Bauarbeiten
wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Hochzoll und Dasing verkehren.Zwischen
Niederarnbach und Schrobenhausen (vom 27. Juli bis 25. August).
In zwei Abschnitten von jeweils rund fünf Kilometern müssen die
Gleise ersetzt werden. Daher wird die Zugstrecke zwischen Ingolstadt
und Schrobenhausen gleich für vier Wochen gesperrt. Auch hier werden
Busse eingesetzt.
Die BRB am 13. Mai auf dem Bahnparkfest
/ Großes Familienfest im Bahnpark Augsburg 15-03-2007 Augsburg
- Die Bayerische Regiobahn stellt sich am 13. Mai wieder mit einem
Integral der Bayerischen Oberlandbahn auf dem Bahnparkfest vor.
Das Motto heißt diesmal „Luxemburg/Krokodile im Bahnpark“
Von 11 bis 17 Uhr gibt es im Bahnpark ein buntes Programm für die
ganze Familie. Weitere Informationen finden Sie unter www.bahnpark.de.
Darüber hinaus setzt die BRB Pendelzüge zwischen Augsburg Hbf und
Bahnpark ein. Besucher des Festes können die Züge kostenlos nutzen.
Der Fahrplan: Augsburg Hbf ab 11:00 11:30 12:00 13:00 14:00 15:00
16:00 16:45; Bahnpark ab 11:15 11:45 12:30 13:30 14:30 15:30 16:30
17:00
Augsburger suchten Straßenbahn für
die Linie 6 von Augsburg nach Freidberg West 18-02-2007 Augsburg
- Die Augsburger haben sich eine neue Straßenbahn ausgesucht: Tram
"B" hat bei der Befragung klar das Rennen gemacht. Knapp
3000 Augsburger beteiligten sich in den vergangenen Wochen an der
Abstimmung der Stadtwerke, über 1000 kamen in das Medien-Service-Center
der Augsburger Allgemeinen, um sich zu informieren und dort ihre
Stimme abzugeben. Die Stadtwerke werden zunächst zehn Fahrzeuge
bei Bombardier für die neue Linie 6 bestellen. Auch Ursula Bobsin
hatte ihr Kreuzchen unter Variante "B" gemacht und am
Stadtwerke-Wettbewerb teilgenommen - es hat sich gelohnt: Die Augsburgerin
hat den Hauptpreis gewonnen und darf sich über ein Umweltabo freuen.
Über 55 Prozent der Fahrgäste und AZ-Leser hatten sich für die Variante
"B" entschieden. "Eine sehr gute Wahl", sagte
Stadtwerkechef Norbert Walter gestern und lobte: "Bei ähnlichen
Designs wählten die Augsburger ihren Favoriten nach sehr pragmatischen
Kriterien aus." Typ B hob sich vor allem durch eine große Zielanzeige
von seinen Konkurrenten ab. Auch scheinen die Augsburger eine Vorliebe
für schnittiges Design zu haben: Die Frontscheibe von Typ B war
die dynamischste; die Standard-Variante Typ A mit dem eckigen Fenster
bekam die wenigsten Stimmen. Das Abstimmungsergebnis fließe nun
in den Vertrag mit Bombardier ein und sei eine Argumentationshilfe
für Zuschussanträge bei der Regierung von Schwaben. Dass sich die
Augsburger so stark an der Tram-Befragung beteiligten, freut Walter:
"Das zeigt, wie sehr den Augsburgern der öffentliche Nahverkehr
am Herzen liegt." Dem Stadtwerkechef war die Bürgerbeteiligung
wichtig. Die neue Tram sei schließlich "ein Stadtmöbel für
die nächsten 30 bis 40 Jahre", das die Augsburger jeden Tag
sehen werden. Nach diesem Erfolg wollen die Stadtwerke auch künftig
auf die Meinung der Bürger setzen. Denn die neue Tram hat jetzt
zwar ein Gesicht, aber noch keinen passenden Namen. "Flexity
Outlook" passe nicht, sagte Walter. Er setzt auf die Kreativität
der Augsburger, die sich bald einen Namen ausdenken sollen.
Tag nach "Kyrill": Deutsche
Bahn zieht Zwischenbilanz 19-01-2007 Berlin
- Umgestürzte Bäume im Gleis, kaputte Oberleitungen zum Teil auf
Kilometer langen Abschnitten, Stromausfall in einigen Bahnhöfen:
Die Deutsche Bahn war vom Orkan "Kyrill" nach ersten Schätzungen
bundesweit von über 450 Schadensfällen betroffen. Noch in der Nacht
zum Freitag gingen die Instandhaltungsspezialisten aus allen Bereichen
der Bahn zum Teil mit schwerem Gerät an die Beseitigung der Schäden.
Bundesweit kamen 63 so genannte Turmtriebwagen zur Reparatur von
Oberleitungen zum Einsatz. Noch in den Nachtstunden konnten viele
Schäden behoben werden und damit der Verkehr ab den Morgenstunden
wieder ermöglicht werden.Auch auf den Bahnhöfen haben sich während
der Nachtstunden und am Freitag an die 1.000 Service-Mitarbeiter
um die Kunden gekümmert, die wegen der Zugausfälle ihre Reise nicht
fortsetzen konnten. Im Call Center der Bahn beantworteten zeitweilig
bis zu 350 Mitarbeiter die Anfragen der Reisenden. In einigen Regionen
laufen die Aufräumarbeiten weiter, insbesondere auf gebirgigen Strecken
in Franken, Sachsen und Thüringen. Auch in Brandenburg müssen in
den nächsten Stunden noch Oberleitungen und Gleise auf Strecken
des Fern- und Regionalverkehrs repariert werden. Eine Schadenssumme
ist derzeit noch nicht zu beziffern. Die Bahn empfiehlt den Reisenden,
sich vor Fahrtantritt frühzeitig über die aktuellen Reisemöglichkeiten
zu informieren und von nicht notwendigen Reisen abzusehen. Für Informationen
zur aktuellen Lage hat die Deutsche Bahn die kostenlose Sonder-Hotline
0 8000 99 66 33 eingerichtet. Ebenfalls gesterrt werden musste die
Paartalbahn zwischen Ingolstadt und Augsburg.
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