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Paartalbahn Nachrichtenarchiv 2005
Fahrplan 2006 bringt kaum Änderung
auf der Paartalbahn / weiterhin lange fahrplanbedingte Haltezeiten
in Friedberg 22-12-2005 Augsburg
- Seit Sonntag 10.12.2005 gilt der Jahrsfahrplan 2005/2006 auf der
Paartalbahn. Bis auf geringfügige Änderungen im Minutenbereich hat
sich am neuen Paartalbahn-Fahrplan für 2006 nichts geändert. Die
Fahrzeit auf der Paartalbahn bleibt die gleiche. Das heißt auch
weiterhin zum Teil lange Haltezeiten in Friedberg für Fahrgäste
der Paartalbahn aus Richtung Aichach/Ingolstadt kommend. Hintergrund:
Da die Paartalbahn meist eingleisig verläuft und sich die Züge in
Friedberg kreuzen, müssen Regionalbahnen in Friedberg aus Aichach/Ingolstadt
kommend etwa fünf Minuten auf die Regionalbahn aus Augsburg-Hochzoll
kommend warten. Würde die Zugkreuzung in Augsburg-Hochzoll satt
in Friedberg erfolgen, wäre die lange Haltezeit in Friedberg hinfällig.
Zur Beruhigung kann allerdings Hinzugefügt werden, auf der Ammerseebahn
von Mering nach Weilheim von sind die Haltezeiten noch extremer.
Hier warten die Züge zum Teil bis zu 20 Minuten im Meringer Bahnhof.
AVV - In Aichach können Haltestellen
vom 01. bis 24. Dezember 2005 teilweise nicht bedient werden 25-11-2005 Aichach
- Wegen den Adventsveranstaltungen vor dem Aichacher Rathaus können
vom 01.12.2005 bis 24.12.2005 von jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr die
Haltestellen "Aichach Stadtplatz B" und "Aichach
Stadtpfarrkirche" (Fahrtrichtung Bahnhof) nicht bedient werden.
Für die betroffenen AVV-Regionalbuslinien 205, 227 und 250 besteht
eine Ersatzhaltestelle in der Martinstraße. Die Linie 228 (nur Kurs
2592) beginnt um 17:40 Uhr in der Martinstraße und wendet am Bahnhof
Aichach und bedient anschließend die Haltestelle "Bahnhof Aichach
Steig E". Die Linie 241 (Kurs 2426) wird über die Donauwörther
Straße und Bahnhofstraße zum Bahnhof Aichach umgeleitet. Fahrgäste
können auf Wunsch an der Haltestelle "Aichach Stadtsparkasse"
aussteigen.
Bayern vergibt drei Schienenstrecken
/ Ausschreibung auch auf der Paartalbahn 31-10-2005 Augsburg
- Der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat
die beabsichtigte Vergabe von drei Schienenstrecken bzw. -netzen
im Freistaat Bayern beschlossen. "Damit wird das bayerische
Vorgehen konsequent weiter fortgesetzt, erhebliche Teile des Netzes
nach und nach in den Wettbewerb zu übergeben", erklärte Bayerns
Verkehrsminister Wiesheu als Aufsichtsratsvorsitzender der BEG.
Die endgültige Zuschlagserteilung kann frühestens 14 Tage nach Information
der Bieter erfolgen, deren Angebote nicht berücksichtigt werden
konnten. Für den Betrieb des Schienenpersonennahverkehrs auf der
Ausbau-/Neubaustrecke München - Ingolstadt - Nürnberg wurden von
der BEG Preisanfragen bei verschiedenen potentiellen Bietern für
ein Übergangskonzept durchgeführt. Der Zuschlag für die Betriebsaufnahme
für die Dauer von sieben Jahren zum Fahrplanjahr 2007 soll nun ebenfalls
der DB Regio AG erteilt werden. Diese will zwischen München und
Nürnberg zweistündlich Regional-Express-Züge mit klimatisierten
IC-Wagen einsetzen, die zwischen Ingolstadt und Nürnberg die Neubaustrecke
mit bis zu 200 km/h befahren sollen. Die Regionalzüge sollen laut
DB in Ingolstadt sowie in den neuen Regionalbahnhöfen Kinding und
Allersberg halten. Zusätzlich ist werktäglich (außer Samstag) ein
durchgängiger einstündlicher Shuttleverkehr zwischen Allersberg
und Nürnberg mit modernisierten Reisezugwagen vorgesehen. Das Leistungsvolumen
hierfür umfasst rund 1,7 Mio. Zugkilometer pro Jahr. "Im Anschluss
an das Übergangskonzept ist die Ausschreibung eines Langfristkonzeptes
für zehn Jahre vorgesehen", erklärte Minister Wiesheu. Für
den Betrieb des InterRegio-Ersatzverkehrs auf der Strecke München
- Regensburg - Hof/Furth im Wald beabsichtigt die BEG, den Zuschlag
der Länderbahn (Regentalbahn AG/Vogtlandbahn GmbH) mit Sitz in Viechtach
zu erteilen. Angeboten wird ein regionaler Schnellverkehr im 2-Stunden-Takt
von München über Regensburg nach Schwandorf mit vierstündlichen
Reisemöglichkeiten nach Hof und über Furth i. Wald nach Prag. Den
Fahrgästen wird ein serviceorientiertes Konzept mit Zugbistro zur
Verfügung stehen. Die Ausschreibung umfasst ein Leistungsvolumen
von rd.1,8 Mio. Zugkilometern pro Jahr. Voraussichtlicher Betriebsbeginn
ist das Fahrplanjahr 2008. Auch künftig setzt Bayern auf Wettbewerb
im Schienennetz: so werden im Raum Augsburg drei weitere Projekte
ausgeschrieben. Die Ausschreibung "Dieselnetz Augsburg I"
umfasst die Strecken Augsburg - Landsberg/Bad Wörishofen. Gefordert
werden klimatisierte und niederflurige Fahrzeuge. Der Betrieb soll
Ende 2007 aufgenommen werden. Die Ausschreibung "Dieselnetz
Augsburg II" umfasst die Strecken Augsburg - Geltendorf - Weilheim
- Schongau und Augsburg - Ingolstadt - Eichstätt. Gefordert werden
neue, klimatisierte und niederflurige Triebwagen. Der Betrieb soll
auf der Ammerseebahn und weiter bis Schongau Ende 2008 und auf der
Paartalbahn und weiter bis Eichstätt Stadt (nur Berufsverkehr) Ende
2009 aufgenommen werden. Die Ausschreibung "E-Netz Augsburg"
erfolgt gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg. Sie umfasst die
Strecken München - Augsburg - Ulm und Augsburg - Donauwörth - Aalen/
Treuchtlingen mit Ausnahme der Regionalexpresslinie nach Nürnberg.
Gefordert werden neue, klimatisierte, niederflurige und flügelbare
Fahrzeuge. Der Betriebsstart erfolgt stufenweise Ende 2008 bis Ende
2009.
Person wird von Zug erfasst 11-10-2005 Dasing
- Am 10.10.2005 wurde um 6.45 Uhr ist auf der Paartalbahn
bei Dasing eine Person von einem Triebwagen erfasst und tödlich
verletzt worden. Die Polizei geht von einer Selbsttötung aus. Die
Zugverbindung war für über zwei Stunden gesperrt, die Bahn setzte
sechs Ersatzbusse ein.
Pläne für die "6er" werden
geprüft 08-09-2005 Augsburg
- Kommende Woche werden die Pläne für die neue Straßenbahnlinie
6 nach Hochzoll geprüft. Drei Tage lang werden Gegner und Befürworter
des rund 40 Millionen Euro teuren Vorhabens zu Wort kommen. Dieses
hat schon im Vorfeld des Erörterungstermins die Gemüter erhitzt.
Während sich die Stadtwerke von der "6er" eine erhebliche
Verbesserung des Nahverkehrsangebotes versprechen, befürchten die
Gegner für den Stadtteil Hochzoll den Verkehrsinfarkt. Allein von
privater Seite wurden bei der Regierung von Schwaben, welche die
Linie genehmigen muss, 1100 Einwendungen von privater Seite eingereicht.
Zum Vergleich: Bei der Verlängerung der Linie 4 in Oberhausen gab
es 70 Einwendungen. Nicht nur Bürger, auch die Stadt Friedberg und
die IHK bemängeln die Pläne. Die Kritik konzentriert sich auf mehrere
Schwerpunkte: - Für die Straßenbahngleise wird die vierspurige
Friedberger Straße (rund 45 000 Fahrzeuge täglich) im Herzen Hochzolls
auf zwei Spuren verengt. Dieser rund 800 Meter lange Engpass werde
zum Nadelöhr, das ein Verkehrschaos verursache. - Hochzoll verliert
seine direkte Busverbindung zur Innenstadt, weil die Busse künftig
als Zubringer für die Straßenbahn dienen. - Die Trasse zerstört
im Bereich Alter Heuweg/Lotzbeckstraße eine Grünfläche. - Der
vorgesehene Endhaltepunkt beim Rudolf-Diesel-Gymnasium habe einen
zu kleinen Park&Ride-Platz. Bei diesem Endhaltepunkt soll
es aber nicht bleiben. Die Stadtwerke erwägen bereits, die "6er"
noch weiter in Richtung Friedberg zu führen . Zuerst aber müssen
die ursprünglichen Pläne genehmigt werden, damit mit dem Bau begonnen
werden kann. In den Augen von Stadtwerke-Chef Norbert Walter ist
die zusätzliche Straßenbahnlinie ein wichtiger Bestandteil für ein
verbessertes Nahverkehrsangebot, das ab dem Jahr 2008 greifen soll,
wenn die regionale "S-Bahn", die Augsburg mit seinem Umland
verbindet, ab 2008 schrittweise eingeführt wird. Einer drohenden
Überlastung der Friedberger Straße will die Stadt mit dem Ausbau
von Ausweichrouten begegnen. Nach Ansicht der Gegner sind diese
Pläne aber unzureichend. Der dreitägige nichtöffentliche Erörterungstermin
(ab 13. September) ist ein weiterer Schritt im Genehmigungsverfahren.
In seinem Anschluss entscheidet die Regierung, ob die Linie genehmigt
werden kann. Sollten in diesem Zusammenhang die Pläne deutlich geändert
werden müssen, kann sich das Verfahren deutlich in die Länge ziehen.
Züge fahren wieder - Bauarbeiten planmäßig beendet 31-08-2005 Augsburg
- Seit 31.08.2005 fahren die Züge der Paartalbahn wieder nach Fahrplan.
Auf insgesamt neun Kilometern wurden auf der Strecke im August Gleise
und Schwellen ausgetauscht, die teilweise noch aus dem Jahr 1950
stammten. Zum Einsatz war dabei auch ein 500 Meter langer Schnellumbauzug
gekommen. Während des Ausfalls der Züge fuhren zwischen Aichach
und Augsburg Ersatzbusse. Da diese aber 25 Minuten länger für die
Strecke brauchten, erreichten viele Pendler ihre Anschlüsse an die
Busse des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV) nicht mehr. Das führte
vor allem zu Beginn der Arbeiten zu Ärger unter den Fahrgästen,
auch wenn die offiziellen Stellen keine übermäßigen Beschwerden
registriert haben wollten. "Wir sind froh, dass die Züge jetzt
wieder fahren", sagte ein Bahnsprecher. Die Bauarbeiten seien
planmäßig beendet worden. Zwar würden noch bis Mitte September kleinere
"Nacharbeiten" durchgeführt, diese allerdings beeinträchtigten
den Zugverkehr nicht mehr. "Zum Beispiel müssen wir noch die
Signalanlage fertig installieren, das machen wir aber in den Zugpausen."
Auf nächsten Anschluss bitte warten...
15-08-2005 Augsburg
- Seit 1. August warten die Regionalzüge in Bayern nicht mehr auf
verspätete Anschlusszüge, sondern fahren einfach los. Die Bahn (DB)
verspricht sich davon eine spürbare Verbesserung der Pünktlichkeit
- und sieht sich durch erste Erfahrungen bestätigt. Zunächst ohne
öffentliche Ankündigung hat der bayerische DB-Regio-Chef Berthold
Huber die Mitarbeiter über die neue "Regelwartezeit null Minuten"
informiert. Getestet worden war dies zunächst in den morgendlichen
Spitzenzeiten, nun gilt die Regel ganztags und flächendeckend. Sie
hat nur wenige Ausnahmen: für bestimmte "sensible" Züge,
zum Beispiel die letzten Verbindungen am Abend, und für große Gruppen,
die umsteigen wollen.
Vollsperrung der Paartalbahn im August / Deutsche Bahn AG setzt Ersatzbusse ein / Anpassung
des AVV-Regionalbusverkehrs nicht möglich 27-07-2005 Augsburg
- Die Deutsche Bahn AG wird vom 30.07.2005 bis 30.08.2005 auf der
Paartalbahn Augsburg – Ingolstadt zwischen Augsburg-Hochzoll und
Obergriesbach rund 12 Kilometer Gleise sanieren. Während dieser
Bauarbeiten entfallen die Züge zwischen Augsburg-Hochzoll und Aichach
und werden durch Busse ersetzt. Dafür hat die Deutsche Bahn AG einen
eigenen Fahrplan erstellt, weil die Busfahrzeit um etwa 25 Minuten
länger dauert. Seit Einführung des Augsburger Verkehrsverbundes
war die AVV-GmbH stets bemüht den Fahrgästen den optimalen Busverkehr,
der an die Schiene angepasst ist, anzubieten. Das Ergebnis ist ein
minutiös abgestimmtes System aus Busumläufen und Verknüpfungen Bus
/ Bahn und Bus / Bus. Bei einer Verschiebung der Ankunftszeiten
der Ersatzbusse um bis zu 25 Minuten können diese Verknüpfungen
nicht mehr gewährleistet werden. Für zusätzliche Busse haben angesichts
leerer Kassen, gesunkener Zuschüsse und steigender Kosten weder
die Regionalbusunternehmen noch die AVV-GmbH Geld übrig. Der AVV
sowie die Deutsche Bahn bedauern dies zutiefst und bitten die
Fahrgäste um Nachsicht und Verständnis.
Am 1. August 2005: Tariferhöhungen
im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund AVV - Fahrpreise steigen
um durchschnittlich 3,6 Prozent 20-07-2005 Augsburg
- Am 1. August 2005 werden die Fahrpreise im Augsburger Verkehrs-
und Tarifverbund um durchschnittlich 3,6 % Prozent steigen. Die
Preise für das Anrufsammeltaxi werden ebenfalls zum 1.8.2005 erhöht.
Ursächlich für die Tariferhöhungen sind Entscheidungen auf Bundes-
und Landesebene über die Kürzung von staatlichen Zuschüssen. Es
wurden die Ausgleichszahlungen für die reduzierten Preise im Ausbildungsverkehr
ab 01.01.2004 zusätzlich um 4 %, ab 01.01.2005 um 8 % und ab 01.01.2006
um 12 % abgesenkt. Ab 2004 wurden außerdem die Investitionsförderungen
und die ÖPNV-Zuweisungen um 37 % gekürzt. Die Kooperationsförderung
wurde mit den (reduzierten) ÖPNV-Zuweisungen zusammengelegt. Schließlich
werden die Erstattungen für die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten
ab 2005 um 32 % gekürzt. Für das Geschäftsjahr 2004 machte dies
eine Mehrbelastung von ca. 0,7 Mio € aus, die nur zum Teil durch
die Tariferhöhung zum 1.8.2004 kompensiert werden konnte. Für das
Geschäftsjahr 2005 beträgt die Mehrbelastung allein durch die Reduzierung
der Ausgleichszahlungen für den Ausbildungsverkehr, die Reduzierung
der Erstattungen für die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten
sowie die Streichung der Kooperationsförderung ca. 1,0 Mio. €. Die
Kürzung der ÖPNV-Zuweisung ist hierbei noch nicht berücksichtigt.
Die Kostensteigerungen von mindestens 2 bis 2,5 % p.a., die hinzukommen,
sind hierin ebenfalls nicht berücksichtigt. Die AVV-Gesellschafter
können diese Beträge unmöglich aus ihrem - um die Reduzierung der
ÖPNV-Zuweisungen gekürzten - kommunalen Haushalt finanzieren und
die Verkehrsunternehmen mussten bereits eine Zuschusskürzung um
10 % hinnehmen. Die Tariferhöhung trifft zwar unsere Fahrgäste spürbar,
was wir bedauern. Gemessen an den staatlichen Kürzungen und den
Kostensteigerungen fällt sie aber vergleichsweise moderat aus.
Neue Straßenbahnlinie 6 soll bis Friedberg
fahren 16-07-2005 Augsburg
- Obwohl die neue Straßenbahnlinie 6 vom Augsburger Hauptbahnhof
bis nach Hochzoll noch nicht einmal genehmigt, geschweige denn gebaut
ist, gibt es Pläne, die Straßenbahnlinie 6 nach Friedberg zu verlängern.
Bis zum Friedberger Möbelhauses Segmüller könnte sie nun führen.
Stadtwerke-Chef Norbert Walter über die Erfolgsaussichten: "Ich
bin vorsichtig optimistisch." Laut Walter hat die Bayerische
Eisenbahngesellschaft (BEG) ihre bisherigen Vorbehalte gegen die
Straßenbahnlinie bis nach Friedberg nahezu aufgegeben. Befürchtete
die BEG früher unliebsame Konkurrenz für die von ihr bestellten
und mit Steuergeldern bezahlten Nahverkehrszüge durch die Tram,
scheint nun bei den Verantwortlichen ein Umdenken einzusetzen. Nach
Angaben von Walter will die BEG einer Verlängerung der Straßenbahnlinie
zustimmen, wenn durch ein Gutachten deren Unschädlichkeit für den
Bahnverkehr nachgewiesen ist. Der Stadtwerke-Chef glaubt, diesen
Nachweis führen zu können: "Daran arbeiten wir zurzeit."
Die Ausdehnung hat in den Augen des Stadtwerkechefs aus mehreren
Gründen Charme. Am neuen Endhaltepunkt gebe es mehr Flächen für
einen Park&Ride-Platz, zudem könne der Umstieg der Fahrgäste
vom Bus in die Straßenbahn besser bewerkstelligt werden. Laut Walter
könnten die Stadtwerke jederzeit in das Genehmigungsverfahren gehen:
"Wir haben die Pläne in der Schublade." Vorerst aber geht
es um die Genehmigung der Straßenbahnlinie bis zum Diesel-Gymnasium.
Diese ist umstritten, weil sie eine Verengung der Friedberger Straße
auf einem rund 800 Meter langen Teilstück von vier auf zwei Spuren
nach sich zieht. Gegner befürchten auf der stark befahrenen Straße
ein Verkehrschaos. Die Einwände gegen die "6er" liegen
bei der Regierung von Schwaben vor, die das Planfeststellungsverfahren
eingeleitet hat. In dessen Verlauf werden Befürworter und Gegner
der Pläne bei Erörterungsterminen Mitte September zu Wort kommen.
In der Folge wird die Regierung entscheiden, ob sie die Pläne der
Stadtwerke genehmigt oder ob sie Änderungen fordert. In diesem Fall
könnte sich das Verfahren in die Länge ziehen.
Massive Kritik an der Linie 6 nach
Augsburg - Hochzoll 08-07-2005 Augsburg
- Rund 1.100 private Einwändungen und 4.795 Unterschriften einer
Bügerinitative zwingen zur Diskussion. Die Kritik konzentriert sich
vor allem auf folgende Schwerpunkte: - Rückbau der vierspurigen
Friedberger Straße - Verlust der direkten Busverbindung von Hochzoll
in die Innenstadt - Unzufriedenheit mit der Endhaltestelle beim
Rudolf-Diesel-Gymnasium - Trassenführung im Bereich Alter Heuweg
/ Lotzbeckstraße Die Stadtwerke muss noch Stellung dazu nehmen.
Vsl. im September findet dann das öffentliche Erörterungsverfahren
statt. Sind daraufhin keine Planänderungen notwendig (was die massiven
Einwände nicht gerade vermuten lassen, zum Vergleich: Bei der Linie
4 Verlängerung nach Augsburg Nord gab es nur 70 Einwände) erarbeitet
die Regierung von Schwaben den Planfeststellungsbeschluss.
Bahnstrecke Dachau - Altomünster wird
bis 2008 elektrifiziert 10-06-2005 München
- Die eingleisige, mit Diesel-Triebwagen befahrene S-Bahn LinieA
Dachau - Altomünster soll laut Freistaat für 22 bis 32 Millionen
Euro zu einer „richtigen“ S-Bahn ausgebaut werden. Dies bedeuten
eine Elektrifizierung sowie ein Drei-Kilometer-Abschnitt, auf dem
sich die Züge begegnen können. Die Finanzierung ist offen. Ziel:
Fertigstellung im Jahr 2008. Noch nicht in Planung ist eine Verlängerung
bis nach Aichach.
Bahnhofsumbau Augsburg : Kommt der
Start 2007? - Im Herbst werden Planunterlagen eingereicht
15-05-2005 Augsburg
- Im Jahr 2007 wird mit dem Umbau des Hauptbahnhofs zur so genannten
Mobilitätsdrehscheibe begonnen. Diese Auffassung vertritt der SPD-Fraktionschef
im Augsburger Stadtrat, Karl-Heinz Schneider. Im Herbst würden die
Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingereicht, erklärte
er. Derzeit ist allerdings noch nicht einmal klar, bei welcher Behörde
dieses Genehmigungsverfahren angesiedelt wird. Darüber verhandeln
derzeit Eisenbahnbundesamt und Regierung von Schwaben, hieß es in
einem Bericht der Verwaltung vor dem Bauausschuss zum Stand der
Dinge. Fazit: Bewegung herrscht im Moment vor allem am Verhandlungstisch.
Stadt und Stadtwerke selbst verhandeln mit der Deutschen Bahn. Um
das Jahrhundert-Projekt zu verwirklichen, muss eine Reihe von Vereinbarungen
geschlossen werden. Die Verträge werden derzeit von der Bahn geprüft,
Anfang Juni will sich das Unternehmen äußern. Für die zweite Jahreshälfte
ist zudem der städtebauliche Wettbewerb für die Gestaltung des Umfelds
des Hauptbahnhofs vorgesehen. Im Mittelpunkt des Projektes steht
die Untertunnelung des Bahnhofs.
Dieb schraubt herum 27-04-2005 Friedberg
- Als Ersatzteillager missbrauchte ein Dieb ein Mountainbike, das
am Friedberger Bahnhof im Radlunterstand abgestellt war. Der Unbekannte
stahl am Montag zwischen 7.30 und 21.15 Uhr Sattel, Licht und Schutzbleche
im Wert von 150 Euro. Darüber hinaus beschädigte er die Schaltung.
Hinweise jeweils an die Polizei, Tel. 0821/323-1710.
Vorschau: Bahnbaustellen in Bayern
2005 - Auch Paartalbahn betroffen 20-04-2005 München - Auch
in diesem Jahr modernisiert die Deutsche Bahn ihre Infrastruktur
und passt sie an den gestiegenen Bedarf an. Um den Kunden eine moderne
und leistungsfähige Infrastruktur anzubieten, werden vor allem Gleise
und Weichen erneuert, Signalanlagen modernisiert und Elektronische
Stellwerke (ESTW) gebaut. Die Bauaktivitäten erfordern teilweise
umfangreiche Ersatzmaßnahmen, wie etwa Umleitungen oder Busverkehre.
Im Mittelpunkt der Planungen steht immer der Bahnkunde sowie die
Information der Reisenden und Anwohner. Gebaut wird hauptsächlich
außerhalb des Berufsverkehrs, vielfach in den Ferien. Noch im April
wird die Strecke nach Oberstdorf grunderneuert. In den Pfingstferien
wechselt die Bahn die Schienen auf der Mangfallbahn zwischen Holzkirchen
und Bruckmühl. In Neumarkt (Oberpfalz) geht ein modernes Elektronisches
Stellwerk mit sieben Unterstationen zwischen Nürnberg und Regensburg
ans Netz. Auch auf der Paartalbahn, der Direktverbindung zwischen
Augsburg und Ingolstadt, modernisiert die Bahn die Infrastruktur.
Mit neuestem Umbaugerät wird im September zwischen Augsburg und
Buchloe im Allgäu gearbeitet. Außerdem werden die Gleise und Weichen
auf der Strecke von Murnau nach Oberammergau komplett erneuert.
Für den S-Bahnverkehr zum Münchner Flughafen geht ein zweites Gleis
zwischen Johanneskirchen und Ismaning ans Netz, so dass der zweigleisige
Verkehr durchgehend aufgenommen werden kann. Ein neuer S-Bahn-Haltepunkt
in München-Untermenzing bedient einen dicht besiedelten Stadtteil.
"Die Modernisierung unserer Infrastruktur schreitet weiter
voran. So werden wir den Anforderungen gerecht, sicher, zuverlässig
und leistungsfähig zu sein", so Siegfried Lämmermeyer, Leiter
der DB Netz-Niederlassung Süd. An bis zu 600 Baustellen gleichzeitig
wird an manchen Tagen im Streckennetz der Deutschen Bahn gearbeitet.
Diese Menge von Bauaktivitäten erfordert umfangreiche Planungen.
Bereits Monate vorher plant die Bahn die erforderlichen Ersatzmaßnahmen
für die Kunden. Der Ersatzverkehr mit Bussen oder die Umleitung
von Zügen müssen minutengenau geplant und abgestimmt werden. Bei
der Planung wird von Anfang an darauf geachtet, dass die Reisenden
so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Darum ist auf vielen
Baustellen "Nachtschicht" angesagt. Trotz aller Vorkehrungen
lassen sich aber Behinderungen und längere Fahrzeiten nicht immer
vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet daher bereits vorab um Verständnis
für die Beeinträchtigungen.
Donautherme Wonnemar in Ingolstadt
07-03-2005 Ingolstadt
- Egal ob Wind, Regen oder Schnee – jedes Wetter ist Badewetter
in der Donautherme Wonnemar in Ingolstadt. Mit einem Kurzurlaub
im Wonnemar finden Sie Spaß und Erholung für die ganze Familie.
Auf über 14.000 qm erwartet Sie eine ideale Kombination aus Wasserspaß,
Wellness- und Beauty-Spa, Saunawelt und Gastronomie. Rutschpartien
von unterschiedlichsten Rutschanlagen, Wonniland für die Kleinsten,
Entspannung und Ruhe in der Saunalandschaft, Gesundheitsbad mit
Thalasso-Wasserlandschaft und jede Menge mehr machen einen Tag im
Wonnemar zum Erlebnis. Schalten Sie doch einmal ab und tanken Sie
neue Energie in der großzügig angelegten Sauna-Wohlfühlwelt. Lassen
Sie sich begeistern von der Kombination der Elemente Gesundheit,
Entspannung, Körperpflege und Geselligkeit. Auch die letzten Alltagsbelastungen
verschwinden in dieser Oase der Entspannung und Muße. Spartipp:
4 Stunden baden, 2 Stunden bezahlen! Wer mit der Bahn anreist, zahlt
gegen Vorlage des Tickets statt 10 EUR nur 8,50 EUR (Erwachsene)
bzw. statt 8,50 EUR nur 6,50 EUR (Kinder). (Ermäßigung gilt für
jedes Gruppenmitglied beim Bayern-Ticket.) Anreise: Mit der
Paartalbahn bis Ingolstadt Hbf. Weiter mit Buslinie 50 oder 60
Pralinen im Regionalzug / Regio Bayerisch-Schwaben
verteilt am Weltfrauentag 04-03-2005 Augsburg
- Am kommenden Dienstag verteilen Auszubildende von DB Regio Bayerisch-Schwaben
Marzipanpralinen an weibliche Fahrgäste. "Aus Anlass des Weltfrauentages
möchten wir eine nette Geste zeigen," so Edward Jendretzki,
Geschäftsleiter DB Regio Bayerisch-Schwaben. Die Sympathieaktion
8. März findet vormittags auf mehreren Strecken von DB Regio Bayerisch-Schwaben
statt, u. a. auf der Paartalbahn, der Ammerseebahn, der Lechfeldbahn
sowie zwischen Augsburg und Dinkelscherben und Augsburg und München.
Oberleitungsschaden in Augsburg behinderte
den Zugverkehr / Regionalverkehr verspätet - Fernverkehr teilweise
umgeleitet 01-03-2005 München/Augsburg
- Die winterliche Eiseskälte hat heute Morgen einen Schaden an der
Oberleitung zwischen Augsburg Hbf und Augsburg-Hochzoll im Bereich
der Gögginger Brücke verursacht. Dadurch war der Berufsverkehr rund
um Augsburg stark beeinträchtigt. Vor allem die Fahrgäste in Richtung
München und Bobingen waren von Verspätungen von durchschnittlich
30 Minuten sowie dem teilweisen Ausfall von Zügen zwischen Augsburg
und Bobingen betroffen. Fernverkehrszüge wurden zum Teil über Donauwörth
und Ingolstadt umgeleitet.. Die Oberleitung wurde um 4.36 Uhr durch
einen Kurzschluss beschädigt. Techniker waren sofort vor Ort und
haben den Fahrdraht mit Spezialgeräten repariert. Die Ursache für
den Kurzschluss wird noch untersucht. Um 10.25 Uhr konnten beide
betroffenen Strecken wieder freigegeben werden. Für den Zugverkehr
von und nach München stand vorüber gehend nur ein Gleis zur Verfügung.
Züge aus Richtung Buchloe und Landsberg (Lech) mussten bereits in
Bobingen wenden. Zwischen Augsburg und Bobingen waren bis zu 15
Busse im Einsatz. Allerdings standen vor 8.00 Uhr auf Grund des
Schülerverkehrs Ersatzbusse noch nicht in ausreichender Anzahl zur
Verfügung. Die Deutsche Bahn bittet alle betroffenen Fahrgäste um
Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und die Reisezeitverlängerungen.
Mehr Plätze in der Paartalbahn 25-02-2005 Augsburg
- Fahrgäste der Paartalbahn dürfen sich auf den 4. März freuen:
Ab 4. März gibt es freitags mehr Plätze in der Paartalbahn. Die
Deutsche Bahn AG reagierte auf Beschwerden der Reisenden und Pendler
und hängt an den Zug, der um 13.12 Uhr von Augsburg nach Aichach
fährt einen weiteren Triebwagen an. Ebenso auf dem Rückweg.
Bahnhofsmanagements in Nürnberg und
Augsburg starten Spendenaktionen in den Hauptbahnhöfen 03-01-2005 München/Augsburg/Nürnberg
- Die Mitarbeiter der Bahnhofsmanagements in Nürnberg und Augsburg
haben mit ihren Kollegen spontan zur Sammelbüchse gegriffen und
bitten die Reisenden um Spenden für die von der Flutkatastrophe
betroffenen Menschen in Südasien. Die Spendenaktion dauert bis einschließlich
Montag, 3. Januar 2005. Am Nürnberger Hauptbahnhof wurde eine Box
in der Mittelhalle des Hauptbahnhofes aufgestellt. Reisende und
Passanten können dort täglich zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr ihre
Spenden einwerfen. Zusätzlich werden die Auszubildenden des Bahnhofsmanagements
Nürnberg am Montag, 3. Januar 2005, mit Sammelbüchsen die Spendenaktion
auf den gesamten Bahnhofsbereich ausdehnen. Am Augsburger Hauptbahnhof
befindet sich die Sammelbox am DB ServicePoint. Hier können die
Fahrgäste und Bahnhofsbesucher täglich von 06:30 Uhr bis 23:00 Uhr
ihre Spenden abgeben. Die gesammelten Gelder werden nach Abschluss
der Spendenaktion an die Aktion „Deutschland hilft“, einem Zusammenschluss
verschiedener Hilfsorganisationen in Deutschland, überwiesen. (Aktion
Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor,
Adra, ASB, AWO, Care, Help, Johanniter, Malteser, Paritätischer
Wohlfahrtsverband und World Vision; Bank für Sozialwirtschaft, Bankleitzahl:
370 20 500, Kontonummer: 10 20 30, Stichwort "Seebeben Südasien").
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