Paartalbahn Nachrichtenarchiv 2004

Der neue Fahrplan bring kleine Veränderungen auf der Paartalbahn 11-12-2004
Augsburg - Ab dem 12.12.2004 werden die Züge der Paartalbhahn aufgrund geänderter Fernverkehrszüge wie folgt angepasst: Die Grundtaktzüge ab Augsburg Hbf fahren statt Minute 52 zur Minute 48; die Ankunft in Aichach ist entsprechend früher. Die Zwischentaktzüge ab Augsburg Hbf fahren statt Minute 14 zur Minute 26/27 und kommen entsprechend später in Aichach an. Fahrgäste aus München in Richtung Aichach haben in Augsburg-Hochzoll kürzere Übergänge. Ab Aichach fahren die Grundtaktzüge statt Minute 43 zur Minute 39 ab und kommen deshalb in Augsburg Hbf entsprechend früher an. Die übrigen Züge bleiben nahezu unverändert. Was-ist-neu

Winterreise mit der Paartalbahn / DB Regio Bayerisch-Schwaben stellt Ausflugsziele vor 08-12-2004
Aichach - "Unterwegs zwischen Wintersport und Wellness" heißt es nun zwischen Ingolstadt und Augsburg. Reisenden auf der Paartalbahn gibt DB Regio Bayerisch-Schwaben mit einer neuen Ausflugsbroschüre zahlreiche Ideen an die Hand, wie man mit dem Zug attraktive Winterziele ansteuern kann. Auf der Hitliste ganz oben stehen zum Beispiel die Donautherme Wonnemar in Ingolstadt oder die THERME Bad Wörishofen. Als Winterwander- und Rodelziel empfiehlt DB Regio Bayerisch-Schwaben die Mittagbahn bei Immenstadt. Von Augsburg fahren teilweise durchgehende Züge in rund eineinhalb Stunden ins Allgäu. "'Der Winter ist da – alles einsteigen!' - mit diesem Motto wollen wir im Freizeit- und Ausflugsverkehr mehr Menschen von den Vorteilen der Bahn überzeugen", sagte Edward Jendretzki, Geschäftsleiter DB Regio Bayerisch-Schwaben bei der Vorstellung der Ausflugsbroschüre heute im Landratsamt Aichach. Die Broschüre wird in einer Auflage von 20 000 Exemplaren in den Haushalten entlang der Strecke verteilt, Unterstützt wird die Aktion von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft im Rahmen des Projektes "Referenzstrecke Paartalbahn". Als zusätzlichen Anreiz erhalten Bahnreisende an den Zielorten Preisnachlässe. Für Besucher der Altmühltherme in Treuchtlingen beispielsweise ermäßigt sich der Eintritt um 10 Prozent.

Augsburg: Vorschau auf die Verkehrsplanung bis 2008 25-11-2004
Augsburg - Beschlossen ist noch nichts - aber Vorschläge der Düsseldorfer Verkehrsexperten des Büros Schlegel + Spiekermann für den Tram- und Busbetrieb ab 2008 sind schon da. Geplant ist unter anderem folgendes: Die Staßenbahnlinie 1 soll bis Hochzoll (Post) verlängert werden, die Linie 2 künftig P+R Augsburg West - Senkelbach - Königsplatz - Haunstetten Nord. Die Linie 3 bleibt unverändert, die Linie 4 fährt nur noch Augsburg Nord - Brunntal - Königsplatz - Hauptbahnhof. Die neue Straßenbahn-Linie 5 ersetzt die Buslinie 32 und fährt vom Klinikum über P+R Augsburg West zum HBF. Dort wird sie vermutlich mit der Linie 6 zusammengelegt und fährt über Theodor-Heuss-Platz nach Hochzoll, geplanter Endpunkt im Bereich Peterhofstraße. Die Linie 21 fährt vom Bärenkeller kommend ab Oberhausen über die Neuhäuser- und die Grafstraße zum Oberhauser Bahnhof. Die Linien 22/23 werden zu einem Rundkurs zusammengelegt (22 Firnhaberau - Schillstraße - Fischertor - Blaue Kappe - HBF, 23 HBF - Königsplatz - Theater - Karlstraße - City Galerie - Lechbrücke - Schlössle - Hammerschmiede - Firnhaberau). Die Linie 36 fährt nur noch Königsplatz - Spickel, die Linie 31 den neuen Kurs Neuer Ostfriedhof - Peterhofstraße - Hochzoll Süd/Kuhsee. Die Linie 33 wird vom Proviantbachquartier über Herrenbach bzw. Kammgarn zum Schwaben-Center verlängert, die Linie 35 wird von Pfersee-Süd nach Leitershofen Nord verlängert. Nach Friedberg ab Peterhofstraße nur noch AVV-Regionalbusse. Die Linie 37 soll nur noch im Schulverkehr fahren, ansonsten von AVV-Bussen mitbedient werden. Die Linien 46 und 48 werden wegen geringer Auslastung (von der der Redakteur allerdings nichts merkt) eventuell auf Anruf-Sammel-Taxi-Betrieb umgestellt. Die Linien 32, 38 und 41 werden zur Linie 99 zusammengefasst: Zoo - Margaret - Königsplatz - Hochfeld - Messe - Maria Stern - Göggingen Rathaus - Bergheim.  Über den Milchberg wird keine Tramlinie geführt, siehe hierzu auch unser Forum auf www.vga-hp.de/forum - Rund um die VGA - Verkehrsplanung bis 2008. Die Verlängerung der Linie 1 zur Hammerschmiede ist vom Tisch, die Verlängerung der Linien 3 und / oder 4 bis 2008 nicht zu realisieren.

Aichach: AVV-Haltestellen können teilweise nicht bedient werden im Zeitraum vom 01. bis 24. Dezember 2004 15-11-2004
Aichach - Wegen den Adventsveranstaltungen vor dem Aichacher Rathaus können vom 01.12.2004 bis 24.12.2004 von jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr die Haltestellen "Aichach Stadtplatz B" und "Aichach Stadtpfarrkirche" (Fahrtrichtung Bahnhof) nicht bedient werden. Für die betroffenen AVV-Regionalbuslinien 205, 227 und 250 besteht eine Ersatzhaltestelle in der Martinstraße. Die Linie 228 (nur Kurs 2592) beginnt in der Martinstraße und wendet am Bahnhof Aichach und bedient anschließend die Haltestelle "Bahnhof Aichach Steig C". Die Linie 241 (Kurs 2426) wird über die Donauwörther Straße und Bahnhofstraße zum Bahnhof Aichach umgeleitet. Fahrgäste können auf Wunsch an der Haltestelle "Aichach Stadtsparkasse" aussteigen.

Neue AVV-Bushaltestelle in Rehling  02-11-2004
Rehling - Rehling. In Rehling wurde eine neue Bushaltestelle an der Hauptstraße in Höhe der Einmündung "Am Grundfeld" eingerichtet. Die neue Haltestelle, die das ständig wachsende Wohngebiet im Osten Rehlings an den ÖPNV anbindet, wird ab dem 02.11.04 durch die AVV-Regionalbuslinie 316 (Oberach - Rehling - Gaulzhofen - Hausen - Aindling) bedient.

Bauarbeiten in Dachau behindern Zugverkehr zwischen München und Ingolstadt 26-10-2004
München - Wegen Bauarbeiten im Bahnhof Dachau kommt es von Freitag, 29.10. (ca. 22.45 Uhr), bis Montag, 01.11.2004 (Betriebsschluss), und ebenso von Freitag, 05.11., bis Sonntag, 07.11.04, zu Behinderungen im Zugverkehr zwischen München und Ingolstadt. Der Fern- und Regionalverkehr verspätet sich an diesen Wochenenden um sechs bis dreizehn Minuten. Am 01. November 2004 (von 08.00 bis 20.15 Uhr) können die RegionalBahnen von Ingolstadt nach München nicht in Dachau halten. Die Fahrgäste müssen bereits in Petershausen in die S-Bahn umsteigen. Auch die S-Bahn-Linie 2 wird durch die Bauarbeiten behindert. An den genannten Wochenenden verkehren die S-Bahnen zwischen Allach und Dachau nur im 40-Minuten-Takt. Die beiden letzten Züge werden zudem durch Busse ersetzt. Die Linie A von Dachau nach Altomünster wird vom 29.10. (22.15 Uhr) durchgehend bis Sonntag, 07.11.04 (Betriebsschluss), durch Busse ersetzt. Zwischen Dachau und München Hbf fallen die Züge der Linie A ebenfalls aus. Ab 08.11.04 fahren die Züge von und nach Altomünster vom neuen Gleis 2 ab.

S-Bahn München vor neuem Zeitalter / Takt 10 erforderte umfangreiche Planungen und hohe Investitionen 21-10-2004
München - Maisach, Zorneding, Germering-Unterpfaffenhofen und Deisenhofen – so heißen die Endbahnhöfe im neuen 10-Minuten-Takt der S-Bahn München. Die vier Außenäste werden von Montag bis Freitag zwischen ca. 6.30 Uhr und 9.00 Uhr und von Montag bis Donnerstag von ca. 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr einen dichteren Taktverkehr erhalten. "Für die Fahrgäste liegt der Vorteil auf der Hand. Nur noch die Minutenzahl muss man sich merken, denn die S-Bahn fährt annähernd alle zehn Minuten", so Heinrich Beckmann, Geschäftsführer der S-Bahn München GmbH. Bereits in den 90erJahren begannen die Planungen für die Taktverdichtungen in München. In einem Bau- und Finanzierungsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der DB AG vom 28.12.1998 wurden die Investitionen für den Ausbau des S-Bahn-Netzes in München vereinbart. Das bekannte 520-Mio-DM-Programm beinhaltete u. a. den zweigleisigen Ausbau der Strecke nach Deisenhofen, die Umfahrung Berg am Laim, den Umbau des Ostbahnhofes und die Ertüchtigung der Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof. In diesem Vertrag war auch die Beschaffung von elf S-Bahn-Zügen der Baureihe (BR) 423 enthalten. Mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte der Münchner S-Bahn wurden nicht nur Strecken aus-, neu-, bzw. umgebaut. Einmalig in Deutschland ist bei einem S-Bahn-System eine komplette Modernisierung im Fahrzeugbereich durchgeführt worden. Für Takt 10 werden in München 234 Fahrzeuge benötigt. Rund 790 Mio. Euro wurden dafür aufgewandt. Der Freistaat Bayern förderte diese Modernisierung der Fahrzeugflotte mit rund 180 Mio. Euro. Zur Vorbereitung auf den Takt 10 gehörte auch eine umfangreiche Ausbildung der Mitarbeiter. 551 Lokführer mussten nicht nur für den neuen S-Bahn-Zug der BR 423 geschult werden. Das Fahren mit der neuen Signaltechnik und der Linienzugbeeinflussung (LZB) entlang der Stammstrecke musste ebenfalls am Simulator geübt und abschließend mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Im Service-Bereich wurden 120 Mitarbeiter für ihre neue Tätigkeit ausgebildet. Sie werden ab dem 12.12.04 für mehr Kundeninformation auf der Stammstrecke sorgen. Dazu ist es auch notwendig, dass zwischen Pasing und Ostbahnhof wieder alle Aufsichtskanzeln in der Hauptverkehrszeit besetzt werden. Die sichere und zügige Abfertigung der Züge in nur 30 Sekunden ist für die Einhaltung des Fahrplans notwendig und wird vor allem durch das enge Zusammenspiel zwischen Aufsicht und Lokführer ermöglicht. Seit Jahresbeginn 2004 sind der Disponent Betrieb (greift bei Fahrplanabweichungen ein), der Disponent Personal (regelt den Personaleinsatz) und der Maschinendienst (steuert den Fahrzeugeinsatz) räumlich in der Transportleitung an der Richelstraße zusammengelegt worden. "Mit dieser Maßnahme konnten wir erreichen, dass im Störungsfall alle Entscheidungsträger auf Zuruf Ersatzkonzepte, wie z. B. Notprogramme, einführen können", so Michael Wuth, Geschäftsführer S-Bahn München GmbH. Die "Räder" in dieser neuen Einrichtung greifen wie geschmiert ineinander. In wenigen Minuten können die Mitarbeiter auf plötzlich auftretende Störungen reagieren und Ersatzmaßnahmen, wie z. B. einen Busersatzverkehr, organisieren. Direkte Verbindungen ("rotes Telefon") zu den Leitstellen bei der U-Bahn und des Oberflächenverkehrs in München ermöglichen eine rasche Information der Fahrgäste schon auf dem Weg zur S-Bahn. Die Transportleitung beschäftigt 29 Mitarbeiter. Auch diese Mitarbeiter müssen "umdenken", da sich viele S-Bahn-Linien ändern. Der 10-Minuten-Takt führt zu einer weiteren Verdichtung des Verkehrs auf der S-Bahn-Stammstrecke in München. Deutschlands – und bald Europas – meist befahrene Bahnstrecke wurde deshalb mit einer neuen Stellwerktechnik ausgestattet. Pro Richtung können bis zu 30 Züge in der Stunde fahren. Mit einer dichteren Zugfolge müssen auch die Linien neu zugeordnet werden. So dürfen am Ostbahnhof nicht zwei Linien hintereinander eintreffen, die wegen der Weiterfahrt nach Giesing das Gleis 4 benötigen. Ebenso ist zu beachten, dass zwischen Pasing und Laim der Zugabstand nicht zu groß wird. Hinzu kommen jetzt die Züge des 10-Minuten-Taktes. Auch diese S-Bahnen müssen genauestens in den Fahrbetrieb eingeplant werden, damit auch die Taktfolge eingehalten werden kann. Für die S-Bahn-Fahrgäste im westlichen Netzbereich ändert sich fast nichts. Neu wird hier die S 3 sein, die im Westen die S 8 und im Osten die S 4 zu einem 10-Minuten-Takt verbindet. Im Osten von München ändern sich die bisherigen Liniennummern. Erding wird durch die S 2 mit Petershausen verbunden. Ebersberg erhält die S 4-Verbindung nach Geltendorf. Die Endstation Kreuzstraße wird mit der S 6 einen direkten Anschluss an den Starnberger See erhalten. Auch Holzkirchen erhält einen "Seeanschluss". Die S 5 verbindet im neuen Fahrplan Holzkirchen und Herrsching. Die S 7 fährt im neuen Fahrplan von Wolfratshausen zum Ostbahnhof. Nur die S 1, S 8, S 20 und S 27 sowie die Linie A von Dachau nach Altomünster bleiben im Laufweg unverändert. Erste Erfahrungen mit dem neuen Takt können die Mitarbeiter in einem umfangreichen Probebetrieb sammeln. In mehreren Teststufen werden bis zum Fahrplanwechsel die Fahrplantrassen geübt. Dabei wird in den Nachtstunden mit einem "Störfall-Katalog" den Disponenten, Fahrdienstleitern und Lokführern die Gelegenheit gegeben, bestimmte Situationen zu üben. Die deutliche Erhöhung der Taktdichte erfordert auch eine Anpassung der vorhandenen Störfallprogramme. Durch signaltechnische Anpassungen am Heimeranplatz wird die S 7 von Wolfratshausen bei einer Betriebsbehinderung zum Holzkirchner Flügelbahnhof gefahren. Bereits an den Haltestellen Siemenswerke, Harras und Heimeranplatz werden die Fahrgäste auf die geänderte Route und auf die Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn hingewiesen. Die S 6 wendet am Heimeranplatz und hat ebenfalls Anschluss an die U-Bahn. Neu ist hier, dass mit einer Stellwerksanpassung die S 6 am Heimeranplatz wieder Richtung Pasing signalmäßig starten kann. Bisher waren Leerfahrten zum Bahnhof Mittersendling und wieder zurück notwendig. Diese neue Signalmaßnahme wird derzeit von der beauftragten Firma geplant und anschließend erstellt. Im Geschäftsgebäude der S-Bahn wurde eine große digitale Uhr aufgestellt. Sie zeigt die Stunden und Minuten bis zum Fahrplanwechsel an. Von der Geschäftsleitung bis zum Service-Mitarbeiter am Bahnsteig sind alle hochmotiviert und freuen sich auf Takt 10 und die größte Umstellung seit dem Beginn des S-Bahn-Zeitalters in München. "Aus unserer Sicht wurde alles getan, damit der Start reibungslos funktioniert. Im Namen aller S-Bahn-Mitarbeiter möchten wir dennoch um Verständnis bitten, wenn es zu Störungen kommen sollte oder wir mit evtl. Anlauf-schwierigkeiten kämpfen müssen. Wir sind bereit!", so die beiden Geschäftsführer weiter.

„Schnuppersitzen“ in der 1. Klasse - Aktion von Regio Bayerisch-Schwaben auf der Paartalbahn 20-09-2004
Augsburg - Stammkunden von Regio Bayerisch-Schwaben können vom 1. Oktober an auf der Paartalbahn zwischen Augsburg, Aichach, Schrobenhausen und Ingolstadt die 1. Klasse der Regionalzüge testen. Treue Kunden, die schon mehrere Jahre JahresCards der 2. Klasse für die tägliche Fahrt auf der Paartalbahn besitzen, erhalten in diesen Tagen eine Berechtigung, mit der sie beliebig oft in die 1. Klasse überwechseln können ohne einen Aufpreis zu zahlen. Die Aktion „Schnuppersitzen“ dauert bis zu 31. Dezember.  „Wir möchten unsere Stammkunden für ihre Treue belohnen und sie mit einem dreimonatigen 1.-Klasse-Test vielleicht auch zu dauerhaften 1.-Klasse-Kunden machen“, urteilt Edward Jendretzki, Geschäftsleiter Regio Bayerisch-Schwaben in Augsburg.

Dampfsonderzug auf der Paartalbahn / Am 28. November zum Weihnachtsmarkt in die Fuggerstadt Augsburg 17-08-2004
Friedberg – Am 28. November 2004 geht eine Adventsfahrt von Nürnberg aus über Ingolstadt und die von Dampfzügen selten befahrene "Paartalbahn" nach Augsburg. Renaissance-Rathaus und Perlachturm bilden dort die malerische Kulisse für den romantischen Weihnachtsmarkt mit seiner acht Meter hohen Pyramide. Darüber hinaus sind in der Fuggerstadt einige sehenswerte Bauwerke (u.a. Bischöfliche Residenz, Dom, Zeughaus) und Museen zu finden. Für Kinder bietet sich ein Besuch der Augsburger Puppenkiste an. Als zusätzliches Schmankerl fährt ein Teil des Sonderzuges in den Bahnpark Augsburg ein, wo im stimmungsvollen Ambiente ein kleiner Adventsmarkt stattfindet. Auf der Hinfahrt haben wir einen Fotohalt (evtl. mit Scheinanfahrt) vorgesehen. Nachmittags bringt uns dann die elegante Diesellok V 200 002 in flotter Fahrt Richtung Heimat zurück. Auch der Nikolaus wird an Bord sein und den kleinen Gästen ein Geschenk überreichen. Mehr Infos

Vorschau auf Fahrplan 2005 / Freistaat Bayern optimiert die Paartalbahn 12-08-2004
Augsburg - Der Freistaat Bayern optimiert mit dem Winterfahrplan ab 12. Dezember das Angebot auf der Paartalbahnstrecke. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) verspricht Verbesserungen für die Bahnkunden - vor allem für diejenigen, die in Hochzoll umsteigen müssen. Bahnkunden in Schwaben dürfen sich zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2004 auf weitere Verbesserungen im BAYERN-TAKT freuen. Einzelheiten der Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) hat die Bayerischebahngesellschaft (BEG), die den Nahverkehr im Auftrag des Freistaats Bayern plant, und überwacht, im Rahmen einer Regionalkonferenz in Memmingen vorgestellt. Bedingt durch geänderte Fahrzeiten der Fernverkehrszüge zwischen Stuttgart und München fahren die Züge nach Ingolstadt in Augsburg künftig 4 Minuten früher ab. In Ingolstadt werden die Abfahrtszeiten Richtung Augsburg ebenfalls um 4 Minuten vorverlegt. Die Fahrtdauer bleibt jeweils gleich.  Die Zwischentaktzüge, die nur bis Aichach verkehren, fahren künftig in Augsburg etwa 15 Minuten später ab als heute. Dadurch ergeben sich in Hochzoll kürzere Umsteigezeiten aus Richtung München. Der Zug Ingolstadt ab 17.04 Uhr wird künftig in Hochzoll nicht mehr überholt und kommt somit etwa 10 Minuten früher in Augsburg Hbf an als heute.

Fliegerbombe in Augsburg behindert Bahnverkehr / Bei Bauarbeiten zwischen Augsburg und Hochzoll 500-Kilogramm-Bombe gefunden 30-07-2004
Augsburg - Ein Bombenfund nahe der Gögginger Brücke hat am Donnerstag den Augsburger Hauptbahnhof lahm gelegt. Einsatzkräfte eines Sprengkommandos entschärften am Nachmittag den Zünder der Bombe. Zeitweise wurden anliegende Häuser evakuiert. Der Fernverkehr von und nach München wurde über Ingolstadt umgeleitet, die Züge hatten bis zu 60 Minuten Verspätung. Die Züge der Paartalbahn fuhren nur bis Augsburg-Hochzoll. Zwischen Bobingen und Augsburg sowie zwischen Mering und Augsburg waren Ersatzbusse im Einsatz. Auch der Straßenbahnverkehr auf der Linie 1 und der Autoverkehr über die Gögginger Brücke waren unterbrochen, die Autofahrer mussten große Umwege fahren. In der Folge kam es in der gesamten Innenstadt zu erheblichen Behinderungen.

Schienenersatzverkehr wegen Gleisbauarbeiten zwischen Seehof und Niederarnbach 21-07-2004
Augsburg - Behinderungen gibt es auf der Paartalbahn wieder ab 5. August. Grund dafür sind umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Seehof und Niederarnbach. Vom 5. bis 28. August steht die Erneuerung der Gleise zwischen Niederarnbach und Seehof an. Das bedeutet: Kunden der Paartalbahn müssen zwischen diesen beiden Anschlussstellen auf den Bus umsteigen. Der Schienenersatzverkehr könnte erneut Unannehmlichkeiten für die Reisenden bringen. Nicht nur, weil das Mitnehmen von Fahrrädern in diesen Ferienwochen nicht möglich ist, sondern auch, weil man damit bereits im vergangenen Jahr teils erheblicher Probleme hatte. In einigen Fällen blieben die Reisenden sogar in Schrobenhausen sitzen, weil die Anschlusszüge Verspätung hatten oder der Bus zu spät kam und umgekehrt. Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Zugpendler schon mal vorsorglich gebeten, Probleme mit dem Schienenersatzverkehr sofort zu melden. Kontakt ist möglich über Manfred Binzer, Schrobenhausen, 08252/83572 oder per e-Mail: manfred.binzer@neusob.de. Beschwerden werden sofort an die Bahn weitergeleitet.

Schienenersatzverker zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt vom 05. - 25. August 2004 11-07-2004
Augsburg – Wegen Schienenerneuerung zwischen Seehof Betriebsbahnhof und Niederanrbach ist der Streckenabschnitt zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt vom 05.08 - 25.08.2004 gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse sowie Klein-Lkw's für Fahrradmitnahme. Achtung: die Klein-Lkw’s verkehren nur an Wochenenden. Ersatzfahrplan

Auftakt zur Friedberger Zeit - Mit der Paartalbahn zum Friedberger Altstadtfest 09-07-2004
Friedberg - Schauen Sie dem Korbflechter über die Schulter. Oder lassen Sie sich von zupackenden Baderinnen massieren: Heute beginnt die Friedberger Zeit und in dem schwäbischen Städtchen im Landkreis Aichach-Friedberg treffen Besucher und historisch gewandete Bürger auf Soldaten, Stadtschreiber und Nachtwächter. Für knappe zehn Tage geht es jetzt in Friedberg zu wie vor fast 400 Jahren - und damit lebt die goldene Epoche in der Geschichte des Städtchens wieder auf: Barocke Lieder schallen durch die engen Uhrmachergassen, Tänzer und Akrobaten präsentieren ihre Künste in historischen Kostümen, es gibt kulinarische Schmankerl nach alten Rezepten - und das alles mit dem Wittelsbacher Renaissance-Schloss als idealer Kulisse im Hintergrund. Die altbayerische Herzogstadt, die unweit Augsburgs an der Paartalbahn liegt, verdankt Berühmtheit und Wohlstand vor allem den Uhren. Von der Friedberger Uhrmacherkunst wird um 1750 berichtet: "Damals war die Uhrmacherei zu Friedberg bereits so zur Entfaltung gekommen, dass eine fast fabrikmäßige Arbeitsteilung Platz gegriffen hatte." Neben den eigentlichen Uhrmachern gab es auch Gehäusemacher, Goldschmiede und eigene Uhrkettlmacher. Friedberger Uhren schmückten die Pariser Eleganz ebenso wie die englischen Lords und noch heute sind sie begehrte Sammlerobjekte.

Stopp bei der Paartalbahn 30-06-2004
Schrobenhausen - Einen Zwangsstopp musste am die Paartalbahn bei Wiffertshausen einlegen, weil ein Baum nahe des Naturfreundehauses wegen Sturmböen auf die Gleise gestürzt war. Die Feuerwehren aus Wiffertshausen und Friedberg machten den Weg wieder frei.

Neue Chanchen für die Staudenbahn 16-06-2004
Augsburg - Die Staudenbahn könnte schon im nächsten Jahr regulär nach Fahrplan zwischen Langenneufnach und Augsburg pendeln - davon ist Hubert Teichmann, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft Stauden, überzeugt. Allerdings sei dann auch eine entsprechende finanzielle Unterstützung durch den Freistaat unerlässlich. Teichmann gründet seine Hoffnungen auch auf Signale aus München. So habe Wirtschaftsminister Otto Wiesheu der Reaktivierung der Staudenbahn "reelle Chancen" eingeräumt. Zuletzt hatten die Bürgermeister von Diedorf und Gessertshausen, Otto Völk und Anton Mayer, sich dafür ausgesprochen, den Nahverkehr auf der Schiene im westlichen Landkreis mit Hilfe der traditionsreichen Bahn anzukurbeln. Dies sei, so Mayer, nicht nur im Hinblick auf den unklaren Zeitpunkt der Verwirklichung des S-Bahn ähnlichen Verkehrs im 15-Minuten-Takt, sondern auch grundsätzlich und langfristig erstrebenswert. Und so sehen die zwei Grundkonzepte aus, die sich Teichmann als erste Etappe einer Rückkehr zum regulären Personenverkehr vorstellen kann. Zunächst der, aus seiner Sicht, klare Favorit: Die Staudenbahn weitet den 30-Minuten-Takt, der in Stoßzeiten zwischen Gessertshausen und Augsburg bereits verwirklicht ist, aus und verdichtet ihn - und zwar von Langenneufnach bis zum Hauptbahnhof. Natürlich nonstop, ohne Umsteigen. Dies sei bereits 2005 denkbar - allerdings mit mehr Personal und entsprechender Ausstattung. "Diese Variante hätte den großen Vorteil, dass auch die Stauden viel besser für den Schienenverkehr erschlossen werden könnten - das würde auch eine spürbare Entlastung für Gessertshausen bedeuten." Damit spielt der Regionalbahn-Experte darauf an, dass Pendler, die südlich von Gessertshausen wohnen, bisher zum dortigen Park-and-Ride-Platz fahren mussten, bevor sie den Zug in Richtung Fuggerstadt besteigen konnten. Auch sei es dann möglich, das Angebot über die Mittagszeit für Schüler erheblich attraktiver zu gestalten. Ausdrücklich weist Teichmann darauf hin, dass durch dieses Angebot keinesfalls der Busverkehr überflüssig werden würde. "Wir wären darauf angewiesen, dass Busse Bewohner der benachbarten Stauden-Täler zu den Bahnstationen bringen", erläutert er. Für den Fall, dass die Bahn, die Eigentümerin der Gleise zwischen Gessertshausen und Augsburg ist, dieses Wunsch-Szenario mit Hinweis auf die fehlende Kapazität der zwei Trassen ablehnt, hat Teichmann das bescheidenere "Flügelkonzept" in petto: Dabei würde die Staudenbahn die Züge aus Dinkelscherben mit eigenen Wagen - die in Gessertshausen angekoppelt werden - auf der Strecke Gessertshausen/Augsburg verlängern und damit das Platzangebot verbessern. Wichtig ist Hubert Teichmann festzuhalten, dass er ein vehementer Befürworter einer S-Bahn für den westlichen Landkreis ist. Aber überflüssig sei die Staudenbahn keineswegs, wenn eines schönen Tages der 15-Minuten-Takt Wirklichkeit werden sollte. Im Gegenteil: "Durch eine geschickte Vernetzung der Angebote könnten Effektivität und Einzugsgebiet für beide - Staudenbahn und S-Bahn - noch erhöht werden."

Park & Ride vorerst am Friedberger Bahnhof vorerst auf’s Abstellgleis 18-05-2004
Friedberg - Auf einige Unannehmlichkeiten können sich Fahrgäste der Deutschen Bahn gefasst machen, die am Friedberger Bahnhof zusteigen wollen. Parkplätze werden dort ab Herbst aller Voraussicht nach Mangelware sein und Bushaltestellen gibt es dann vermutlich nur als Provisorien. Der Grund: Die Deutsche Bahn hat Verspätung mit dem Bau der von ihr geplanten Park & Ride-Anlage am Friedberger Bahnhof. Diese sollte eigentlich derzeit - gleichzeitig mit der Altstadttangente - entstehen und Mitte des Jahres fertig sein. Doch wegen eines bahninternen Prüfverfahrens steht das Projekt bis zu einem halben Jahr auf dem Abstellgleis. Dagegen hat Bürgermeister Dr. Peter Bergmair in einem Schreiben an den DB-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn protestiert. Im Friedberger Bauausschuss war im Zusammenhang mit dem ausgebremsten Park & Ride mehrfach die Rede von einem "Desaster". Um dieses möglicherweise doch noch zu verhindern, wollen Stadträte auf die politische Schiene setzen und unter anderem Bundestagsabgeordnete und Landrat Christian Knauer um Hilfe bitten. Bürgermeister Bergmair hofft aber auch noch auf eine positive Antwort von Bahn-Chef Mehdorn, den er gebeten hat, sich persönlich der Sache anzunehmen. In dem in der vergangenen Woche abgeschickten Brief verdeutlicht der Bürgermeister, dass "die Erschließung des Bahnhofes Friedberg für Pkw und Busse ohne Bau des P&R-Platzes nicht mehr gegeben ist." Dies hängt damit zusammen, dass die Stadt Friedberg bis Mitte November ihre Altstadttangente fertig gebaut hat. Dann rollt der Verkehr am Bahnhof vorbei. Eigentlich war es für Bürgermeister Bergmair eine ausgemachte Sache zwischen Bahn und Stadt, dass die Altstadttangente und die Park & Ride-Anlage gleichzeitig verwirklicht werden sollte. Auf entsprechende mündliche Zusagen von Seiten bei der Deutschen Bahn verwies der städtische Hoch- und Tiefbau-Abteilungsleiter Dieter Büchler. Offenbar war es auch für die örtlichen Zuständigen der Bahn eine Überraschung, dass das Friedberger Vorhaben wie andere Projekte noch einmal bahnintern überprüft werden soll. Deshalb sind bislang die Arbeiten nicht ausgeschrieben worden. Dabei sollte eigentlich schon im April Baubeginn sein. Für etwa 520000 Euro sollen auf dem Bahn-Gelände westlich des Bahnhofs 116 Stellplätze für Pendler und Haltestellen für drei Busse entstehen. Doch wann dies nun von Seiten der Bahn angepackt wird, ist derzeit völlig unklar. Vor den Folgen einer ab November fertig gestellten städtischen Altstadttangente ohne Park & Ride graute den Ausschuss-Mitgliedern. Zwar muss schon jetzt wegen des Baus der Altstadttangente improvisiert werden. Doch mit der Verkehrs-Freigabe der Altstadttangente im November stünden die bislang beim Bahnhof stoppenden Busse im Weg. Einzige verbleibende Ausweichmöglichkeit für provisorische Haltestellen wäre das eigentlich für P & R vorgesehene Bahngelände, wo derzeit parkende Autos noch geduldet werden. Diese müssten dann aber weichen. Als Folge sagte Abteilungsleiter Büchler voraus, dass Parkplätze im Bereich südlich der Altstadt Mangelware werden.

 

Ab 2007 mit der Straßenbahn nach Hochzoll - kommt die Verlängerung bis Friedberg? 12-05-2004
Augsburg - Jetzt wird es langsam ernst mit der Tramlinie 6 nach Hochzoll: Nach vielen Jahren des Planens und Umplanens steht endgültig die Route via Prinzstraße und Schwaben Center bis zum Diesel-Gymnasium fest. Wenn der Stadtrat zustimmt, kann das Genehmigungsverfahren starten. Wenn alles glatt läuft, könnten 2007 die Trambahnen nach Hochzoll rollen. Jetzt hat die Stadtwerke Verkehrs GmbH ihre endgültige Planung für das 4,1 Kilometer lange und 38,5 Millionen Euro teure Neubaustück vorgelegt. Die Kosten übernimmt etwa zwei Drittel Bund und Land. 14 Haltestellen sind eingeplant: Vom Hauptbahnhof über Königsplatz zum Roten Tor. Danach zweigt die Straßenbahn Linie 6 in die Prinzstraße ab. Trams und Autos müssen sich hier den Platz teilen. Ab der Theodor-Wiedemann-Straße fährt die Straßenbahn dann durchgehend auf eigenem Gleiskörper - via Lotzbeckstraße zum Schwaben Center und ab da in der Mitte der Friedberger Straße. Nicht mehr aktuell ist ein Abzweig zum Hochzoller Bahnhof. Die Wendeschleife ist direkt vor dem Rudolf-Diesel-Gymnasium vorgesehen - Park-and-ride-Platz für 80 Auto-Stellplätze. Die Endhaltestelle ist damit nur 800 Meter von Friedberg-West entfernt. Eine Verlängerung bis Friedberg ist zwar technisch möglich,  bisher ist aber konkret nicht’s geplant. Dass die Linie 6 nur 800 Meter vor Friedberg enden soll, ist für viele Friedberger nicht akzeptabel. Im Moment wird eine Machbarkeitsstudie erstellt die eine Verlängerung bis zum Segmüller vorsieht. Doch die Zeit drängt! Bereits 2006 soll mit dem Bau begonnen werden und wie es zur Zeit aussieht, endet die Linie 6 vor den Toren Friedbergs. Was dann nach 2007 für Friedberg übrig bleibt, ist eine Anbindung per Bus an die Endhaltestelle der Linie 6.

Pendler fordern eine Abschaffung der 1. Klasse 30-04-2004
Schrobenhausen/Aichach - Sieben Uhr morgens in der Paartalbahn: Dicht gedrängt stehen die Fahrgäste in der 2. Klasse, während die 1. Klasse auf der Strecke von Aichach nach Augsburg nahezu leer ist. Pendler beschweren sich und fordern eine Abschaffung der 1. Klasse. Die Deutsche Bahn widersetzt sich dieser Forderung. Der Augsburger Verkehrsverbund schlägt vor, in einem Testlauf zu ermitteln, wie sehr die 1. Klasse gewünscht ist. Lösungen seien nur in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und der Deutschen Bahn zu erreichen. Wer früh morgens von Aichach nach Augsburg die Paartalbahn nutzt, hat zwei Möglichkeiten: In der 1. Klasse zu sitzen oder in der 2. Klasse zu stehen. Zu Stoßzeiten sind die Plätze der 2. Klasse "gerammelt voll", berichtet Heinrich Glöckner, Verkehrsreferent im Aichacher Stadtrat. Auf die Plätze der 1. Klasse auszuweichen, ist rechtlich nicht gestattet. Doch was tun, wenn man sich sonst auf die Füße tritt? "Diese Situation ist lästig und ein Missstand", findet Glöckner. Normalerweise sollte es seiner Meinung nach "Einheitsplätze" in den Zügen geben oder es sollten mehr Wägen angekoppelt werden. Letzteres sei nicht möglich, wie Daniela Bals von der Pressestelle der Deutschen Bahn in München erklärt: "Aufgrund der Bahnsteiglänge einiger Bahnhöfe können keine weiteren Wagen angeschlossen werden." Und auch die Anregung, die 1. Klasse der 2. gleichzustellen, sei nicht durchführbar. "Die Fahrgäste, die größeren Komfort durch größere Sitzabstände wünschen, werden sonst schlichtweg übergangen", befürchtet Bals. Außerdem sei der Großteil der Sitzplätze, nämlich 111 Stück, für die 2. Klasse reserviert. Nur zwölf Plätze seien der 1. Klasse zugeteilt. Auch Winfried Karg, stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbands Augsburg-Schwaben, kennt die Situation in den Zügen der Paartalbahn aus eigener Erfahrung: "Auf der Strecke von Aichach nach Augsburg ist die Bahn zu Stoßzeiten meist überfüllt. Es gab deswegen schon oft Dispute mit Kontrolleuren." Manche Schaffner oder Lokführer würden jedoch auch Fahrgäste in die 1. Klasse umleiten, bevor die Gänge der 2. Klasse überquellen. "Setzt man sich jedoch ohne Aufforderung in die 1. Klasse, gilt man als Schwarzfahrer", stellt Karg klar. "Mit dem Kauf einer Fahrkarte hat man nur ein Recht auf Beförderung, nicht auf einen Sitzplatz." Karl-Heinz Heiß, Sachbearbeiter des Augsburger Verkehrsverbunds (AVV) im Landkreis Aichach-Friedberg, schlägt einen Test vor: "Die Paartalbahn gilt bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft als Referenzstrecke, bei der man Verbesserungsmöglichkeiten testen kann." Öffne man die 1. Klasse, könne man sehen, ob sie überhaupt noch gewünscht werde. Er selbst habe schon beobachtet, dass die 1. Klasse nur selten belegt sei. Eine Lösung sei nur in Kombination mit der Bayerischen Eisenbahn Gesellschaft und der Deutschen Bahn denkbar.

Bahnjubiläum: 150 Jahre Bahnstrecke Augsburg – Ulm – Festprogramm von Bahn und Städten und Gemeinden am 08. Mai in Augsburg 11-04-2004
Augsburg/Ulm - Im Jahr 1854 fuhr der erste Zug auf der Strecke Augsburg – Ulm. Dieses Ereignis feiert die Deutsche Bahn am Samstag, den 8. Mai mit einem Bahnhofsfest in Augsburg. Von Ulm aus verkehrt ein moderner Regionalzug mit Ehrengästen als Jubiläumsfahrt. Allen Eisenbahnfans und solchen, die es noch werden wollen, bieten die Bahn und ihre Partner ein buntes Programm mit Infoständen, Kinderprogramm, Fahrzeugausstellung, geplant sind z.B. Dampflok 41 018 und ICE 3 „Augsburg“ und vieles mehr am Augsburger Bahnhof. Bei unserem Fest, von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, ist selbstverständlich für das leibliche Wohl und die musikalische Unterhaltung bestens gesorgt.

Schäden an Augsburger Combinos festgestellt 31-03-2004
Augsburg - Nun ist es sicher: An zwei der 16 stillgelegten Combinos haben die Siemens-Experten Schäden an der Karosserie festgestellt. "Es waren schwere Risse über den Fenstern und Türen erkennbar", erklärt Stadtwerke-Chef Walter auf Anfrage. Möglicherweise soll noch ein dritter Wagen überprüft werden. Wie schwer die Schäden sind, steht noch nicht fest. Bis Montag sollen Ergebnisse vorliegen, wenn zu diesem Thema eine Aufsichtsrats-Sondersitzung stattfindet. Mit der Herstellerfirma Siemens müsse über "Nachbesserungen und Schadensersatz" verhandelt werden. Mit den Geschäftsführern anderer, von der Combino-Stilllegung betroffener Städte trifft sich Walter am Mittwoch in Frankfurt. Man will "Erkenntnisse bündeln" und abklären, ob ein gemeinsames Vorgehen möglich sei. "Von den noch im Betrieb befindlichen Combinos gehe keine Gefährdung aus", so Walter.

Neues Design für die Paartalbahn-Internetseite 21-03-2004
Friedberg - Drei Jahre nach Eröffnung bekommt die Paartalbahn Internetseite ein neues Design. Mit einer neuen, klaren Struktur und einem zeitgemäßen Design begrüßt die Paartabahn-Internetseite die Nutzerinnen und Nutzer ab 22.03.2004 im Internet. Ziel des runderneuerten Internetauftritts ist, übersichtlich gestaltete und klar strukturierte Informationen zur Paartalbahn zu bieten und die Identität der Bahnlinie Augsburg/Ingolstadt als eine moderne Regionalbahnlinie zu präsentieren.

BBG Stauden jetzt auch für Ettringen - Türkheim (Bay) Bf zuständig 09-03-2004
Augsburg - Seit Dienstag, den 02.03.2004, 0.00 Uhr, ist die Schieneninfrastruktur des südlichen Staudenbahnabschnitts Ettringen - Türkheim (Bay) Bahnhof in die Zuständigkeit der Bahnbetriebsgesellschaft Stauden mbH übergegangen. Die im Jahre 2000 gegründete Privatbahngesellschaft ist eine von insgesamt sechs aus der Projektarbeit der Regionalentwicklung Stauden, einem Verbund von 13 Gemeinden im Staudengebiet, hervorgegangenen Organisationen. Seit November 2000 betreibt die BBG Stauden mbH erfolgreich den Nordabschnitt der Staudenbahn von Gessertshausen nach Markt Wald. Im Mai des letzten Jahres konnte erstmals seit 1996 wieder ein Reisezug auf den revitalisierten Streckenabschnitt Langenneufnach - Markt Wald geschickt werden. Durch die Eröffnung eines neuen Verladebahnhofs, den der Güterkunde BGL Schwaben GmbH in Fischach errichtete, erlangte die Staudenbahn Bayernweites Aufsehen als Musterprojekt für innovative Bahnprojekte. Die Übernahme des südlichen Abschnitts durch die BBG Stauden mbH war notwendig geworden, da sich die DB Netz AG, die bisherige Betreiberin der Schieneninfrastruktur, aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen zurückziehen wollte. Die DB Netz AG suchte daher nach potentiellen Interessenten für die Übernahme der Strecke und wurde bei der BBG Stauden mbH fündig. Andernfalls hätte die Strecke stillgelegt werden müssen. Die zahlreichen Güterzüge für die Papierfabrik Lang werden weiterhin von der Bahntochter Railion Deutschland AG gefahren, die massives Interesse am Fortbestand der Bahnlinie bekundet hat. Mit der Übernahme durch die BBG Stauden mbH ist der Fortbestand der Bahnlinie Ettringen - Türkheim (Bay) Bahnhof nun langfristig gesichert. Ferner kann damit auch die Basis für eine spätere Wiederaufnahme des Personenverkehrs gelegt werden. Die Übernahme der Strecke in regionale Regie soll nun im Rahmen der Ettringer Gewerbeschau am 8./9. Mai 2004 mit zahlreichen Pendelfahrten gebührend gefeiert werden.

Linie 6 Baubeginn schon ab 2005? 24-02-2004
Am Hauptbahnhof soll ein zweiter Tram-Knotenpunkt entstehen. Der Tunnelbau dort soll 2005 beginnen, gleichzeitig soll Baubeginn für die Linie 6 sein. Für diese wird eine Bauzeit von zwei Jahren veranschlagt, danach soll die Linie 5 gebaut werden. Die "Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof" ist heute Thema im Stadtrat.

Genehmigungsverfahren für die Tramlinie 6 soll im Frühjahr beginnen 20-02-2004
Wie die "Augsburger Allgemeine" am 20.02.2004 berichtete, hält Oberbürgermeister Paul Wengert am Ziel fest, im Jahr 2005 mit dem Umbau des Hauptbahnhofs zu beginnen. Damit für das 120-Millionen-Vorhaben auch die Detailpläne erstellt und die Genehmigungsverfahren rasch eingeleitet werden können, setzt er jetzt auf eine "Projektplanungs- und Bau-GmbH". Sie soll gemeinsam von Stadt und Stadtwerken gegründet werden. Das seit langem vorbereitete Genehmigungsverfahren für die Tramlinie 6 nach Hochzoll soll im Frühjahr bei der Regierung von Schwaben beantragt werden. Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass die Endhaltestelle vorerst beim Diesel-Gymnasium geplant ist, Gespräche zur Weiterführung zum Segmüller-Komplex aber laufen. Sollte am Friedberger Baggersee ein Freizeitpark entstehen, soll auch dieser angeschlossen werden. Momentan nicht geplant ist eine Haltestelle direkt am Hochzoller Bahnhof.

AVV-Sparmaßnahmen 14-02-2004
Augsburg - Laut der "Augsburger Allgemeine" vom 14.02.2004 werden die Verträge mit 18 Unternehmen im Regionalbusverkehr so geändert, dass der AVV dadurch um zehn Prozent entlastet wird. Dafür erhalten die Busunternehmer Mitspracherechte bei der Linien- und Fahrplangestaltung. Diese Lösung gilt als Übergangsphase für zwei Jahre, danach wird das gesamte Liniennetz ohnehin auf den Regio-Schienen-Takt mit gezielten Buszubringern zu den Bahnhöfen komplett überarbeitet. Hierzu ist in der heutigen "Augsburger Allgemeine" ein interessanter Leserbrief abgedruckt. Der Schreiber (Peter P.) befürchtet, dass durch die Mitspracherechte die Abschaffung des Paralellverkehrs (z. B. HBF - Haunstetten Nord) weiter verhindert wird. Außerdem war ihm bisher bekannt, dass es erste Verbesserungen erst 2007 geben soll, andere erst zum Jahr 2010 in Aussicht gestellt.

Menschen mit Behinderungen haben’s schwer auf der Paartalbahn 02-01-2004
Aichach – „Die Züge sind gut, die Bahnhöfe aber nicht.“ So lautet das Resümee einer Probefahrt der Offenen Behindertenarbeit (OBA) des Landkreises mit der Paartalbahn. Gerhard Frick, der Leiter der OBA hatte Menschen mit verschiedenen Behinderungen und Vertreter der anliegenden Paartalgemeinden zu einer Probefahrt von Augsburg-Hochzoll nach Aichach eingeladen. Erstes Problem, der Bahnhof Hochzoll: Der neue Bahnsteig liegt auf der Brücke über die Hochzoller Straße. Zu erreichen ist er über eine Treppe und über eine geteerte Schräge. Laut Frick schafft ein Rollstuhlfahrer aus eigener Kraft Steigungen von maximal sechs Prozent. Der Anstieg in Hochzoll ist aber viel steiler. Eine Lösung wäre hier ein Aufzug von der Straße zum Bahnsteig. „Technisch sind sie möglich, wir müssen nur wissen, wer sie finanziert“, sagt Willi Jörg von der DB-Tochtergesellschaft „Station und Service“. Zweites Problem in Hochzoll: das Einsteigen. Auf der Paartalbahn fahren seit zwei Jahren neue Züge vom Typ 642. Für Menschen mit Behinderung sind diese Züge zweifellos Ideal. Breite Einstiege, die Türen sind auf Knopfdruck zu öffnen, im Zug gibt es in weiten Teilen keine Stufen. Der barrierefreie Zugang zum Zug wäre möglich, wenn der Bahnsteig zum Zug passen würde. „Die Deutsche Bahn hat eine Norm-Bahnsteiggröße von 76 cm“, erklärte Hans-Joachim Plachta der Leiter des Bahnhofsmanagements Augsburg, auf Antrag gibt es auch andere Bahnsteighöhen.“. Bei einer Bahnsteighöhe von 55 cm gäbe es in den VT 642 einen stufenlosen Einstieg. So steigt die Reisegruppe in Hochzoll vom Bahnsteig in den Zug hinunter. Zudem klafft zwischen Bahnsteigkante und Zug eine breite Lücke, die Sehbehinderte mitunter große Probleme bereiten. Auf der Fahrt nach Aichach auf jedem Bahnhof dasselbe. In Friedberg, Dasing, Obergriesbach und Aichach sind die Bahnsteige zwar ebenerdig zu erreichen, für die VT 642 aber zu niedrig. Stufenloses Ein- und Aussteigen auch hier Fehlanzeige. Den Vorschlag der Bürgermeister Klaus Habermann, Hans Lotterschmid, Lorenz Arnold und Peter Kleist, die Bahnsteige an den Zugtyp anzupassen, musste Plachta eine Absage erteilen. Es gäbe eine Norm von 76 cm, die derzeitigen Züge bräuchten zwar nur 55, aber: Die Lebensdauer von Bahnsteigen ist wesendlich länger als die von Treibwagen. Die jetzige Betreibergesellschaft der Paartalbahn könne, wenn die heutige Zuggeneration verschrottet sei, wieder ganz andere Züge anschaffen Auch könnte ein anderer Betreiber eingesetzt werden. Auf der Strecke bleiben die Behinderten. Nach der Probefahrt war Ihne einhellige Meining: „Die Züge sind ein großer Schritt in die richtige Richtung, solange das Umfeld aber nicht stimmt, müssen wir wohl weiter Auto fahren oder zu Hause bleiben.“