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Paartalbahn Nachrichtenarchiv 2004
Der neue Fahrplan bring kleine
Veränderungen auf der Paartalbahn 11-12-2004 Augsburg
- Ab dem 12.12.2004 werden die Züge der Paartalbhahn aufgrund geänderter
Fernverkehrszüge wie folgt angepasst: Die Grundtaktzüge ab Augsburg
Hbf fahren statt Minute 52 zur Minute 48; die Ankunft in Aichach
ist entsprechend früher. Die Zwischentaktzüge ab Augsburg Hbf fahren
statt Minute 14 zur Minute 26/27 und kommen entsprechend später
in Aichach an. Fahrgäste aus München in Richtung Aichach haben in
Augsburg-Hochzoll kürzere Übergänge. Ab Aichach fahren die Grundtaktzüge
statt Minute 43 zur Minute 39 ab und kommen deshalb in Augsburg
Hbf entsprechend früher an. Die übrigen Züge bleiben nahezu unverändert.
Was-ist-neu
Winterreise mit der Paartalbahn /
DB Regio Bayerisch-Schwaben stellt Ausflugsziele vor 08-12-2004 Aichach
- "Unterwegs zwischen Wintersport und Wellness" heißt
es nun zwischen Ingolstadt und Augsburg. Reisenden auf der Paartalbahn
gibt DB Regio Bayerisch-Schwaben mit einer neuen Ausflugsbroschüre
zahlreiche Ideen an die Hand, wie man mit dem Zug attraktive Winterziele
ansteuern kann. Auf der Hitliste ganz oben stehen zum Beispiel die
Donautherme Wonnemar in Ingolstadt oder die THERME Bad Wörishofen.
Als Winterwander- und Rodelziel empfiehlt DB Regio Bayerisch-Schwaben
die Mittagbahn bei Immenstadt. Von Augsburg fahren teilweise durchgehende
Züge in rund eineinhalb Stunden ins Allgäu. "'Der Winter ist
da – alles einsteigen!' - mit diesem Motto wollen wir im Freizeit-
und Ausflugsverkehr mehr Menschen von den Vorteilen der Bahn überzeugen",
sagte Edward Jendretzki, Geschäftsleiter DB Regio Bayerisch-Schwaben
bei der Vorstellung der Ausflugsbroschüre heute im Landratsamt Aichach.
Die Broschüre wird in einer Auflage von 20 000 Exemplaren in den
Haushalten entlang der Strecke verteilt, Unterstützt wird die Aktion
von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft im Rahmen des Projektes
"Referenzstrecke Paartalbahn". Als zusätzlichen Anreiz
erhalten Bahnreisende an den Zielorten Preisnachlässe. Für Besucher
der Altmühltherme in Treuchtlingen beispielsweise ermäßigt sich
der Eintritt um 10 Prozent.
Augsburg: Vorschau
auf die Verkehrsplanung bis 2008 25-11-2004 Augsburg
- Beschlossen ist noch nichts - aber Vorschläge der Düsseldorfer
Verkehrsexperten des Büros Schlegel + Spiekermann für den Tram-
und Busbetrieb ab 2008 sind schon da. Geplant ist unter anderem
folgendes: Die Staßenbahnlinie 1 soll bis Hochzoll (Post) verlängert
werden, die Linie 2 künftig P+R Augsburg West - Senkelbach - Königsplatz
- Haunstetten Nord. Die Linie 3 bleibt unverändert, die Linie 4
fährt nur noch Augsburg Nord - Brunntal - Königsplatz - Hauptbahnhof.
Die neue Straßenbahn-Linie 5 ersetzt die Buslinie 32 und fährt vom
Klinikum über P+R Augsburg West zum HBF. Dort wird sie vermutlich
mit der Linie 6 zusammengelegt und fährt über Theodor-Heuss-Platz
nach Hochzoll, geplanter Endpunkt im Bereich Peterhofstraße. Die
Linie 21 fährt vom Bärenkeller kommend ab Oberhausen über die Neuhäuser-
und die Grafstraße zum Oberhauser Bahnhof. Die Linien 22/23 werden
zu einem Rundkurs zusammengelegt (22 Firnhaberau - Schillstraße
- Fischertor - Blaue Kappe - HBF, 23 HBF - Königsplatz - Theater
- Karlstraße - City Galerie - Lechbrücke - Schlössle - Hammerschmiede
- Firnhaberau). Die Linie 36 fährt nur noch Königsplatz - Spickel,
die Linie 31 den neuen Kurs Neuer Ostfriedhof - Peterhofstraße -
Hochzoll Süd/Kuhsee. Die Linie 33 wird vom Proviantbachquartier
über Herrenbach bzw. Kammgarn zum Schwaben-Center verlängert, die
Linie 35 wird von Pfersee-Süd nach Leitershofen Nord verlängert.
Nach Friedberg ab Peterhofstraße nur noch AVV-Regionalbusse. Die
Linie 37 soll nur noch im Schulverkehr fahren, ansonsten von AVV-Bussen
mitbedient werden. Die Linien 46 und 48 werden wegen geringer Auslastung
(von der der Redakteur allerdings nichts merkt) eventuell auf Anruf-Sammel-Taxi-Betrieb
umgestellt. Die Linien 32, 38 und 41 werden zur Linie 99 zusammengefasst:
Zoo - Margaret - Königsplatz - Hochfeld - Messe - Maria Stern -
Göggingen Rathaus - Bergheim. Über den Milchberg wird keine
Tramlinie geführt, siehe hierzu auch unser Forum auf www.vga-hp.de/forum
- Rund um die VGA - Verkehrsplanung bis 2008. Die Verlängerung der
Linie 1 zur Hammerschmiede ist vom Tisch, die Verlängerung der Linien
3 und / oder 4 bis 2008 nicht zu realisieren.
Aichach: AVV-Haltestellen
können teilweise nicht bedient werden im Zeitraum vom 01. bis 24.
Dezember 2004 15-11-2004 Aichach
- Wegen den Adventsveranstaltungen vor dem Aichacher Rathaus können
vom 01.12.2004 bis 24.12.2004 von jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr die
Haltestellen "Aichach Stadtplatz B" und "Aichach
Stadtpfarrkirche" (Fahrtrichtung Bahnhof) nicht bedient werden.
Für die betroffenen AVV-Regionalbuslinien 205, 227 und 250 besteht
eine Ersatzhaltestelle in der Martinstraße. Die Linie 228 (nur Kurs
2592) beginnt in der Martinstraße und wendet am Bahnhof Aichach
und bedient anschließend die Haltestelle "Bahnhof Aichach Steig
C". Die Linie 241 (Kurs 2426) wird über die Donauwörther Straße
und Bahnhofstraße zum Bahnhof Aichach umgeleitet. Fahrgäste können
auf Wunsch an der Haltestelle "Aichach Stadtsparkasse"
aussteigen.
Neue AVV-Bushaltestelle
in Rehling 02-11-2004 Rehling
- Rehling. In Rehling wurde eine neue Bushaltestelle an der Hauptstraße
in Höhe der Einmündung "Am Grundfeld" eingerichtet. Die
neue Haltestelle, die das ständig wachsende Wohngebiet im Osten
Rehlings an den ÖPNV anbindet, wird ab dem 02.11.04 durch die AVV-Regionalbuslinie
316 (Oberach - Rehling - Gaulzhofen - Hausen - Aindling) bedient.
Bauarbeiten in Dachau behindern Zugverkehr
zwischen München und Ingolstadt 26-10-2004 München
- Wegen Bauarbeiten im Bahnhof Dachau kommt es von Freitag, 29.10.
(ca. 22.45 Uhr), bis Montag, 01.11.2004 (Betriebsschluss), und ebenso
von Freitag, 05.11., bis Sonntag, 07.11.04, zu Behinderungen im
Zugverkehr zwischen München und Ingolstadt. Der Fern- und Regionalverkehr
verspätet sich an diesen Wochenenden um sechs bis dreizehn Minuten.
Am 01. November 2004 (von 08.00 bis 20.15 Uhr) können die RegionalBahnen
von Ingolstadt nach München nicht in Dachau halten. Die Fahrgäste
müssen bereits in Petershausen in die S-Bahn umsteigen. Auch die
S-Bahn-Linie 2 wird durch die Bauarbeiten behindert. An den genannten
Wochenenden verkehren die S-Bahnen zwischen Allach und Dachau nur
im 40-Minuten-Takt. Die beiden letzten Züge werden zudem durch Busse
ersetzt. Die Linie A von Dachau nach Altomünster wird vom 29.10.
(22.15 Uhr) durchgehend bis Sonntag, 07.11.04 (Betriebsschluss),
durch Busse ersetzt. Zwischen Dachau und München Hbf fallen die
Züge der Linie A ebenfalls aus. Ab 08.11.04 fahren die Züge von
und nach Altomünster vom neuen Gleis 2 ab.
S-Bahn München vor neuem Zeitalter
/ Takt 10 erforderte umfangreiche Planungen und hohe Investitionen
21-10-2004 München
- Maisach, Zorneding, Germering-Unterpfaffenhofen und Deisenhofen
– so heißen die Endbahnhöfe im neuen 10-Minuten-Takt der S-Bahn
München. Die vier Außenäste werden von Montag bis Freitag zwischen
ca. 6.30 Uhr und 9.00 Uhr und von Montag bis Donnerstag von ca.
15.30 Uhr bis 19.00 Uhr einen dichteren Taktverkehr erhalten. "Für
die Fahrgäste liegt der Vorteil auf der Hand. Nur noch die Minutenzahl
muss man sich merken, denn die S-Bahn fährt annähernd alle zehn
Minuten", so Heinrich Beckmann, Geschäftsführer der S-Bahn
München GmbH. Bereits in den 90erJahren begannen die Planungen für
die Taktverdichtungen in München. In einem Bau- und Finanzierungsvertrag
zwischen dem Freistaat Bayern und der DB AG vom 28.12.1998 wurden
die Investitionen für den Ausbau des S-Bahn-Netzes in München vereinbart.
Das bekannte 520-Mio-DM-Programm beinhaltete u. a. den zweigleisigen
Ausbau der Strecke nach Deisenhofen, die Umfahrung Berg am Laim,
den Umbau des Ostbahnhofes und die Ertüchtigung der Stammstrecke
zwischen Pasing und Ostbahnhof. In diesem Vertrag war auch die Beschaffung
von elf S-Bahn-Zügen der Baureihe (BR) 423 enthalten. Mit dem größten
Investitionsprogramm in der Geschichte der Münchner S-Bahn wurden
nicht nur Strecken aus-, neu-, bzw. umgebaut. Einmalig in Deutschland
ist bei einem S-Bahn-System eine komplette Modernisierung im Fahrzeugbereich
durchgeführt worden. Für Takt 10 werden in München 234 Fahrzeuge
benötigt. Rund 790 Mio. Euro wurden dafür aufgewandt. Der Freistaat
Bayern förderte diese Modernisierung der Fahrzeugflotte mit rund
180 Mio. Euro. Zur Vorbereitung auf den Takt 10 gehörte auch eine
umfangreiche Ausbildung der Mitarbeiter. 551 Lokführer mussten nicht
nur für den neuen S-Bahn-Zug der BR 423 geschult werden. Das Fahren
mit der neuen Signaltechnik und der Linienzugbeeinflussung (LZB)
entlang der Stammstrecke musste ebenfalls am Simulator geübt und
abschließend mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Im Service-Bereich
wurden 120 Mitarbeiter für ihre neue Tätigkeit ausgebildet. Sie
werden ab dem 12.12.04 für mehr Kundeninformation auf der Stammstrecke
sorgen. Dazu ist es auch notwendig, dass zwischen Pasing und Ostbahnhof
wieder alle Aufsichtskanzeln in der Hauptverkehrszeit besetzt werden.
Die sichere und zügige Abfertigung der Züge in nur 30 Sekunden ist
für die Einhaltung des Fahrplans notwendig und wird vor allem durch
das enge Zusammenspiel zwischen Aufsicht und Lokführer ermöglicht.
Seit Jahresbeginn 2004 sind der Disponent Betrieb (greift bei Fahrplanabweichungen
ein), der Disponent Personal (regelt den Personaleinsatz) und der
Maschinendienst (steuert den Fahrzeugeinsatz) räumlich in der Transportleitung
an der Richelstraße zusammengelegt worden. "Mit dieser Maßnahme
konnten wir erreichen, dass im Störungsfall alle Entscheidungsträger
auf Zuruf Ersatzkonzepte, wie z. B. Notprogramme, einführen können",
so Michael Wuth, Geschäftsführer S-Bahn München GmbH. Die "Räder"
in dieser neuen Einrichtung greifen wie geschmiert ineinander. In
wenigen Minuten können die Mitarbeiter auf plötzlich auftretende
Störungen reagieren und Ersatzmaßnahmen, wie z. B. einen Busersatzverkehr,
organisieren. Direkte Verbindungen ("rotes Telefon") zu
den Leitstellen bei der U-Bahn und des Oberflächenverkehrs in München
ermöglichen eine rasche Information der Fahrgäste schon auf dem
Weg zur S-Bahn. Die Transportleitung beschäftigt 29 Mitarbeiter.
Auch diese Mitarbeiter müssen "umdenken", da sich viele
S-Bahn-Linien ändern. Der 10-Minuten-Takt führt zu einer weiteren
Verdichtung des Verkehrs auf der S-Bahn-Stammstrecke in München.
Deutschlands – und bald Europas – meist befahrene Bahnstrecke wurde
deshalb mit einer neuen Stellwerktechnik ausgestattet. Pro Richtung
können bis zu 30 Züge in der Stunde fahren. Mit einer dichteren
Zugfolge müssen auch die Linien neu zugeordnet werden. So dürfen
am Ostbahnhof nicht zwei Linien hintereinander eintreffen, die wegen
der Weiterfahrt nach Giesing das Gleis 4 benötigen. Ebenso ist zu
beachten, dass zwischen Pasing und Laim der Zugabstand nicht zu
groß wird. Hinzu kommen jetzt die Züge des 10-Minuten-Taktes. Auch
diese S-Bahnen müssen genauestens in den Fahrbetrieb eingeplant
werden, damit auch die Taktfolge eingehalten werden kann. Für die
S-Bahn-Fahrgäste im westlichen Netzbereich ändert sich fast nichts.
Neu wird hier die S 3 sein, die im Westen die S 8 und im Osten die
S 4 zu einem 10-Minuten-Takt verbindet. Im Osten von München ändern
sich die bisherigen Liniennummern. Erding wird durch die S 2 mit
Petershausen verbunden. Ebersberg erhält die S 4-Verbindung nach
Geltendorf. Die Endstation Kreuzstraße wird mit der S 6 einen direkten
Anschluss an den Starnberger See erhalten. Auch Holzkirchen erhält
einen "Seeanschluss". Die S 5 verbindet im neuen Fahrplan
Holzkirchen und Herrsching. Die S 7 fährt im neuen Fahrplan von
Wolfratshausen zum Ostbahnhof. Nur die S 1, S 8, S 20 und S 27 sowie
die Linie A von Dachau nach Altomünster bleiben im Laufweg unverändert.
Erste Erfahrungen mit dem neuen Takt können die Mitarbeiter in einem
umfangreichen Probebetrieb sammeln. In mehreren Teststufen werden
bis zum Fahrplanwechsel die Fahrplantrassen geübt. Dabei wird in
den Nachtstunden mit einem "Störfall-Katalog" den Disponenten,
Fahrdienstleitern und Lokführern die Gelegenheit gegeben, bestimmte
Situationen zu üben. Die deutliche Erhöhung der Taktdichte erfordert
auch eine Anpassung der vorhandenen Störfallprogramme. Durch signaltechnische
Anpassungen am Heimeranplatz wird die S 7 von Wolfratshausen bei
einer Betriebsbehinderung zum Holzkirchner Flügelbahnhof gefahren.
Bereits an den Haltestellen Siemenswerke, Harras und Heimeranplatz
werden die Fahrgäste auf die geänderte Route und auf die Umsteigemöglichkeit
zur U-Bahn hingewiesen. Die S 6 wendet am Heimeranplatz und hat
ebenfalls Anschluss an die U-Bahn. Neu ist hier, dass mit einer
Stellwerksanpassung die S 6 am Heimeranplatz wieder Richtung Pasing
signalmäßig starten kann. Bisher waren Leerfahrten zum Bahnhof Mittersendling
und wieder zurück notwendig. Diese neue Signalmaßnahme wird derzeit
von der beauftragten Firma geplant und anschließend erstellt. Im
Geschäftsgebäude der S-Bahn wurde eine große digitale Uhr aufgestellt.
Sie zeigt die Stunden und Minuten bis zum Fahrplanwechsel an. Von
der Geschäftsleitung bis zum Service-Mitarbeiter am Bahnsteig sind
alle hochmotiviert und freuen sich auf Takt 10 und die größte Umstellung
seit dem Beginn des S-Bahn-Zeitalters in München. "Aus unserer
Sicht wurde alles getan, damit der Start reibungslos funktioniert.
Im Namen aller S-Bahn-Mitarbeiter möchten wir dennoch um Verständnis
bitten, wenn es zu Störungen kommen sollte oder wir mit evtl. Anlauf-schwierigkeiten
kämpfen müssen. Wir sind bereit!", so die beiden Geschäftsführer
weiter.
„Schnuppersitzen“ in der 1. Klasse
- Aktion von Regio Bayerisch-Schwaben auf der Paartalbahn 20-09-2004 Augsburg
- Stammkunden von Regio Bayerisch-Schwaben können vom 1. Oktober
an auf der Paartalbahn zwischen Augsburg, Aichach, Schrobenhausen
und Ingolstadt die 1. Klasse der Regionalzüge testen. Treue Kunden,
die schon mehrere Jahre JahresCards der 2. Klasse für die tägliche
Fahrt auf der Paartalbahn besitzen, erhalten in diesen Tagen eine
Berechtigung, mit der sie beliebig oft in die 1. Klasse überwechseln
können ohne einen Aufpreis zu zahlen. Die Aktion „Schnuppersitzen“
dauert bis zu 31. Dezember. „Wir möchten unsere Stammkunden
für ihre Treue belohnen und sie mit einem dreimonatigen 1.-Klasse-Test
vielleicht auch zu dauerhaften 1.-Klasse-Kunden machen“, urteilt
Edward Jendretzki, Geschäftsleiter Regio Bayerisch-Schwaben in Augsburg.
Dampfsonderzug auf der Paartalbahn
/ Am 28. November zum Weihnachtsmarkt in die Fuggerstadt Augsburg
17-08-2004 Friedberg
– Am 28. November 2004 geht eine Adventsfahrt von Nürnberg aus über
Ingolstadt und die von Dampfzügen selten befahrene "Paartalbahn"
nach Augsburg. Renaissance-Rathaus und Perlachturm bilden dort die
malerische Kulisse für den romantischen Weihnachtsmarkt mit seiner
acht Meter hohen Pyramide. Darüber hinaus sind in der Fuggerstadt
einige sehenswerte Bauwerke (u.a. Bischöfliche Residenz, Dom, Zeughaus)
und Museen zu finden. Für Kinder bietet sich ein Besuch der Augsburger
Puppenkiste an. Als zusätzliches Schmankerl fährt ein Teil des Sonderzuges
in den Bahnpark Augsburg ein, wo im stimmungsvollen Ambiente ein
kleiner Adventsmarkt stattfindet. Auf der Hinfahrt haben wir einen
Fotohalt (evtl. mit Scheinanfahrt) vorgesehen. Nachmittags bringt
uns dann die elegante Diesellok V 200 002 in flotter Fahrt Richtung
Heimat zurück. Auch der Nikolaus wird an Bord sein und den kleinen
Gästen ein Geschenk überreichen. Mehr
Infos
Vorschau auf Fahrplan 2005 / Freistaat
Bayern optimiert die Paartalbahn 12-08-2004 Augsburg
- Der Freistaat Bayern optimiert mit dem Winterfahrplan ab 12. Dezember
das Angebot auf der Paartalbahnstrecke. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft
(BEG) verspricht Verbesserungen für die Bahnkunden - vor allem für
diejenigen, die in Hochzoll umsteigen müssen. Bahnkunden in Schwaben
dürfen sich zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2004 auf weitere
Verbesserungen im BAYERN-TAKT freuen. Einzelheiten der Planungen
für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) hat die Bayerischebahngesellschaft
(BEG), die den Nahverkehr im Auftrag des Freistaats Bayern plant,
und überwacht, im Rahmen einer Regionalkonferenz in Memmingen vorgestellt.
Bedingt durch geänderte Fahrzeiten der Fernverkehrszüge zwischen
Stuttgart und München fahren die Züge nach Ingolstadt in Augsburg
künftig 4 Minuten früher ab. In Ingolstadt werden die Abfahrtszeiten
Richtung Augsburg ebenfalls um 4 Minuten vorverlegt. Die Fahrtdauer
bleibt jeweils gleich. Die Zwischentaktzüge, die nur bis Aichach
verkehren, fahren künftig in Augsburg etwa 15 Minuten später ab
als heute. Dadurch ergeben sich in Hochzoll kürzere Umsteigezeiten
aus Richtung München. Der Zug Ingolstadt ab 17.04 Uhr wird künftig
in Hochzoll nicht mehr überholt und kommt somit etwa 10 Minuten
früher in Augsburg Hbf an als heute.
Fliegerbombe in Augsburg behindert
Bahnverkehr / Bei Bauarbeiten zwischen Augsburg und Hochzoll 500-Kilogramm-Bombe
gefunden 30-07-2004 Augsburg
- Ein Bombenfund nahe der Gögginger Brücke hat am Donnerstag den
Augsburger Hauptbahnhof lahm gelegt. Einsatzkräfte eines Sprengkommandos
entschärften am Nachmittag den Zünder der Bombe. Zeitweise wurden
anliegende Häuser evakuiert. Der Fernverkehr von und nach München
wurde über Ingolstadt umgeleitet, die Züge hatten bis zu 60 Minuten
Verspätung. Die Züge der Paartalbahn fuhren nur bis Augsburg-Hochzoll.
Zwischen Bobingen und Augsburg sowie zwischen Mering und Augsburg
waren Ersatzbusse im Einsatz. Auch der Straßenbahnverkehr auf der
Linie 1 und der Autoverkehr über die Gögginger Brücke waren unterbrochen,
die Autofahrer mussten große Umwege fahren. In der Folge kam es
in der gesamten Innenstadt zu erheblichen Behinderungen.
Schienenersatzverkehr wegen Gleisbauarbeiten
zwischen Seehof und Niederarnbach 21-07-2004 Augsburg - Behinderungen
gibt es auf der Paartalbahn wieder ab 5. August. Grund dafür sind
umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Seehof und Niederarnbach.
Vom 5. bis 28. August steht die Erneuerung der Gleise zwischen Niederarnbach
und Seehof an. Das bedeutet: Kunden der Paartalbahn müssen
zwischen diesen beiden Anschlussstellen auf den Bus umsteigen. Der
Schienenersatzverkehr könnte erneut Unannehmlichkeiten für die Reisenden
bringen. Nicht nur, weil das Mitnehmen von Fahrrädern in diesen
Ferienwochen nicht möglich ist, sondern auch, weil man damit bereits
im vergangenen Jahr teils erheblicher Probleme hatte. In einigen
Fällen blieben die Reisenden sogar in Schrobenhausen sitzen, weil
die Anschlusszüge Verspätung hatten oder der Bus zu spät kam und
umgekehrt. Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Zugpendler schon
mal vorsorglich gebeten, Probleme mit dem Schienenersatzverkehr
sofort zu melden. Kontakt ist möglich über Manfred Binzer, Schrobenhausen,
08252/83572 oder per e-Mail: manfred.binzer@neusob.de.
Beschwerden werden sofort an die Bahn weitergeleitet.
Schienenersatzverker zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt
vom 05. - 25. August 2004 11-07-2004 Augsburg – Wegen Schienenerneuerung zwischen Seehof
Betriebsbahnhof und Niederanrbach ist der Streckenabschnitt zwischen Schrobenhausen
und Ingolstadt vom 05.08 - 25.08.2004 gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse sowie Klein-Lkw's
für Fahrradmitnahme. Achtung: die Klein-Lkw’s
verkehren nur an Wochenenden.
Ersatzfahrplan
Auftakt zur Friedberger Zeit - Mit der Paartalbahn zum Friedberger Altstadtfest
09-07-2004 Friedberg
- Schauen Sie dem Korbflechter über die Schulter. Oder lassen Sie sich
von zupackenden Baderinnen massieren: Heute beginnt die Friedberger Zeit und
in dem schwäbischen Städtchen im Landkreis Aichach-Friedberg treffen
Besucher und historisch gewandete Bürger auf Soldaten, Stadtschreiber und
Nachtwächter. Für knappe zehn Tage geht es jetzt in Friedberg zu wie
vor fast 400 Jahren - und damit lebt die goldene Epoche in der Geschichte des
Städtchens wieder auf: Barocke Lieder schallen durch die engen Uhrmachergassen,
Tänzer und Akrobaten präsentieren ihre Künste in historischen
Kostümen, es gibt kulinarische Schmankerl nach alten Rezepten - und das
alles mit dem Wittelsbacher Renaissance-Schloss als idealer Kulisse im Hintergrund.
Die altbayerische Herzogstadt, die unweit Augsburgs an der Paartalbahn liegt,
verdankt Berühmtheit und Wohlstand vor allem den Uhren. Von der Friedberger
Uhrmacherkunst wird um 1750 berichtet: "Damals war die Uhrmacherei zu Friedberg
bereits so zur Entfaltung gekommen, dass eine fast fabrikmäßige Arbeitsteilung
Platz gegriffen hatte." Neben den eigentlichen Uhrmachern gab es auch Gehäusemacher,
Goldschmiede und eigene Uhrkettlmacher. Friedberger Uhren schmückten die
Pariser Eleganz ebenso wie die englischen Lords und noch heute sind sie begehrte
Sammlerobjekte.
Stopp bei der Paartalbahn 30-06-2004 Schrobenhausen
- Einen Zwangsstopp musste am die Paartalbahn bei Wiffertshausen
einlegen, weil ein Baum nahe des Naturfreundehauses wegen Sturmböen
auf die Gleise gestürzt war. Die Feuerwehren aus Wiffertshausen
und Friedberg machten den Weg wieder frei.
Neue Chanchen für die Staudenbahn 16-06-2004 Augsburg
- Die Staudenbahn könnte schon im
nächsten Jahr regulär nach Fahrplan zwischen Langenneufnach und Augsburg pendeln
- davon ist Hubert Teichmann, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft
Stauden, überzeugt. Allerdings sei dann auch eine entsprechende finanzielle
Unterstützung durch den Freistaat unerlässlich. Teichmann gründet seine
Hoffnungen auch auf Signale aus München. So habe Wirtschaftsminister Otto
Wiesheu der Reaktivierung der Staudenbahn "reelle Chancen"
eingeräumt. Zuletzt hatten die Bürgermeister von Diedorf und
Gessertshausen, Otto Völk und Anton Mayer, sich dafür ausgesprochen, den
Nahverkehr auf der Schiene im westlichen Landkreis mit Hilfe der
traditionsreichen Bahn anzukurbeln. Dies sei, so Mayer, nicht nur im Hinblick
auf den unklaren Zeitpunkt der Verwirklichung des S-Bahn ähnlichen Verkehrs im
15-Minuten-Takt, sondern auch grundsätzlich und langfristig erstrebenswert. Und
so sehen die zwei Grundkonzepte aus, die sich Teichmann als erste Etappe einer
Rückkehr zum regulären Personenverkehr vorstellen kann. Zunächst der, aus seiner
Sicht, klare Favorit: Die Staudenbahn weitet den 30-Minuten-Takt, der in
Stoßzeiten zwischen Gessertshausen und Augsburg bereits verwirklicht ist, aus
und verdichtet ihn - und zwar von Langenneufnach bis zum Hauptbahnhof. Natürlich
nonstop, ohne Umsteigen. Dies sei bereits 2005 denkbar - allerdings mit mehr
Personal und entsprechender Ausstattung. "Diese Variante hätte den großen
Vorteil, dass auch die Stauden viel besser für den Schienenverkehr erschlossen
werden könnten - das würde auch eine spürbare Entlastung für Gessertshausen
bedeuten." Damit spielt der Regionalbahn-Experte darauf an, dass Pendler, die
südlich von Gessertshausen wohnen, bisher zum dortigen Park-and-Ride-Platz
fahren mussten, bevor sie den Zug in Richtung Fuggerstadt besteigen konnten.
Auch sei es dann möglich, das Angebot über die Mittagszeit für Schüler erheblich
attraktiver zu gestalten. Ausdrücklich weist Teichmann darauf hin, dass durch
dieses Angebot keinesfalls der Busverkehr überflüssig werden würde. "Wir wären
darauf angewiesen, dass Busse Bewohner der benachbarten Stauden-Täler zu den
Bahnstationen bringen", erläutert er. Für den Fall, dass die Bahn, die
Eigentümerin der Gleise zwischen Gessertshausen und Augsburg ist, dieses
Wunsch-Szenario mit Hinweis auf die fehlende Kapazität der zwei Trassen ablehnt,
hat Teichmann das bescheidenere "Flügelkonzept" in petto: Dabei würde die
Staudenbahn die Züge aus Dinkelscherben mit eigenen Wagen - die in
Gessertshausen angekoppelt werden - auf der Strecke Gessertshausen/Augsburg
verlängern und damit das Platzangebot verbessern. Wichtig ist Hubert
Teichmann festzuhalten, dass er ein vehementer Befürworter einer S-Bahn für den
westlichen Landkreis ist. Aber überflüssig sei die Staudenbahn keineswegs, wenn
eines schönen Tages der 15-Minuten-Takt Wirklichkeit werden sollte. Im
Gegenteil: "Durch eine geschickte Vernetzung der Angebote könnten Effektivität
und Einzugsgebiet für beide - Staudenbahn und S-Bahn - noch erhöht werden."
Park & Ride vorerst am Friedberger
Bahnhof vorerst auf’s Abstellgleis 18-05-2004 Friedberg
- Auf einige Unannehmlichkeiten können sich Fahrgäste der Deutschen
Bahn gefasst machen, die am Friedberger Bahnhof zusteigen wollen.
Parkplätze werden dort ab Herbst aller Voraussicht nach Mangelware
sein und Bushaltestellen gibt es dann vermutlich nur als Provisorien.
Der Grund: Die Deutsche Bahn hat Verspätung mit dem Bau der von
ihr geplanten Park & Ride-Anlage am Friedberger Bahnhof. Diese
sollte eigentlich derzeit - gleichzeitig mit der Altstadttangente
- entstehen und Mitte des Jahres fertig sein. Doch wegen eines bahninternen
Prüfverfahrens steht das Projekt bis zu einem halben Jahr auf dem
Abstellgleis. Dagegen hat Bürgermeister Dr. Peter Bergmair in einem
Schreiben an den DB-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn protestiert.
Im Friedberger Bauausschuss war im Zusammenhang mit dem ausgebremsten
Park & Ride mehrfach die Rede von einem "Desaster".
Um dieses möglicherweise doch noch zu verhindern, wollen Stadträte
auf die politische Schiene setzen und unter anderem Bundestagsabgeordnete
und Landrat Christian Knauer um Hilfe bitten. Bürgermeister Bergmair
hofft aber auch noch auf eine positive Antwort von Bahn-Chef Mehdorn,
den er gebeten hat, sich persönlich der Sache anzunehmen. In dem
in der vergangenen Woche abgeschickten Brief verdeutlicht der Bürgermeister,
dass "die Erschließung des Bahnhofes Friedberg für Pkw und
Busse ohne Bau des P&R-Platzes nicht mehr gegeben ist."
Dies hängt damit zusammen, dass die Stadt Friedberg bis Mitte November
ihre Altstadttangente fertig gebaut hat. Dann rollt der Verkehr
am Bahnhof vorbei. Eigentlich war es für Bürgermeister Bergmair
eine ausgemachte Sache zwischen Bahn und Stadt, dass die Altstadttangente
und die Park & Ride-Anlage gleichzeitig verwirklicht werden
sollte. Auf entsprechende mündliche Zusagen von Seiten bei der Deutschen
Bahn verwies der städtische Hoch- und Tiefbau-Abteilungsleiter Dieter
Büchler. Offenbar war es auch für die örtlichen Zuständigen der
Bahn eine Überraschung, dass das Friedberger Vorhaben wie andere
Projekte noch einmal bahnintern überprüft werden soll. Deshalb sind
bislang die Arbeiten nicht ausgeschrieben worden. Dabei sollte eigentlich
schon im April Baubeginn sein. Für etwa 520000 Euro sollen auf dem
Bahn-Gelände westlich des Bahnhofs 116 Stellplätze für Pendler und
Haltestellen für drei Busse entstehen. Doch wann dies nun von Seiten
der Bahn angepackt wird, ist derzeit völlig unklar. Vor den Folgen
einer ab November fertig gestellten städtischen Altstadttangente
ohne Park & Ride graute den Ausschuss-Mitgliedern. Zwar muss
schon jetzt wegen des Baus der Altstadttangente improvisiert werden.
Doch mit der Verkehrs-Freigabe der Altstadttangente im November
stünden die bislang beim Bahnhof stoppenden Busse im Weg. Einzige
verbleibende Ausweichmöglichkeit für provisorische Haltestellen
wäre das eigentlich für P & R vorgesehene Bahngelände, wo derzeit
parkende Autos noch geduldet werden. Diese müssten dann aber weichen.
Als Folge sagte Abteilungsleiter Büchler voraus, dass Parkplätze
im Bereich südlich der Altstadt Mangelware werden.
Ab
2007 mit der Straßenbahn nach
Hochzoll - kommt die Verlängerung
bis Friedberg? 12-05-2004 Augsburg
- Jetzt wird es langsam ernst mit der Tramlinie 6 nach Hochzoll:
Nach vielen Jahren des Planens und Umplanens steht endgültig die
Route via Prinzstraße und Schwaben Center bis zum Diesel-Gymnasium
fest. Wenn der Stadtrat zustimmt, kann das Genehmigungsverfahren
starten. Wenn alles glatt läuft, könnten 2007 die Trambahnen nach
Hochzoll rollen. Jetzt hat die Stadtwerke Verkehrs GmbH ihre endgültige
Planung für das 4,1 Kilometer lange und 38,5 Millionen Euro teure
Neubaustück vorgelegt. Die Kosten übernimmt etwa zwei Drittel Bund
und Land. 14 Haltestellen sind eingeplant: Vom Hauptbahnhof über
Königsplatz zum Roten Tor. Danach zweigt die Straßenbahn Linie 6
in die Prinzstraße ab. Trams und Autos müssen sich hier den Platz
teilen. Ab der Theodor-Wiedemann-Straße fährt die Straßenbahn dann
durchgehend auf eigenem Gleiskörper - via Lotzbeckstraße zum Schwaben
Center und ab da in der Mitte der Friedberger Straße. Nicht mehr
aktuell ist ein Abzweig zum Hochzoller Bahnhof. Die Wendeschleife
ist direkt vor dem Rudolf-Diesel-Gymnasium vorgesehen - Park-and-ride-Platz
für 80 Auto-Stellplätze. Die Endhaltestelle ist damit nur 800 Meter
von Friedberg-West entfernt. Eine Verlängerung bis Friedberg ist
zwar technisch möglich, bisher ist aber konkret nicht’s geplant.
Dass die Linie 6 nur 800 Meter vor Friedberg enden soll, ist für
viele Friedberger nicht akzeptabel. Im Moment wird eine Machbarkeitsstudie
erstellt die eine Verlängerung bis zum Segmüller vorsieht. Doch
die Zeit drängt! Bereits 2006 soll mit dem Bau begonnen werden und
wie es zur Zeit aussieht, endet die Linie 6 vor den Toren Friedbergs.
Was dann nach 2007 für Friedberg übrig bleibt, ist eine Anbindung
per Bus an die Endhaltestelle der Linie 6.
Pendler fordern eine Abschaffung der
1. Klasse 30-04-2004 Schrobenhausen/Aichach
- Sieben Uhr morgens in der Paartalbahn: Dicht gedrängt stehen die
Fahrgäste in der 2. Klasse, während die 1. Klasse auf der Strecke
von Aichach nach Augsburg nahezu leer ist. Pendler beschweren sich
und fordern eine Abschaffung der 1. Klasse. Die Deutsche Bahn widersetzt
sich dieser Forderung. Der Augsburger Verkehrsverbund schlägt vor,
in einem Testlauf zu ermitteln, wie sehr die 1. Klasse gewünscht
ist. Lösungen seien nur in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft
und der Deutschen Bahn zu erreichen. Wer früh morgens von Aichach
nach Augsburg die Paartalbahn nutzt, hat zwei Möglichkeiten: In
der 1. Klasse zu sitzen oder in der 2. Klasse zu stehen. Zu Stoßzeiten
sind die Plätze der 2. Klasse "gerammelt voll", berichtet
Heinrich Glöckner, Verkehrsreferent im Aichacher Stadtrat. Auf die
Plätze der 1. Klasse auszuweichen, ist rechtlich nicht gestattet.
Doch was tun, wenn man sich sonst auf die Füße tritt? "Diese
Situation ist lästig und ein Missstand", findet Glöckner. Normalerweise
sollte es seiner Meinung nach "Einheitsplätze" in den
Zügen geben oder es sollten mehr Wägen angekoppelt werden. Letzteres
sei nicht möglich, wie Daniela Bals von der Pressestelle der Deutschen
Bahn in München erklärt: "Aufgrund der Bahnsteiglänge einiger
Bahnhöfe können keine weiteren Wagen angeschlossen werden."
Und auch die Anregung, die 1. Klasse der 2. gleichzustellen, sei
nicht durchführbar. "Die Fahrgäste, die größeren Komfort durch
größere Sitzabstände wünschen, werden sonst schlichtweg übergangen",
befürchtet Bals. Außerdem sei der Großteil der Sitzplätze, nämlich
111 Stück, für die 2. Klasse reserviert. Nur zwölf Plätze seien
der 1. Klasse zugeteilt. Auch Winfried Karg, stellvertretender Vorsitzender
des Regionalverbands Augsburg-Schwaben, kennt die Situation in den
Zügen der Paartalbahn aus eigener Erfahrung: "Auf der Strecke
von Aichach nach Augsburg ist die Bahn zu Stoßzeiten meist überfüllt.
Es gab deswegen schon oft Dispute mit Kontrolleuren." Manche
Schaffner oder Lokführer würden jedoch auch Fahrgäste in die 1.
Klasse umleiten, bevor die Gänge der 2. Klasse überquellen. "Setzt
man sich jedoch ohne Aufforderung in die 1. Klasse, gilt man als
Schwarzfahrer", stellt Karg klar. "Mit dem Kauf einer
Fahrkarte hat man nur ein Recht auf Beförderung, nicht auf einen
Sitzplatz." Karl-Heinz Heiß, Sachbearbeiter des Augsburger
Verkehrsverbunds (AVV) im Landkreis Aichach-Friedberg, schlägt einen
Test vor: "Die Paartalbahn gilt bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft
als Referenzstrecke, bei der man Verbesserungsmöglichkeiten testen
kann." Öffne man die 1. Klasse, könne man sehen, ob sie überhaupt
noch gewünscht werde. Er selbst habe schon beobachtet, dass die
1. Klasse nur selten belegt sei. Eine Lösung sei nur in Kombination
mit der Bayerischen Eisenbahn Gesellschaft und der Deutschen Bahn
denkbar.
Bahnjubiläum: 150 Jahre Bahnstrecke
Augsburg – Ulm – Festprogramm von Bahn und Städten und Gemeinden
am 08. Mai in Augsburg 11-04-2004 Augsburg/Ulm
- Im Jahr 1854 fuhr der erste Zug auf der Strecke Augsburg – Ulm.
Dieses Ereignis feiert die Deutsche Bahn am Samstag, den 8. Mai
mit einem Bahnhofsfest in Augsburg. Von Ulm aus verkehrt ein moderner
Regionalzug mit Ehrengästen als Jubiläumsfahrt. Allen Eisenbahnfans
und solchen, die es noch werden wollen, bieten die Bahn und ihre
Partner ein buntes Programm mit Infoständen, Kinderprogramm, Fahrzeugausstellung,
geplant sind z.B. Dampflok 41 018 und ICE 3 „Augsburg“ und vieles
mehr am Augsburger Bahnhof. Bei unserem Fest, von 10:00 Uhr – 17:00
Uhr, ist selbstverständlich für das leibliche Wohl und die musikalische
Unterhaltung bestens gesorgt.
Schäden an Augsburger Combinos festgestellt
31-03-2004 Augsburg
- Nun ist es sicher: An zwei der 16 stillgelegten Combinos haben
die Siemens-Experten Schäden an der Karosserie festgestellt. "Es
waren schwere Risse über den Fenstern und Türen erkennbar",
erklärt Stadtwerke-Chef Walter auf Anfrage. Möglicherweise soll
noch ein dritter Wagen überprüft werden. Wie schwer die Schäden
sind, steht noch nicht fest. Bis Montag sollen Ergebnisse vorliegen,
wenn zu diesem Thema eine Aufsichtsrats-Sondersitzung stattfindet.
Mit der Herstellerfirma Siemens müsse über "Nachbesserungen
und Schadensersatz" verhandelt werden. Mit den Geschäftsführern
anderer, von der Combino-Stilllegung betroffener Städte trifft sich
Walter am Mittwoch in Frankfurt. Man will "Erkenntnisse bündeln"
und abklären, ob ein gemeinsames Vorgehen möglich sei. "Von
den noch im Betrieb befindlichen Combinos gehe keine Gefährdung
aus", so Walter.
Neues Design für die Paartalbahn-Internetseite
21-03-2004 Friedberg
- Drei Jahre nach Eröffnung bekommt die Paartalbahn Internetseite
ein neues Design. Mit einer neuen, klaren Struktur und einem zeitgemäßen
Design begrüßt die Paartabahn-Internetseite die Nutzerinnen und
Nutzer ab 22.03.2004 im Internet. Ziel des runderneuerten Internetauftritts
ist, übersichtlich gestaltete und klar strukturierte Informationen
zur Paartalbahn zu bieten und die Identität der Bahnlinie Augsburg/Ingolstadt
als eine moderne Regionalbahnlinie zu präsentieren.
BBG Stauden jetzt auch für Ettringen
- Türkheim (Bay) Bf zuständig 09-03-2004 Augsburg
- Seit Dienstag, den 02.03.2004, 0.00 Uhr, ist die Schieneninfrastruktur
des südlichen Staudenbahnabschnitts Ettringen - Türkheim (Bay) Bahnhof
in die Zuständigkeit der Bahnbetriebsgesellschaft Stauden mbH übergegangen.
Die im Jahre 2000 gegründete Privatbahngesellschaft ist eine von
insgesamt sechs aus der Projektarbeit der Regionalentwicklung Stauden,
einem Verbund von 13 Gemeinden im Staudengebiet, hervorgegangenen
Organisationen. Seit November 2000 betreibt die BBG Stauden mbH
erfolgreich den Nordabschnitt der Staudenbahn von Gessertshausen
nach Markt Wald. Im Mai des letzten Jahres konnte erstmals seit
1996 wieder ein Reisezug auf den revitalisierten Streckenabschnitt
Langenneufnach - Markt Wald geschickt werden. Durch die Eröffnung
eines neuen Verladebahnhofs, den der Güterkunde BGL Schwaben GmbH
in Fischach errichtete, erlangte die Staudenbahn Bayernweites Aufsehen
als Musterprojekt für innovative Bahnprojekte. Die Übernahme des
südlichen Abschnitts durch die BBG Stauden mbH war notwendig geworden,
da sich die DB Netz AG, die bisherige Betreiberin der Schieneninfrastruktur,
aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen zurückziehen wollte.
Die DB Netz AG suchte daher nach potentiellen Interessenten für
die Übernahme der Strecke und wurde bei der BBG Stauden mbH fündig.
Andernfalls hätte die Strecke stillgelegt werden müssen. Die zahlreichen
Güterzüge für die Papierfabrik Lang werden weiterhin von der Bahntochter
Railion Deutschland AG gefahren, die massives Interesse am Fortbestand
der Bahnlinie bekundet hat. Mit der Übernahme durch die BBG Stauden
mbH ist der Fortbestand der Bahnlinie Ettringen - Türkheim (Bay)
Bahnhof nun langfristig gesichert. Ferner kann damit auch die Basis
für eine spätere Wiederaufnahme des Personenverkehrs gelegt werden.
Die Übernahme der Strecke in regionale Regie soll nun im Rahmen
der Ettringer Gewerbeschau am 8./9. Mai 2004 mit zahlreichen Pendelfahrten
gebührend gefeiert werden.
Linie 6 Baubeginn schon ab 2005? 24-02-2004 Am
Hauptbahnhof soll ein zweiter Tram-Knotenpunkt entstehen. Der Tunnelbau
dort soll 2005 beginnen, gleichzeitig soll Baubeginn für die Linie
6 sein. Für diese wird eine Bauzeit von zwei Jahren veranschlagt,
danach soll die Linie 5 gebaut werden. Die "Mobilitätsdrehscheibe
Hauptbahnhof" ist heute Thema im Stadtrat.
Genehmigungsverfahren für die Tramlinie
6 soll im Frühjahr beginnen 20-02-2004 Wie
die "Augsburger Allgemeine" am 20.02.2004 berichtete,
hält Oberbürgermeister Paul Wengert am Ziel fest, im Jahr 2005 mit
dem Umbau des Hauptbahnhofs zu beginnen. Damit für das 120-Millionen-Vorhaben
auch die Detailpläne erstellt und die Genehmigungsverfahren rasch
eingeleitet werden können, setzt er jetzt auf eine "Projektplanungs-
und Bau-GmbH". Sie soll gemeinsam von Stadt und Stadtwerken
gegründet werden. Das seit langem vorbereitete Genehmigungsverfahren
für die Tramlinie 6 nach Hochzoll soll im Frühjahr bei der Regierung
von Schwaben beantragt werden. Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt,
dass die Endhaltestelle vorerst beim Diesel-Gymnasium geplant ist,
Gespräche zur Weiterführung zum Segmüller-Komplex aber laufen. Sollte
am Friedberger Baggersee ein Freizeitpark entstehen, soll auch dieser
angeschlossen werden. Momentan nicht geplant ist eine Haltestelle
direkt am Hochzoller Bahnhof.
AVV-Sparmaßnahmen 14-02-2004 Augsburg
- Laut der "Augsburger Allgemeine" vom 14.02.2004 werden
die Verträge mit 18 Unternehmen im Regionalbusverkehr so geändert,
dass der AVV dadurch um zehn Prozent entlastet wird. Dafür erhalten
die Busunternehmer Mitspracherechte bei der Linien- und Fahrplangestaltung.
Diese Lösung gilt als Übergangsphase für zwei Jahre, danach wird
das gesamte Liniennetz ohnehin auf den Regio-Schienen-Takt mit gezielten
Buszubringern zu den Bahnhöfen komplett überarbeitet. Hierzu ist
in der heutigen "Augsburger Allgemeine" ein interessanter
Leserbrief abgedruckt. Der Schreiber (Peter P.) befürchtet, dass
durch die Mitspracherechte die Abschaffung des Paralellverkehrs
(z. B. HBF - Haunstetten Nord) weiter verhindert wird. Außerdem
war ihm bisher bekannt, dass es erste Verbesserungen erst 2007 geben
soll, andere erst zum Jahr 2010 in Aussicht gestellt.
Menschen mit Behinderungen haben’s
schwer auf der Paartalbahn 02-01-2004 Aichach
– „Die Züge sind gut, die Bahnhöfe aber nicht.“ So lautet das Resümee
einer Probefahrt der Offenen Behindertenarbeit (OBA) des Landkreises
mit der Paartalbahn. Gerhard Frick, der Leiter der OBA hatte Menschen
mit verschiedenen Behinderungen und Vertreter der anliegenden Paartalgemeinden
zu einer Probefahrt von Augsburg-Hochzoll nach Aichach eingeladen.
Erstes Problem, der Bahnhof Hochzoll: Der neue Bahnsteig liegt auf
der Brücke über die Hochzoller Straße. Zu erreichen ist er über
eine Treppe und über eine geteerte Schräge. Laut Frick schafft ein
Rollstuhlfahrer aus eigener Kraft Steigungen von maximal sechs Prozent.
Der Anstieg in Hochzoll ist aber viel steiler. Eine Lösung wäre
hier ein Aufzug von der Straße zum Bahnsteig. „Technisch sind sie
möglich, wir müssen nur wissen, wer sie finanziert“, sagt Willi
Jörg von der DB-Tochtergesellschaft „Station und Service“. Zweites
Problem in Hochzoll: das Einsteigen. Auf der Paartalbahn fahren
seit zwei Jahren neue Züge vom Typ 642. Für Menschen mit Behinderung
sind diese Züge zweifellos Ideal. Breite Einstiege, die Türen sind
auf Knopfdruck zu öffnen, im Zug gibt es in weiten Teilen keine
Stufen. Der barrierefreie Zugang zum Zug wäre möglich, wenn der
Bahnsteig zum Zug passen würde. „Die Deutsche Bahn hat eine Norm-Bahnsteiggröße
von 76 cm“, erklärte Hans-Joachim Plachta der Leiter des Bahnhofsmanagements
Augsburg, auf Antrag gibt es auch andere Bahnsteighöhen.“. Bei einer
Bahnsteighöhe von 55 cm gäbe es in den VT 642 einen stufenlosen
Einstieg. So steigt die Reisegruppe in Hochzoll vom Bahnsteig in
den Zug hinunter. Zudem klafft zwischen Bahnsteigkante und Zug eine
breite Lücke, die Sehbehinderte mitunter große Probleme bereiten.
Auf der Fahrt nach Aichach auf jedem Bahnhof dasselbe. In Friedberg,
Dasing, Obergriesbach und Aichach sind die Bahnsteige zwar ebenerdig
zu erreichen, für die VT 642 aber zu niedrig. Stufenloses Ein- und
Aussteigen auch hier Fehlanzeige. Den Vorschlag der Bürgermeister
Klaus Habermann, Hans Lotterschmid, Lorenz Arnold und Peter Kleist,
die Bahnsteige an den Zugtyp anzupassen, musste Plachta eine Absage
erteilen. Es gäbe eine Norm von 76 cm, die derzeitigen Züge bräuchten
zwar nur 55, aber: Die Lebensdauer von Bahnsteigen ist wesendlich
länger als die von Treibwagen. Die jetzige Betreibergesellschaft
der Paartalbahn könne, wenn die heutige Zuggeneration verschrottet
sei, wieder ganz andere Züge anschaffen Auch könnte ein anderer
Betreiber eingesetzt werden. Auf der Strecke bleiben die Behinderten.
Nach der Probefahrt war Ihne einhellige Meining: „Die Züge sind
ein großer Schritt in die richtige Richtung, solange das Umfeld
aber nicht stimmt, müssen wir wohl weiter Auto fahren oder zu Hause
bleiben.“
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