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Steigende Preise zum 01.01.2009 (AVV)
14-12-2008 Augsburg
- Zum 1. Januar 2009 tritt im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund
eine Tariferhöhung um durchschnittlich 3,95% Prozent in Kraft. Ursächlich
für die Tariferhöhungen sind die bei den Verkehrsunternehmen gestiegenen
Treibstoff- und Personalkosten. Die Kürzung der staatlichen Zuschüsse
trifft die Regionalbusunternehmen und Verkehrsunternehmen des Stadtverkehrs.
Die Prognose der Kostensteigerung bei den Verkehrsunternehmen beträgt
bis zu 7 % gegenüber 2007. Bei den Regionalbusunternehemen wurden
zusätzlich seit dem Jahr 2004 die AVV-Zuschüsse auf das Kostenniveau
von 2002 gedeckelt. Im Stadtverkehr können die Kostensteigerungen
außerdem nicht mehr voll aus den Erträgen im Energiebereich finanziert
werden, da diese seit Jahren sinken. Die Städte Augsburg und Gersthofen
als Zuschussgeber des Stadtverkehrs und die Schienenunternehmen
DB AG und BRB können die gestiegenen Kosten nicht alleine tragen.
Die AVV-Gesellschafter können diese Beträge ebenfalls unmöglich
aus ihrem kommunalen Haushalt finanzieren. Aus Gründen der Marktdurchsetzbarkeit
und aus verkehrspolitischen Gründen wurde die Kostensteigerung nicht
komplett an die Fahrgäste weitergegeben, sondern reduziert auf eine
Steigerung von max. 3,95 % im Durchschnitt über alle Fahrausweisarten.
Mit Rücksicht auf den Kunden wurden die Preise im Jahr 2008 nicht
erhöht.
Jahresfahrplan 2008 / 2009 - Was ist
neu, Was ändert sich? 09-12-2008 Augsburg
- Ab Sonntag, 14. Dezember 2008, tritt der neue Jahresfahrplan 2008/2009
in Kraft. Wichtigste Neuerung ist der Betriebsstart für das elektrische
Netz auf den Strecken Ulm – Augsburg – München sowie Treuchtlingen
– Augsburg – München. Mit neuen Fahrzeugen des Typs ET 440 und einer
ganzen Reihe von Fahrplanverbesserungen sollte der Fugger-Express
an den Start gehen. Laut Mitteilung der Deutschen Bahn AG kommt
es zu Verzögerungen bei der Fahrzeugzulassung und somit bei der
Auslieferung der Züge durch die Herstellerfirma Alstom. Aus diesem
Grund kann die DB AG die für die Strecken des Fugger-Express vorgesehenen
neuen Fahrzeuge nicht einsetzen. Deshalb startet die DB AG mit einem
Ersatzkonzept, das auf einem alternativen Fahrplan mit bisher eingesetzten
Fahrzeugen basiert. Seitens der DB AG wird versichert, dass alle
von der Bayerischen Eisen-bahngesellschaft mbH bestellten Verbindungen
zum Fahrplanwechsel realisiert werden. Die geplanten umsteigefreien
Verbindungen von Ulm bzw. Donauwörth über Augsburg nach München
können aufgrund unterschiedlicher Fahrzeugtypen auf den einzelnen
Teilstrecken im Alternativkonzept nicht angeboten werden. Ein Umsteigen
in Augsburg wird daher erforderlich sein, die Fahrzeiten zwischen
Augsburg und München verlän-gern sich geringfügig. Einzelne Halte
in München Pasing entfallen auf der Relation Augsburg - München
zwischen 9:00 Uhr und 19:00 Uhr. Mit der Bayerischen Regiobahn (BRB)
wird im Schienenverkehr ein zweites Verkehrsunternehmen seinen Betrieb
aufnehmen. Das Brechen einiger Regionalbuslinien auf Straßenbahnen
sowie die Einführung zusätzlicher Fahrmöglichkeiten auf mehreren
AVV-Linien ergeben sich aus der weiteren Umsetzung des Regionalen
Nahverkehrsplans. Auch auf den übrigen Bahn- und Buslinien im AVV
wurden Fahrpläne geändert und - wo immer möglich - an die Bedürfnisse
der Kunden angepasst. Das Zugangebot auf der Paartalbahn bleibt
hingegen im neuen Fahrplan weitestgehend unverändert. Bei einzelnen
Regionalbahnen wird die Abfahrts- und Ankunftszeit geringfügig geändert.
Die Vormittagsverbindung von Aichach nach Augsburg, derzeit Bf Aichach
ab um 8.37 Uhr, fährt im neuen Fahrplan um 8.50 Uhr in Aichach ab
und kommt um 9.25 Uhr in Augsburg an. Alle Änderungen im AVV-Netz
erfahren Sie hier:
Was-ist-neu 2009
Behinderungen im Zugverkehr am Wochenende
auf der Paartalbahn 05-12-2008 Augsburg
- Zu Behinderungen im Bahnverkehr kommt es am Wochenende in und
um Augsburg. Grund sind Bauarbeiten beim viergleisigen Ausbau zwischen
Mering und Augsburg; die Folge sind Behinderungen im Fern- und Regionalverkehr.
Fernzüge werden über Ingolstadt und Geltendorf umgeleitet. Zwischen
Augsburg und München sowie auf der Ammersee- und Paartalbahn entfallen
Regionalzüge. Die Deutsche Bahn bittet, die längeren Fahrzeiten
bei der Reiseplanung zu beachten. Auf der Paartalbahn werden am
Samstagabend, 6. Dezember, die Regionalbahnen um 19.47 Uhr, 20.57
Uhr, 21.47 Uhr und 23.13 Uhr zwischen Augsburg und Friedberg durch
Busse ersetzt. Die Busse fahren um 19.21 Uhr, 20.31 Uhr, 21.21 Uhr
und 23.16 Uhr in Augsburg ab. In der Gegenrichtung fahren Busse
statt der Regionalbahnen um 18.58 Uhr, 19.58 Uhr 20.54 Uhr, 21.38
Uhr und 22.46 Uhr. Sie kommen bis zu 40 Minuten später in Augsburg
an.
Neuer Rad- und Fußwegsteg über die
Paartalbahn in Friedberg 13-11-2008 Friedberg
- Der neue Rad- und Fußwegsteg über die Bahnlinie am östlichen Stadtrand
von Friedberg ist seit gestern Nachmittag offiziell eingeweiht worden.
Viele Friedberger nutzen schon während der Einweihung eifrig die
neue Holzbrücke.
Gleisbauarbeiten im Bahnhof Friedberg 10-11-2008 Friedberg
- Wegen Gleisbauarbeiten im Bahnhof Friedberg fahren die Regionalbahnen
Richtung Augsburg am Samstag, 10., und Sonntag, 11. November, von
8.50 Uhr bis 20 Uhr in Friedberg vier Minuten früher ab. Die Fahrgastinformation
erfolgt mittels Lautsprecherdurchsagen und Aushängen an den Bahnhöfen.
Neue Züge auf der Paartalbahn 16-10-2008 Schrobenhausen
- Am Wochenende stellte die Bayerische Regiobahn ihre neuen Züge
vor, die ab 2009 zwischen Augsburg, Ingolstadt und Eichstätt auf
der Paartalbahn fahren werden.. Die BRB, eine Tochter der Veolia
Verkehr, hat die Ausschreibung des Augsburger Dieselnetzes gewonnen.
Zweimal pendelte der fabrikneue Triebwagen LINT zwischen Aichach
und Schrobenhausen. Noch verkehren auf der Paartlbahn die DB-Triebwagen
der Baureihe VT642 Fahrgästen. Erst vor wenigen Jahren hatte die
Deutsche Bahn die alten, lokbespannten Züge auf der Strecke durch
neue Triebwagen ersetzt. Im Zuge der Privatisierung war auch der
Betrieb auf der Paartalbahn ausgeschrieben worden. Auch der Andrang
am Aichacher Bahnhof war am Samstag riesengroß. Alle wollten den
neuen Triebwagen sehen, mit dem die Bayerische Regionalbahn (BRB)
ab Dezember 2009 auf der Strecke von Augsburg nach Ingolstadt unterwegs
sein wird. Im Rahmen eines Bahnhoffestes konnte der neue Zug besichtigt
werden.
Bayerische Regiobahn präsentiert sich
in Aichach am 11. Oktober 2008 30-09-2008 Augsburg/Aichach
- Die Bayerische Regiobahn GmbH (BRB) präsentiert sich am Samstag,
den 11. Oktober 2008, im Bahnhof Aichach. Zwischen 10:15 und 14:30
Uhr laden die BRB, die Stadt Aichach sowie der Landkreis Aichach-Friedberg
alle Interessierte ein, sich über das neue Eisenbahnunternehmen
zu informieren. Dabei wird die BRB das Fahrzeug vorstellen, mit
dem sie die Strecken befahren wird: einen LINT 41 des Herstellers
Alstom, von denen jetzt die ersten zwei Fahrzeuge in Bayern eingetroffen
sind. Eine Doppeltraktion des LINT 41 wird um 9:58 Uhr vom Augsburger
Hbf abfahren, Zusteigemöglichkeiten gibt es in Friedberg (10:07
Uhr), Dasing (10:13 Uhr) und Obergriesbach (10:21 Uhr). Offizielle
Einfahrt des Zuges in Aichach ist 10:21 Uhr. Anschließend begrüßen
Landrat Christian Knauer, Bürgermeister Klaus Habermann und BRB-Geschäftsführer
Heino Seeger die Gäste. Besucher haben dann die Gelegenheit den
LINT zu besichtigen. Ein Fahrzeug wird im Bahnhof ausgestellt, der
zweite Zug verkehrt im Shuttleverkehr nach Schrobenhausen. Zurück
nach Augsburg Hbf geht es dann wieder um 14:19 Uhr. Für die Fahrgäste
sind alle Fahrten mit dem LINT kostenlos. Zusätzlich gibt es Info-Stände
der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, des Augsburger Verkehrsverbundes,
des Fahrgastverbandes Pro Bahn und unseres Fahrzeugherstellers Alstom
LHB. Für das leibliche Wohl sorgen die Griesbacher Grillfreunde
Aichach und im Festzelt spielt die Stadtkapelle Aichach auf. Alle
Informationen und den Fahrplan gibt es auch im Internet unter www.bayerischeregiobahn.de
Der Fugger-Express begeisterte die
Augsburger 19-08-2008 Augsburg
- Über 200 Augsburger Bürger sind dem Aufruf zur Stadtwette zwischen
DB Regio und der Stadt Augsburg gefolgt und kamen am 08.08.2008
in historischen Gewändern zum Augsburger Hauptbahnhof. Damit gilt
die Wette für die Stadt Augsburg als gewonnen. Der Wetteinsatz der
Bahn wird am 29. August auf dem Rathausplatz in Augsburg eingelöst.
Ab 12.00 Uhr verteilt Antonia von Bassewitz DB-Eis in den Farben
rot/weiß an die Augsburger solange der Vorrat reicht.
Linie 6: Baufortschritt 09-08-2008 Augsburg
- Die Bauarbeiten für die Linie 6 gehen voran - seit 21.07. bis
vsl. 19.09.2008 werden Leitungen in Höhe des Schwaben-Centers (Friedberger
Straße / Damaschkeplatz) verlegt. In der Prinzstraße nimmt unterdessen
die Haltestelle an der Gärtnerstraße und die Buswendeschleife bei
der Theodor-Wiedemann-Straße Gestalt an, hier liegen mit Stand vom
02.08.2008 auch schon Schienen. In der Lotzbeckstraße sind ebenfalls
schon Fortschritte erkennbar. Bei der Localbahnbrücke (Lotzbeckstraße
/ Alter Heuweg) ist unterdessen ein großer Riss aufgetaucht. Möglicherweise
muss die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Denn durch die
geplante Tieferlegung der Straße müsse in das Betonfundament eingegriffen
werden. Das könnte die Standfestigkeit des Bauwerks gefährden. Nun
prüfen Experten die Lage.
Bahnhofsfest
im Augsburger Hbf 03-08-2008 Augsburg
- Am 8. August findet anlässlich der Vorstellung des neuen Regionalzuges
"Fugger-Express" ein Bahnhofsfest auf Gleis 1 des Augsburger
Hauptbahnhofes mit buntem Rahmenprogramm für Groß und Klein statt.
Los geht es ab 13.00 Uhr mit einem spannenden Kinderprogramm am
Gleis, jazziger Musik-Unterhaltung und einer Besichtigung des "Fugger-Express".
Gästen wird bei Führungen ins Augsburger Stellwerk und in den Führerstand
des neuen Zuges auch ein Blick hinter die Kulissen der Bahn gewährt.
Absolutes Highlight an diesem Tag wird die Auflösung der Stadtwette
gegen 15.00 Uhr sein. Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin DB
Regio Bayerisch-Schwaben hat am 18.07.2008 stellvertretend für alle
Augsburger Bürger den Oberbürgermeister, Dr. Kurt Gribl, anlässlich
der Vorstellung des neuen "Fugger-Express" zur Stadtwette
herausgefordert: "Wetten, dass Sie es nicht schaffen am 8.
August 100 Augsburger Bürger in historischen Gewändern hier am Augsburger
Hauptbahnhof in unseren Fugger-Express zu geleiten und gemeinsam
mit den Bürgern das Fugger-Express-Lied anzustimmen! Herr Oberbürgermeister,
nehmen Sie die Wette an?" Dr. Gribl zögerte nicht: "Gerne
nehme ich die Wette an. Ich bin überzeugt, dass die Augsburger Bürger
mich unterstützen werden und wir gemeinsam die Wette gegen DB Regio
gewinnen werden." "Sollte DB Regio die Wette verlieren",
erklärt die Geschäftsleiterin Antonia von Bassewitz weiter, "werde
ich am 29. August ab 12.00 Uhr solange der Vorrat reicht am Rathausplatz
DB-Eis in den Farben rot/weiß an die Kinder und Bürger von Augsburg
verteilen, gerne auch mit der Unterstützung von Ihnen, Herr Oberbürgermeister."
Sollte es der OB nicht schaffen, dass 100 Bürger in historischen
Gewändern am 8. August gegen 15.00 Uhr zum Bahnhof kommen und im
neuen Zug das "Fugger-Express-Lied" singen, wird Dr. Gribl
an einem Morgen Brezen am Hauptbahnhof an die Reisenden verteilen.
Neue Gleise am Königsplatz 04-07-2008 Augsburg
- Die Verkehrs GmbH der Stadtwerke Augsburg saniert zwischen 4.
und 10. Juli die Straßenbahngleise im Bereich der Kreuzung Schaezlerstraße/Halderstraße.
Diese Baumaßnahmen wirken sich folgendermaßen auf den Tram- und
Busbetrieb aus: Von Freitagabend, 4. Juli, 20.15 Uhr an bis Sonntag,
6. Juli, Betriebsende verkehren die Straßenbahnen der Linie 4 nur
noch zwischen Augsburg Nord und Königsplatz (Bahnsteig D und Bahnsteig
E). Dies gilt auch am Montag 07. Juli von 20:15 Uhr bis Betriebsende.
Am Samstag, 5. Juli, und am Sonntag, 6 Juli, verkehrt die Straßenbahnlinie
3 nur zwischen Inninger Straße und Königsplatz (Bahnsteig D und
E). Auf dem Abschnitt Königsplatz - Stadtbergen werden Ersatzbusse
B3 eingesetzt. Während der gesamten Bauzeit kann am Königsplatz
der Bahnsteig A nicht mit Bussen angefahren werden. In der Schaezlerstraße
wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Betroffen hiervon sind
die Buslinien 22, 32, 33. Die Ersatzbusse B3 halten ebenfalls an
der Ersatzhaltestelle in der Schaezlerstraße. Die Nachtbuslinie
91 fährt von der Haltestelle Stadtwerke kommend über die Karlstraße
und Schaezlerstraße zur Ersatzhaltestelle Königsplatz und weiter
zum Hauptbahnhof. Die Haltestellen Rathausplatz und Moritzplatz
werden nicht angefahren. Weshalb die Bautrupps ausgerechnet am Kö
schon Anfang Juli anrücken, begründen die Stadtwerke mit einer Vielzahl
weiterer Baustellen im August.
Autotunnel in Hochzoll kommt nicht
01-07-2008 Augsburg
- Die Pläne für einen Autotunnel in der Friedberger Straße werden
zu den Akten gelegt. Deshalb gibt es am 10. Juli eine Sondersitzung
des Stadtrats in der es um die Straßenbahnlinie 6 und die Gestaltung
in der Friedberger Straße geht.
Schrobenhausen - Güterbahnhof macht
platz für ein Parkhaus 22-06-2008 Augsburg
- Der frühere Güterbahnhof wird in diesen Tagen abgerissen. Als
die Bahn noch Güterverkehr auf der Paartalbahn betrieb, diente die
Halle für den zentralen Stückgutumschlag. Jetzt wird dort ein
Parkhaus installiert.
Fahrpreise sollen steigen 20-06-2008 Augsburg
- Derzeit beraten die Verkehrsunternehmen über eine Tariferhöhung
im AVV. Ursächlich für die Forderung nach einer Tariferhöhung sind
die bei den Verkehrsunternehmen gestiegenen Treibstoff- und Personalkosten
verbunden mit einer Deckelung der AVV-Zuschüsse bei den Regionalbusunternehmen
in Verbindung mit einer Kürzung staatlicher Zuschüsse. Die Prognose
der Kostensteigerung bei den Verkehrsunternehmen beträgt bis zu
7 % gegenüber 2007. Die AVV-Gesellschafter können diese Beträge
unmöglich aus ihrem kommunalen Haushalt finanzieren und die Verkehrsunternehmen
mussten bereits die Zuschussdeckelung und -kürzung hinnehmen. Aus
Gründen der Marktdurchsetzbarkeit und aus verkehrspolitischen Gründen
werden die Kostensteigerungen nicht komplett an die Fahrgäste weitergegeben
werden. Derzeit verhandeln die Verkehrsunternehmen über eine durchschnittliche
Tariferhöhung zwischen 3,5 % und 4 %. Die Tariferhöhung wird frühestens
zum 01.01.2009 in Kraft treten.
Mobilitätsdrehscheibe im Fahrplan
10-06-2008 Augsburg
- "Bei der Umsetzung des Nahverkehrsprojekts Mobilitäsdrehscheibe
wird es keine belastenden Verzögerungen geben", betont OB Dr.
Kurt Gribl ausdrücklich und reagiert damit auf Äußerungen aus dem
Bundesverkehrsministerium, das Projekt müsse "möglichst zeitnah"
umgesetzt werden. "Genau das geschieht und deshalb gibt es
auch keine unterschiedlichen Auffassungen zwischen Ministerium und
Stadt", so der OB. Dies sei auch bei der Zuschussgeberkonferenz
am Montag so besprochen worden. "Wir trödeln nicht, sondern
wir arbeiten zügig und konzentriert, aber ohne Aktionismus",
so der OB Darüber bestehe mit den Partnern in den Bundes-
und Landesministerien auch Einverständnis. Deshalb sei ein großer
Erfolg der Zuschussgeberkonferenz am vergangenen Montag gewesen,
dass das Gesamtprojekt Mobilitätsdrehscheibe förderrechtlich vorerst
nicht, wie bisher vorgesehen in Teilprojekte aufgesplittet werden
müsse. Mit der Einreichung der Planunterlagen für den Hauptbahnhofumbau
zur Vorprüfung bei der Regierung von Schwaben im Juni werde die
Forderung der Bahn erfüllt, dass die Planfeststellungsunterlagen
der Stadt noch vor der Sommerpause eingereicht werden müssen. Mit
der Planfeststellung wird die Regierung von Schwaben voraussichtlich
im Spätherbst beginnen können. "Das zentrale Vorhaben der Mobilitätsdrehscheibe
liegt von Seiten der Stadt voll im Zeitplan", so der OB. Doch
die Bahn müsse am Bahnhof auch ihre eigenen Projekte umsetzen, wie
Tunnelverlängerungen und den Bahnsteig F, der mit den städtischen
Planungen zeitlich koordiniert werden müsse. Parallel dazu
wird der Ideenwettbewerb Innenstadt durchgeführt, dessen Ergebnisse
im Februar 2009 vorliegen werden. "Je nachdem, wie der Wettbewerb
ausgeht, könnten eventuell erforderliche Veränderungen für die Hauptbahnhofplanung
im Zuge des Planfeststellungsverfahrens eingearbeitet werden",
so OB Gribl. Der Ausschreibungstext für den Ideenwettbewerb
Innenstadt sei von den Ministeriumsvertretern von Bund und Land
gut geheißen worden. "Wir werden auch dieses für die Verbesserung
der Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer notwendige Verfahren
sehr zeitnah aber mit der nötigen Sorgfalt umsetzen", betont
der OB. Und auch was den Weiterbau der Linie 6 in Hochzoll angeht,
werden bis spätestens September die Entscheidungen im Stadtrat gefallen
sein. "Von Verzögerungen von fünf bis zehn Jahren, wie von
manchen behauptet wurde, kann also gar keine Rede sein; und von
Verzögerungen, die das Projekt gefährden könnten, schon gleich gar
nicht", so OB Gribl.
Busse ersetzen in der Nacht die Paartalbahn
05-06-2008 Augsburg
- In der Nacht von Sonntag auf Montag, 8./9. Juni, kommt es wegen
Bauarbeiten zu Behinderungen auf der Paartalbahn. Die Regionalbahn
37535 (planmäßige Abfahrt 23.13 Uhr in Augsburg) wird bis Aichach
durch einen Bus ersetzt. Der Bus erreicht Aichach 40 Minuten später
und hält ab Friedberg nur noch zum Aussteigen. Die Regionalbahn
37534 (planmäßige Ankunft 22.57 Uhr in Augsburg Hbf) wird von Friedberg
bis Augsburg durch einen Bus ersetzt. Der Bus erreicht Augsburg
23 Minuten später.
Der Autotunnel in der Friedberger
Straße wird wahrscheinlich nicht gebaut 04-06-2008 Augsburg
- Der Straßentunnel in der Friedberger Straße in Hochzoll ist
so gut wie gestorben. Baureferent Gerd Merkle wird dem Bauausschuss
am 19. Juni vorschlagen, auf das Millionenprojekt zu verzichten
- aus mehreren Gründen. Sechs Alternativen wurden in den vergangenen
Monaten durchgeplant. Keine davon wäre laut Merkle für die Bürger
wirklich akzeptabel. Denn Hochzoll müsste auch künftig rund 45 000
Autos am Tag verkraften. Obwohl ein Teil davon im Tunnel verschwände:
"Die Bewohner im Bereich der Zu- und Abfahrtsrampen wären,
was die Belastung durch Lärm und Schadstoffe betrifft, mit Tunnel
eher schlechter gestellt als ohne." Hinzu kommt: Die Kosten
für eine Unterführung sind immens. Sie liegen bei rund 50 Millionen
Euro, die Hälfte davon müsste die Stadt alleine bezahlen. "Dafür,
dass keine der Planungen eine Ideallösung darstellt, ist diese Summe
einfach zu hoch", sagt Merkle. Er würde das Geld stattdessen
lieber in die Gestaltung eines angemessenen Zentrums für Hochzoll
stecken. Dies alles spricht dafür, dass sich die Stadt vom
Tunnel verabschieden wird.
Paartalbahn erhält in Augsburg Hochzoll
Anschluss an das Augsburger Tramnetz 21-04-2008 Augsburg
- Für die Verlängerung der Tramlinie 1 von Lechhausen nach
Hochzoll wird jetzt konkret. Am 17.04.2008
befasste sich der Augsburger Bauausschuss mit dem Projekt. Die Linie
1 soll um etwa zwei Kilometer länger werden. Die Neubaustrecke führt dann
vom Neuen
Ostfriedhof in Lechhausen bis zum Hochzoller Bahnhof mit Anschluss
an die Paartalbahn. Die Kosten für
die Verlängerung der Linie 1 liegen
bei 13,6 Millionen Euro. Fünf Haltestellen sind vorgesehen. Neben
den beiden Endhaltestellen werden noch die Haltestellen Friedberger Straße,
Herzogstandstraße und Eibseestraße gebaut. Die Tramlinie führt
entlang der Zugspitzstraße. Bei der Haltestelle Friedberger Straße
ist folgendes geplant: Stadtauswärts ist sie nördlich im Bereich
der Neuschwansteinstraße. Stadteinwärts soll südlich im Bereich
der Schwangaustraße die Haltestelle entstehen. Die Kreuzung Friedberger Straße/Zugspitzstraße
soll höhengleich gequert werden. Dies gilt ebenso an dieser Stelle für
die Linie 6. Die Stadtwerke Augsburg werden jetzt von der Politik
beauftragt, die Entwurfsplanung zu erstellen. Die Planfeststellungsunterlagen
sollen bis Herbst 2008 fertig sein. Es gibt dann ein Genehmigungsverfahren.
Augsburg - Ticket-Kauf einfach gemacht
17-04-2008 Augsburg
- Um den Kunden einen besseren Service und höheren Komfort beim
Ticketkauf bieten zu können, modernisiert die Augsburger Verkehrsgesellschaft
(AVG) derzeit sämtliche 136 Fahrschein-Automaten an den Haltestellen.
Außerdem wurden 13 neue Automaten beschafft, die mit einem leicht
bedienbarem Touch-Screen-Display (berührungsempfindlicher Monitor)
ausgerüstet sind. Künftig bieten die "stummen Verkäufer"
den Fahrgästen eine ganze Reihe neuer, benutzerfreundlicher Funktionen.
So ist mit Ausnahme der Abos das gesamte Fahrscheinsortiment an
den Automaten erhältlich. Ein weiterer Vorteil: Alle Fahrscheine
lassen sich bargeldlos mit der EC- oder Kreditkarte bezahlen. Die
Bedienung der Automaten ist äußerst einfach. Hilfreich ist dabei
auch die Menüführung in verschiedenen Sprachen, neben Deutsch auch
in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Türkisch. Ziel
der insgesamt rund 750.000 Euro teuren Modernisierung des Automatenparks
ist es auch, für die Fahrgäste mehr Verkaufsstellen zu schaffen,
um so das Kundencenter am Königsplatz zu entlasten. Gerade zum Monatswechsel
bilden sich dort trotz Öffnung aller Schalter regelmäßig lange Schlangen
mit entsprechenden Wartezeiten, wenn die Kunden ihre Zeitkarten
kaufen. Nach der Automatenumstellung und dem Neuaufstellen haben
die Kunden nun 149 weitere Möglichkeiten, ihre Monatskarten bar
oder mit Karte zu kaufen. Die alten Automaten werden derzeit in
der Straßenbahnwerkstatt umgebaut und gehen nach und nach in Betrieb.
Bereits scharf geschaltet sind 46 Automaten. Woche für Woche kommen
zwölf weitere dazu. Bis zum Sommer soll die Aktion beendet sein.
Große Aufkleber mit Sprechblasen an den Seiten signalisieren den
Kunden, an welchen Geräten er bereits bargeldlos aus dem kompletten
Fahrkartensortiment sein Ticket auswählen kann. Die modernen Touch-Screen-Automaten
stehen schon am Kö, am Moritzplatz und Hauptbahnhof. Außerdem werden
sie an den Haltestellen Lechhauser Brücke, Oberhauser Bahnhof, Heimgarten,
Stadtbergen, Pfersee und Jakober Tor aufgestellt.
Stadtwerke Augsburg bestellen 14 weitere
CityFlex 16-04-2008 Augsburg
- Als Ersatz für zwölf alte Hochflur-M8C und zur Spitzenabdeckung
auf der stark frequentierten Linie 3 (diverse Schulen und Uni) bestellen
die Stadtwerke Augsburg bei Bombardier jetzt 14 weitere Niederflurstraßenbahnen
des Typs CityFlex. Damit löst die Verkehrsgesellschaft einen Teil
der Option aus dem Basis-Kaufvertrag von Anfang 2007 ein, in dessen
Rahmen zunächst zehn von insgesamt 30 Fahrzeugen bestellt worden
waren. Der Stückpreis der 14 neuen Trams liegt mit rund 2,8 Mio.
Euro deutlich unter dem der ersten zehn Fahrzeuge. Bei ihnen waren
so genannte Fixkosten für die Aufnahme der Produktion der den Augsburger
Bedürfnissen angepassten Gesamtserie angefallen. Für die Anschaffung
der 14 neuen Straßenbahnen erwarten die Stadtwerke einen staatlichen
Zuschuss von 25 % der Gesamtkaufsumme. Mit der Bestellung der CityFlex
von Bombardier kommen die Stadtwerke auch dem vielfach geäußerten
Wunsch ihrer Fahrgäste nach mehr modernen und komfortablen Straßenbahnen
mit barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten nach. Nach Abschluss
der Combino-Sanierung und nach Lieferung der CityFlex sollen ab
2010 in Augsburg insgesamt 76 Niederflurtrams fahren, die den berechtigten
Interessen von Senioren, Behinderten, aber auch Müttern mit Kinderwagen
an einer sicheren und bequemen Tramnutzung entsprechen. Derzeit
verfügt die AVG über 41 Combinos, 11 GT6 (beide Typen Niederflur),
12 M8C, 12 GT8 sowie 8 GT4 (alle Hochflur). Während der morgendlichen
Verkehrsspitze zwischen 7 und 8 Uhr sind 64 der insgesamt 84 Trams
am Gleis. Ein Teil der Fahrzeuge ist stets in Reparatur bzw. bei
der Wartung. Die 8 GT4 ersetzen die wegen der Sanierung bei Siemens
jeweils fehlenden 8 Combinos.
Planfeststellungsverfahren zur Elektrifizierung
der Linie A von Dachau nach Altomünster 05-04-2008 München
- "Am 31.04.08 ist der Ausbau des Münchner S-Bahn-Systems zwei
weitere wichtige Schritte vorangekommen", erklärt Bayerns Verkehrsministerin
Emilia Müller. "Es erfolgte nicht nur der Spatenstich für den
neuen S-Bahn-Haltepunkt ''Hirschgarten'' an der Stammstrecke, sondern
wir konnten auch gemeinsam mit der Deutschen Bahn bei einem Runden
Tisch im Landratsamt Dachau den Startschuss für die Planfeststellung
zur Elektrifizierung der Linie A von Dachau nach Altomünster geben."
Nachdem dieses Vorhaben aufgrund erheblicher Kostensteigerungen
noch im Herbst 2007 auf der Kippe stand, konnten seitdem in vorbildlicher
Zusammenarbeit mit Landrat Hansjörg Christmann und den Bürgermeistern
der betroffenen Gemeinden noch Kosteneinsparpotentiale gefunden
werden. Die aktuelle Kostenschätzung der Deutschen Bahn geht nunmehr
von Baukosten in Höhe von 41 Mio. € aus. Damit bleibt der volkswirtschaftliche
Nutzen des Vorhabens deutlich positiv. Müller: "Die seit Herbst
2007 intensivierte Zusammenarbeit zwischen Deutscher Bahn, Landkreis,
betroffenen Gemeinden und dem Freistaat Bayern zur Optimierung des
Vorhabens hat sich ausgezahlt. Es ist uns gelungen, das für den
stark wachsenden Landkreis Dachau so wichtige Projekt einen bedeutenden
Schritt weiter voran zu bringen." Bei dem Runden Tisch stimmten
der Freistaat und die Deutsche Bahn mit dem Landkreis und den betroffenen
Gemeinden die optimierte Entwurfsplanung für das Vorhaben abschließend
ab. Die Bahn wird nun bis zum Sommer die Planfeststellungsunterlagen
erstellen. Parallel werden Freistaat Bayern und Deutsche Bahn den
Bau- und Finanzierungsvertrag verhandeln. "Unser Ziel ist es,
2009 mit dem Bau zu beginnen", erklärte Ministerin Müller.
Das Vorhaben umfasst eine durchgängige Elektrifizierung der 30 km
langen Strecke von Dachau nach Altomünster einschließlich neuer
Leit- und Sicherungstechnik, den Neubau eines zweigleisigen Begegnungsabschnitts,
die technische Sicherung zahlreicher Bahnübergänge sowie den barrierefreien
Ausbau aller Stationen. Dadurch können die Reisezeit um 7 Minuten
verkürzt und der derzeitige Stunden-Takt in der Hauptverkehrszeit
auf einen 30-Minuten-Takt umgestellt werden. Vor allem aber können
nach Abschluss der Bauarbeiten alle Züge zum Münchner Hauptbahnhof
durchgebunden werden. Das Umsteigen am Bahnhof Dachau wird damit
der Vergangenheit angehören. Die Infrastruktur wird so umgebaut,
dass auch ein Einfahren in die Stammstrecke möglich ist. Erfreulich
ist zudem, dass die Fuß- und Radwegbrücke zum Petersberg aufrechterhalten
werden kann. Damit bleiben die Katholische Landvolkshochschule und
die romanische Basilika von Eisenhofen her auch nach dem Ausbau
schnell erreichbar und das wunderschöne Ensemble erhalten (Pressemeldung
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr
und Technologie, 01.04.08).
Schienenersatzverkehr Augsburg Hbf
<> Friedberg (Augsburg)/Aichach in der Nacht Sonntag/Montag,
13./14. April 22.45 - 0.20 Uhr 01-04-2008 RB
37535 (planmäßig 23.13 Uhr ab Augsburg Hbf) wird von Augsburg Hbf
bis Aichach durch einen Bus mit 40 min späterer Ankunft ersetzt.
Der Bus hält ab Friedberg (Augsburg) nur noch zum Aussteigen. RB
37534 (planmäßige Ankunft 22.57 Uhr in Augsburg Hbf) wird von Friedberg
(Augsburg) bis Augsburg Hbf durch einen Bus mit 23 min späterer
Ankunft ersetzt.
Schienenersatzverkehr Schrobenhausen
<> Ingolstadt Hbf von Sonntag, 30. März bis Freitag, 4. April
28-03-2008 Die
meisten Regionalbahnen werden zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt
Hbf durch Busse ersetzt. Beachten Sie die 20 min frühere Abfahrts-
sowie spätere Ankunftszeit der Busse in Ingolstadt Hbf. Durch die
spätere Ankunft bzw. frühere Abfahrt in Ingolstadt Hbf können die
planmäßigen Anschlussverbindungen leider nicht gehalten werden und
die Reisezeit kann sich am Sonntag um bis zu zwei Stunden und werktags
um eine Stunde verlängern. Bitte berücksichtigen Sie die längeren
Fahrzeiten bei Ihrer Reiseplanung und wählen Sie ggf. eine frühere
Verbindung.
Verkehrskonferenz Ende März in Berlin
18-03-2008 Augsburg
- Nach dem negativen Ergebnis der Kosten/Nutzen-Analyse für den
Umbau des Hauptbahnhofs mit der Straßenbahnlinie 5 wird Oberbürgermeister
Dr. Paul Wengert mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Möglichkeiten
besprechen, wie der Hauptbahnhof-Umbau noch gerettet werden kann.
Bei dem heute vereinbarten Treffen am Freitag, 28. März in Berlin
wird es aber auch um den Ausbau der A 8 zwischen Ulm und Augsburg
gehen. „Beide Projekte sind für Augsburgs verkehrliche Entwicklung
und Anbindung von entscheidender Bedeutung“, so OB Wengert. Zum
Thema Hauptbahnhof-Umbau hatte das Ministerium unlängst in einem
Schreiben erklärt, dass bei dem jetzt festgestellten Kosten/Nutzen-Verhältnis
(standardisierte Bewertung) von 1 eine Förderung des Teilabschnitts
West mit den Projekten Umbau Hauptbahnhof und Neubau Straßenbahnlinie
5 mit Mitteln des Bundesprogramms gemäß § 6 Abs. 1 Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
nicht mehr möglich ist. Verkehrsminister Tiefensee hatte bei seinem
Besuch in Augsburg im vergangenen Frühjahr ausdrücklich gewarnt,
Augsburg solle keine Pirouetten mehr drehen und an der zuschussfähigen
Lösung für das Jahrhundertprojekt Mobilitätsdrehscheibe festhalten.
Tiefensee und Wengert sind sich einig, dass die Projekte Mobilitätsdrehscheibe
und Regio-Schienentakt für die Verbesserung des Nahverkehrs in Augsburg
und der Region dringend erforderlich sind. „Wir müssen nach dieser
Kosten/Nutzen-Analyse erneut nach einer Möglichkeit suchen, wie
wir den Bahnhofumbau noch retten können“, so Wengert. Dies will
der OB mit dem Minister am 28. März besprechen. Keinesfalls dürfe
es zu einer Billiglösung womöglich ohne Rolltreppen oder Aufzügen
zu den Bahnsteigen kommen. Bei dem Gespräch wird es auch um
den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und Ulm gehen.
Der Ausbau sei ein wichtiges Autobahnprojekt in Süddeutschland,
erklärte Tiefensee in einem Telefongespräch mit OB Wengert am vergangenen
Dienstag. Ob der Ausbau wie der Abschnitt München – Augsburg über
ein Betreibermodell finanziert werden kann, werde derzeit noch geprüft.
OB Wengert möchte beim Minister erreichen, dass die Finanzierung
des Ausbaus in den Bundeshaushalt 2009 aufgenommen wird. Im „Investitionsrahmenplan
bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes“ ist der Ausbau
mit rund 310 Millionen Euro enthalten. „Sollte das Betreibermodell
nicht in Frage kommen, müsste der Ausbau alternativ über den Bundeshaushalt
finanziert werden“, so Wengert.
Augsburg - Bau der Straßenbahntrasse
zum FCA-Station soll dieses Jahr beginnen 11-03-2008 Augsburg
- Bereits im Juli soll mit dem Bau von drei Fußgängerbrücken als
Zugang von der Haltestelle der Stichstrecke der Straßenbahnlinie
3 zum neuen FCA-Stadion begonnen werden. Der Bauausschuss hat dazu
entschieden, die von einem Preisgericht Ende Februar ausgewählten
drei Übergänge weiter zu beauftragen. Im Herbst soll dann mit dem
Bau der Stichverbindung von der bestehenden Straßenbahnlinie 3 zum
Stadion sowie der Haltestelle und der Wendeschleife begonnen werden,
damit die Anbindung im Sommer 2009 fertig sein kann.
Mobilitätsdrehscheibe hängt an dünnem
Faden 08-03-2008 Augsburg
- In der gestrigen Bauausschuss-Sitzung wurde deutlich, der Umbau
des Hauptbahnhofs ist bedrohlich in Frage gestellt. Jenseits der
parteipolitischen Auseinandersetzung ist klar, dass bisher noch
keine Lösung gefunden wurde, die Zuschussfähigkeit des HBF zu sichern.
Die von den Zuschussgebern mit der Stadt Augsburg vereinbarte Aufteilung
des Gesamtprojektes in 3 Teilprojekte hat nicht ausreichende Grundlagen
geschaffen um den vorgesehene Zeitplan für den dringend notwendigen
Ausbau des HBF schnellstens umsetzen zu können, erklärt Fraktionsvize
Reiner Erben. Auch wenn die Aussage, die Wirtschaftlichkeit und
damit die Förderfähigkeit sein nicht gegeben, ein Zwischenergebnis
sei, werde die dramatische Lage deutlich: die Mobilitätsdrehscheibe
und die Einführung der Regional-S-Bahn hängen an einem seidenen
Faden. Reiner Erben: „Klar ist aber auch, dass die CSU mit ihrer
massiven Unterstützung für den KÖ-Bürgerentscheid für diese unklare
Lage verantwortlich ist. Man kann bei diesem komplizierten Projekt
nicht aus rein parteitaktischem Kalkül ständig die Position wechseln."
Die CSU war vor 4 Jahren im Stadtrat einstimmig für den Umbau,
der Kandidat Gribl hat ihn dann im Wahlkampf in Frage gestellt.
Dann musste die CSU nach eindeutigen Aussagen aller Fachleute und
Zuschussgeber wieder zurückrudern. Jetzt versucht sie von ihrer
eigenen Verantwortung abzulenken und der amtierenden Stadtregierung
den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Im Bauausschuss sagt
der CSU-Fraktionsvorsitzende, der KÖ müsse, um die Zuschussfähigkeit
zu sichern, in die Wirtschaftlichkeitsberechnungen einbezogen werden.
Der von ihm selbst unterstützte Bürgerentscheid verhindert diese
Einbeziehung derzeit aber. Denn für den KÖ muss zunächst ein Ideenwettbewerb
durchgeführt werden, der den Zeitplan völlig durcheinander bringt.
Die DB hat klar gemacht, dass bis Mitte des Jahres eine Entscheidung
über den Umbau des HBF getroffen werden muss da sonst die für Augsburg
reservierten Finanzmittel anderweitig verplant würden. Reiner Erben:
„Wenn jetzt nicht doch noch eine Lösung gefunden werden kann, die
den Umbau des HBF sichert, muss ein von uns GRÜNEN vorgeschlagenes
Ratsbegehren Klarheit schaffen."
CSU-Augsburg:
Massive Probleme bei der Koordination im Thema Nahverkehr Augsburg
16-02-2008 Augsburg
- Die Augsburger CSU und Ihr OB-Kandidaten Gribl haben offenbar
Probleme bei der Koordination im Themengebiet „Nahverkehr Augsburg“.
Erst die Aussage des OB-Kandidaten Gribl „Ein sofortiger Umbau
des Augsburger Hauptbahnhofs ist nicht notwendig“, dann die Botschaft,
die wie Berichtet nicht mit der Fraktion abgesprochen war,
"den Banhofsumbau erneut umzudenken" und zum Schuss eine
180 Grad Drehung auf den Rot-Grün Kurs lassen viele Augsburger am
Konzept der CSU zweifeln. Jetzt kam auch noch ein peinlicher Patzer
des CSU OB-Kandidaten Gribl hinzu: Beim SPD-CSU Kandidatenduell
am 13.02. im Augsburger Cinemaxx attakierte der CSU Kandidat seinen
SPD- Konkurrenten dafür, dass die Stadtregierung erst Jahre nach
der Anschaffung überlanger Straßenbahnen daran denke, auch den Königsplatz
dafür angemessen zu gestalten. Der Bestellzettel für die Combinos
wurde allerdings schon unter der Ägide vom damaligen CSU-OB Peter
Menacher und Stadtwerkechef Wenniger ausgefüllt und unterschrieben.
Auch im Forum der Augsburger Allgemeine macht das Duell bereits
die Runde, und auch AZ-Leser war scheinbar vor Ort denn er hat Gribls
Combino-Aussage wie folgt kommentiert: "Man hatte auch den
Eindruck, die Union habe ihren Kandidaten nicht allzu gut vorbereitet
ins Rennen geschickt, denn schon nach wenigen Minuten lief Gribl
mit einem vermeintlich gut gezielten Gegenschlag ins Leere - was
ihm nicht zum einzigen Male im Laufe der Diskussion die Lacher des
Publikums einbrachte."
Bauarbeiten
an der Linie 6 gehen weiter 15-02-2008 Augsburg
- Der seit Dezember gestoppte Bau der Linie 6 wird ab heute wieder
fortgesetzt. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke beschloss nun, den
das der Bau- und Planungsstopp für die Linie 6 wird aufgehoben wird."
Nach dem Nein zum Königsplatzumbau beim Bürgerentscheid mussten
die Bauarbeiten eingestellt werden, weil die Auswirkungen auf die
gesamten Pläne der Stadt für den Ausbau des Nahverkehrs unklar waren,
zu denen auch der Umbau des Hauptbahnhofes zählt. Die Linie 6 ist
das erste von insgesamt fünf Teilabschnitten der Augsburger Mobilitätsdrehscheibe
und soll den Hauptbahnhof, die Stadtteile Hochzoll und Herrenbach
sowie das Textilviertel und Friedberg West miteinander verbinden.
Da allerdings der Königsplatzumbau durch den Bürgerentscheid gestoppt
wurde, wird es Notfalls eine Übergangslösung am Königsplatz für
die Linie 6 geben.
Der Augsburger
Bahnhofsumbau soll im Sommer 2010 kommen 13-02-2008 Augsburg
– Im Sommer 2010 beginnt der große Umbau des Augsburger Hauptbahnhofes.
So lautet die Vorhersage von Norbert Walter, für die Verkehrsbetriebe
zuständiger Chef der Stadtwerke. Der Augsburger Hauptbahnhof soll
im Sommer 2010 zur endlich umgebaut werden. Anders als z.B. in München
hat der Augsburger Hauptbahnhof weder einen richtigen Straßenbahnanschluss
noch einen behindertengerechten Zugang mit Aufzügen zu den Bahnsteigen.
Voraussetzung für den Umbau ist allerdings, dass die Pläne bis Ende
2009 von der Regierung von Schwaben genehmigt werden. Dann kann
mit dem Planfeststellungsverfahren bereits in diesem Jahr beginnen.
Paartalbahn.de
installiert Sonderseite zur Bürgerinitiative
Mobilitätsdrehscheibe 11-02-2008 Die Bürgerinitiative
Mobilitätsdrehscheibe Augsburg strebt die
schnelle Umsetzung der Planungen zur Mobilitätsdrehscheibe
an. Zu diesem Zweck soll der Bürgerentscheid
vom November 2007, bei dem 13 Prozent der
Wahlberechtigten den Rest der Stadt zum
Stillstand verdammten, aufgehoben werden
- eben durch einen neuen Bürgerentscheid. Es
darf doch nicht sein, dass Politiker, die
eigentlich dem Wohle des Bürgers verpflichtet
sein sollten, ein derart wichtiges Thema
wie den innerstädtischen Personenverkehr
dazu nutzen, ihre persönliche Profilierungs-
und Mandatssucht zu befriedigen und auf
dem Rücken der Bürger hier ihre Scharmützel
auszutragen. Dafür sind wir uns zu schade.
Die Herren Politiker stehen ja nicht am
Kö im Gedränge, egal, ob sie nun Schönberg,
Göttling, Gribl oder Weber heißen. Der einfache
Bürger darf die mißliche Situation ausbaden
und die Suppe auslöffeln, die ihnen die
Wahlkampfstrategen eingebrockt haben. Und darum kommt dieses
Bürgerbegehren wirklich von den Bürgern
für die Bürger. Von Bürgern, die den ÖPNV
regelmäßig nutzen, die für den Nahverkehr
arbeiten, die sich seit Jahren mit dem Thema
beschäftigen - kurz von Menschen, die die
Schwachstellen des Systems kennen und die
verhindern wollen, dass diese Schwachstellen
durch ein Minderheitenvotum Bestand haben. Zur
Sonderseite...
CSU-Augsburg: Konzept- und Planlosigkeit in der Verkehrspolitik?
03-02-2008 Augsburg – Am Samstag hatte sich Gribl vor den Medien starkgemacht, den
Bahnhofsumbau erneut auf den Prüfstand zu stellen. Diese politisch brisante
Botschaft, die nicht mit der Rathaus-Fraktion abgesprochen war, überraschte und
sorgte für Irritationen. Stadtrat Volker Ullrich nannte das Kind beim Namen.
"Der OB-Kandidat darf Impulse setzen, aber es wäre verkehrt, den
Bahnhofsumbau infrage zu stellen." Die CSU inklusive ihres Kandidaten
musste jetzt gewaltig zurückrudern. Mittlerweile steht man uneingeschränkt
hinter dem zügigen Umbau. Das, was die CSU in der Außendarstellung ablieferte,
kam in allen Medien ganz schlecht an. Es gab teils deftige Kritik - natürlich
auch am OB-Kandidaten. Damit nicht genug. Auch der politische Gegner sprang auf
den Zug auf. "Spricht Gribl noch für die CSU?", fragte
SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Schneider süffisant. Die Grünen sprechen
vom einem "Armutszeugnis".
Hauptbahnhof-Konferenz bestätigt Augsburgs
OB Dr. Paul Wengert: Jetzt müssen alle Kräfte für eine zügige Modernisierung
des Hauptbahnhofs gebündelt werden! 29-01-2008 Die
sog. Zuschussgeber-Konferenz, zu der OB Dr. Paul Wengert hochrangige
Vertreter von Bund und Land, Bezirk, Deutscher Bahn und Stadtwerken
geladen hatte, brachte ein eindeutiges Ergebnis hervor: Ohne den
Bau der sog. Mittelpassage für die Straßenbahn unter dem Hauptbahnhof
wird es in Zukunft keinen S-Bahn-ähnlichen Nahverkehr von und nach
Augsburg geben. Dies bedeutet in der Konsequenz auch, dass es im
Rahmen des Ideenwettbewerbs für die städtebauliche und verkehrsmäßige
Gestaltung der Augsburger Innenstadt bestimmte Vorgaben für den
Bahnhofsbereich geben muss, wie es OB Dr. Paul Wengert immer vorausgesagt
und gefordert hatte. Eine herbe Schlappe musste hingegen der OB-Kandidat
der CSU hinnehmen, dessen abenteuerliche Forderungen nach einer
komplett neuen Planung nun endgültig im Papierkorb landen müssen.
Ein weiterer Beweis dafür, dass der Kandidat weder die Sachkompetenz
noch die Durchsetzungskraft dazu besitzt, in unserer Stadt Verantwortung
zu übernehmen. OB Dr. Wengert und die Zuschussgeber haben im Anschluss
eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die Sie im folgenden lesen
können. Nun gilt es, alle Kräfte für eine zügige Realisierung des
Zukunftsprojektes Modernisierung des Hauptbahnhofs zu bündeln und
nicht weiter - wie die CSU und ihr Kandidat es Monate lang praktiziert
haben - durch Blockieren, Lamentieren und Bremsen die Zukunftschancen
unserer Stadt zu gefährden. Gemeinsame Erklärung von OB und Zuschussgebern: 1.
Mit dem Bürgerentscheid hat sich die Situation für die Förderung
der MDA grundlegend geändert. Die Finanzierung kann nicht mehr als
gesichert angesehen werden. Für die Teilprojekte der MDA sind jeweils
neue Wirtschaftlichkeitsnachweise erforderlich. Durch ein immer
neues Hinterfragen der Projekte könnten die Fördergelder möglicherweise
für andere Projekte - auch außerhalb Bayerns - verwendet werden.
Deshalb sollte schnellstmöglich in die Realisierung der MDA eingetreten
werden, wobei vor dem Hintergrund des Bürgerentscheids die Durchführung
eines Teilabschnitts Ost (Linie 6 und Verlängerung 1) und eines
Teilabschnitts West (Hauptbahnhof und Linie 5) als zielführend betrachtet
wird. 2. Die Verknüpfung zwischen Bahn-Schienenverkehr und Straßenbahnverkehr
durch den geplanten Tunnel (Mittelpassage) ist für die Wirtschaftlichkeitsrechnung
entscheidende und untrennbare Voraussetzung. 3. Zu einer völligen
Veränderung des Gleisbildes im Augsburger Hauptbahnhof, wofür Kosten
von ca. 200 Mio Euro anfallen würden, führt kein Weg hin. Dafür
kommt eine GVFG-Finanzierung nicht in Betracht. 4. Die Fördergeber
und die DB sehen es als zielführend an, durch die Aufrechterhaltung
der bisher beschlossenen Grenzen für den Ideenwettbewerb Hauptbahnhof
auch für den Ideenwettbewerb Innenstadt das Verfahren zügig fortzuführen,
insbesondere raschestmöglich die Planfeststellung für den Umbau
des Hauptbahnhofes und die Erstellung des neuen Bahnsteigs F zu
ermöglichen. 5. Die Modularisierung in die Teilabschnitte Ost
bzw. West wird als zielführend angesehen, sofern die Kosten-Nutzen-Untersuchung
(Standardisierte Bewertung) auch für diese Projekte positiv ausfällt.
CSU möchte Neuplaung für den Haptbahnhof
28-01-2008 Augsburg
- Im Jahr 2003 hatten CSU und SPD gemeinsam im Stadtrat festgelegt,
dass der Mitteltunnel der Weg zum angestrebten Umbau des Hauptbahnhofs
ist. Noch vor wenigen Wochen hatte CSU-Stadtrat Volker Ullrich in
einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses betont, "dass
wir am Mitteltunnel festhalten müssen". Ein politischer Beschluss
wurde in der Sitzung nicht gefasst. Es gab danach keinen Widerspruch
der Partei auf die Aussage von Ullrich. Am Wochenende machte sich
der parteilose CSU-OB-Kandidat Kurt Gribl dafür stark, den Bahnhofsumbau
nochmals auf den Prüfstand zu stellen.
Hochzoller Bahnhof wurde verkauft
23-01-2008 Augsburg
- Die Deutsche Bahn hat 138 Bahnhöfe verkauft. Darunter war auch
das Hochzoller Bahnhofsgebäude. Das bestätigte gestern Bianca Piechaczek,
Pressesprecherin der Bahn für Bayern. Der neue Besitzer ist ein
deutsch-britisches Konsortium, genauer gesagt der Immobilieninvestor
Patron Capital mit Sitz in London und der Hamburger Immobilienentwickler
Procom Invest. Was jetzt mit den verkauften Bahnhöfen geschieht,
kann die Bahn derzeit nicht sagen. Fest steht nur, dass sich die
Investoren verpflichtet haben, in den nächsten fünf Jahren 15 Millionen
Euro in die verkauften Gebäude zu investieren. Deutschlandweit sind
es 490 Stück.
Zuschussgeber kommen nach Augsburg
16-01-2008 Augsburg
- Am 28. Januar wird eine Konferenz der Zuschussgeber der Mobilitätsdrehscheibe
stattfinden. Auf Einladung von OB Dr. Paul Wengert werden hochrangige
Vertreter der Deutschen Bahn, des Bundesverkehrsministeriums, des
Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie der Regierung von Schwaben,
der Stadtwerke und der Stadt Augsburg dabei Möglichkeiten ausloten,
wie die Teilprojekte der Mobilitätsdrehscheibe nach dem Bürgerentscheid
Königsplatz vom 25. November 2007 dennoch umgesetzt werden können.
Im Mittelpunkt steht dabei der große barrierefreie Umbau des Hauptbahnhofs.
Durch zeitliche Verzögerungen durch den im Bürgerentscheid geforderten
offenen Ideenwettbewerb für den gesamten Verkehr in der Innenstadt,
ist der Umbau ins Wanken geraten. Hochrangige Vertreter der Deutschen
Bahn haben bereits angekündigt, an dem vereinbarten Zeitplan festhalten
zu müssen, damit der Bahnhofsumbau bis zur Einführung des Regio-Schienentaktes
fertig gestellt werden kann. Für die DB ist dabei der zusätzliche
Bahnsteig F entscheidend. Sollte sich der große Umbau mit dem Straßenbahntunnel
unter den Bahnsteigen nicht in dem zeitlich vorgegebenen Rahmen
verwirklichen lassen, so wolle die Bahn eine kleine Lösung, unter
anderem mit dem Bau des Bahnsteig F realisieren. "Bei der Konferenz
geht es darum, den großen barrierefreien Umbau des Hauptbahnhofs
und die weiteren Teile der Mobilitätsdrehscheibe in Folge des Bürgerentscheids
und damit den umfassenden Ausbau des Nahverkehrs in Augsburg zu
retten", sagt OB Wengert. Die durch den geforderten Ideenwettbewerb
entstehenden neuen zeitlichen Vorgaben müssen mit den genehmigungsrechtlichen
Notwendigkeiten und den Zuschüssen aus Sicht der unterschiedlichen
Partner unter einen Hut gebracht werden. "Die ganze Mobilitätsdrehscheibe
ist ein kompliziertes Gebilde aus zeitlichen, genehmigungs- und
zuschussrechtlichen Verfahren mehrerer Beteiligter", so der
OB. Durch die Veränderung des Zeitfaktors müssen auch die Genehmigungsverfahren
und Zuschüsse neu aufgegleist und ineinander verzahnt werden. "Ob
das gelingt, wird sich frühestens am 28. Januar zeigen. Ob es dann
auch bereits ein Ergebnis geben wird, kann heute noch niemand sagen.
So einfach, wie sich das manche vorstellen, ist das halt leider
nicht", erklärt OB Wengert.
GRÜNE äußern sich kritisch gegenüber
Tunnel-Vorschlag der SPD für Linie 11-01-2008 Augsburg
- Kritisch äußern sich die Grünen gegenüber dem SPD-Vorschlag, unter
der Friedberger Straße in Hochzoll den Bau eines Autotunnels zu
prüfen. ?Dieser Uralt-Vorschlag ist wenig geeignet für eine wirklich
zukunftsfähige Lösung der Umwelt- und Verkehrsprobleme in der Stadt?,
erklärt Fraktionsvorsitzender Dieter Ferdinand. Dies sei die Meinung
von Fraktion und Partei Bündnis 90 / DIE GRÜNEN. Für die Grünen
sprechen mehrere Gründe gegen einen Tunnel. Wenn der Autoverkehr
direkt über die Friedberger Straße durch einen Tunnel ungehemmt
in die Innenstadt geführt werde, werde die notwendige Verlagerung
auf die Straßenbahn nicht erreicht, und die innere Friedberger Straße
sowie die Innenstadt würden zusätzlich mit Autoverkehr belastet.
Damit wäre ein wesentliches Argument für den Bau der Linie 6 entfallen.
Außerdem bringe der Bau eines Tunnels eine erhebliche Verzögerung
für die Straßenbahn nach Friedberg-West. Trotz einer Entlastung
der Haushaltslage sind die Kosten für einen Tunnel zu hoch. Die
Grünen sehen zwar einen gewissen Entlastungseffekt für das Hochzoller
Zentrum, dieser werde aber auch erreicht durch eine Zweispurigkeit
der Straße in Kombination mit den bald fertig gestellten Umgehungsstraßen
und der Freimachung der Kreuzung Schleifenstraße / Blücherstraße
in Lechhausen. Unter gesamtstädtischen Aspekten sei die Tunnellösung
aber nicht hilfreich. Wie die Donauwörther Straße, wo sich die Lösung
bewährt habe, sollte auch die Friedberger Straße zweispurig werden
für den Motorisierten Individualverkehr, die Straßenbahn eine eigene
Trasse und die Radfahrer eine sichere Führung bekommen. Dieser Plan
wurde von der Regierung von Schwaben bereits genehmigt, jetzt sollte
die Führung der Linie 1 bis Hochzoll-Süd zusätzlich untersucht werden?;
so Ferdinand. Dann könnten abwechselnd die Linie 6 und die Linie
1 nach Hochzoll-Süd und nach Friedberg-West fahren.
Linie 6 - SPD schlägt einen Autotunnel
unter der Friedberger Straße vor 10-01-2008 Augsburg
- Die SPD-Augsburg könnte nun vorstellen, dass ein Autotunnel die
Verkehrsprobleme im Stadtteil Hochzoll lösen könnte. So soll der
Vorschlag aussehen: Unten im Tunnel fahren Autofahrer, die den Stadtteil
durchqueren. Oben fahren die PKWs, die in Hochzoll wohnen oder zum
Einkaufen fahren. Zudem könnte sich oben auch problemlos die neue
Straßenbahnlinie 6 durch Hochzoll fahren. Wengert und der Hochzoller
SPD-Ortsvorsitzende Stefan Quarg machten deutlich, dass der Tunnel
"keine Träumereien vor der Kommunalwahl" sei. Es sei ein
Ansatz, um den Stadtteil Hochzoll attraktiver zu machen. Betont
wurde dabei, dass es bis zur Umsetzung noch ein weiter Weg sei.
Der Autotunnel würde an der Kreuzung Lechrainstraße beginnen
und endet östlich der Peterhofstraße. Der Bau des Tunnels würde
zwei Jahre dauern.
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