Steigende Preise zum 01.01.2009 (AVV) 14-12-2008
Augsburg - Zum 1. Januar 2009 tritt im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund eine Tariferhöhung um durchschnittlich 3,95% Prozent in Kraft. Ursächlich für die Tariferhöhungen sind die bei den Verkehrsunternehmen gestiegenen Treibstoff- und Personalkosten. Die Kürzung der staatlichen Zuschüsse trifft die Regionalbusunternehmen und Verkehrsunternehmen des Stadtverkehrs. Die Prognose der Kostensteigerung bei den Verkehrsunternehmen beträgt bis zu 7 % gegenüber 2007. Bei den Regionalbusunternehemen wurden zusätzlich seit dem Jahr 2004 die AVV-Zuschüsse auf das Kostenniveau von 2002 gedeckelt. Im Stadtverkehr können die Kostensteigerungen außerdem nicht mehr voll aus den Erträgen im Energiebereich finanziert werden, da diese seit Jahren sinken. Die Städte Augsburg und Gersthofen als Zuschussgeber des Stadtverkehrs und die Schienenunternehmen DB AG und BRB können die gestiegenen Kosten nicht alleine tragen. Die AVV-Gesellschafter können diese Beträge ebenfalls unmöglich aus ihrem kommunalen Haushalt finanzieren. Aus Gründen der Marktdurchsetzbarkeit und aus verkehrspolitischen Gründen wurde die Kostensteigerung nicht komplett an die Fahrgäste weitergegeben, sondern reduziert auf eine Steigerung von max. 3,95 % im Durchschnitt über alle Fahrausweisarten. Mit Rücksicht auf den Kunden wurden die Preise im Jahr 2008 nicht erhöht.

Jahresfahrplan 2008 / 2009 - Was ist neu, Was ändert sich? 09-12-2008
Augsburg - Ab Sonntag, 14. Dezember 2008, tritt der neue Jahresfahrplan 2008/2009 in Kraft. Wichtigste Neuerung ist der Betriebsstart für das elektrische Netz auf den Strecken Ulm – Augsburg – München sowie Treuchtlingen – Augsburg – München. Mit neuen Fahrzeugen des Typs ET 440 und einer ganzen Reihe von Fahrplanverbesserungen sollte der Fugger-Express an den Start gehen. Laut Mitteilung der Deutschen Bahn AG kommt es zu Verzögerungen bei der Fahrzeugzulassung und somit bei der Auslieferung der Züge durch die Herstellerfirma Alstom. Aus diesem Grund kann die DB AG die für die Strecken des Fugger-Express vorgesehenen neuen Fahrzeuge nicht einsetzen. Deshalb startet die DB AG mit einem Ersatzkonzept, das auf einem alternativen Fahrplan mit bisher eingesetzten Fahrzeugen basiert. Seitens der DB AG wird versichert, dass alle von der Bayerischen Eisen-bahngesellschaft mbH bestellten Verbindungen zum Fahrplanwechsel realisiert werden. Die geplanten umsteigefreien Verbindungen von Ulm bzw. Donauwörth über Augsburg nach München können aufgrund unterschiedlicher Fahrzeugtypen auf den einzelnen Teilstrecken im Alternativkonzept nicht angeboten werden. Ein Umsteigen in Augsburg wird daher erforderlich sein, die Fahrzeiten zwischen Augsburg und München verlän-gern sich geringfügig. Einzelne Halte in München Pasing entfallen auf der Relation Augsburg - München zwischen 9:00 Uhr und 19:00 Uhr. Mit der Bayerischen Regiobahn (BRB) wird im Schienenverkehr ein zweites Verkehrsunternehmen seinen Betrieb aufnehmen. Das Brechen einiger Regionalbuslinien auf Straßenbahnen sowie die Einführung zusätzlicher Fahrmöglichkeiten auf mehreren AVV-Linien ergeben sich aus der weiteren Umsetzung des Regionalen Nahverkehrsplans. Auch auf den übrigen Bahn- und Buslinien im AVV wurden Fahrpläne geändert und - wo immer möglich - an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Das Zugangebot auf der Paartalbahn bleibt hingegen im neuen Fahrplan weitestgehend unverändert. Bei einzelnen Regionalbahnen wird die Abfahrts- und Ankunftszeit geringfügig geändert. Die Vormittagsverbindung von Aichach nach Augsburg, derzeit Bf Aichach ab um 8.37 Uhr, fährt im neuen Fahrplan um 8.50 Uhr in Aichach ab und kommt um 9.25 Uhr in Augsburg an. Alle Änderungen im AVV-Netz erfahren Sie hier: Was-ist-neu 2009

Behinderungen im Zugverkehr am Wochenende auf der Paartalbahn 05-12-2008
Augsburg - Zu Behinderungen im Bahnverkehr kommt es am Wochenende in und um Augsburg. Grund sind Bauarbeiten beim viergleisigen Ausbau zwischen Mering und Augsburg; die Folge sind Behinderungen im Fern- und Regionalverkehr. Fernzüge werden über Ingolstadt und Geltendorf umgeleitet. Zwischen Augsburg und München sowie auf der Ammersee- und Paartalbahn entfallen Regionalzüge. Die Deutsche Bahn bittet, die längeren Fahrzeiten bei der Reiseplanung zu beachten. Auf der Paartalbahn werden am Samstagabend, 6. Dezember, die Regionalbahnen um 19.47 Uhr, 20.57 Uhr, 21.47 Uhr und 23.13 Uhr zwischen Augsburg und Friedberg durch Busse ersetzt. Die Busse fahren um 19.21 Uhr, 20.31 Uhr, 21.21 Uhr und 23.16 Uhr in Augsburg ab. In der Gegenrichtung fahren Busse statt der Regionalbahnen um 18.58 Uhr, 19.58 Uhr 20.54 Uhr, 21.38 Uhr und 22.46 Uhr. Sie kommen bis zu 40 Minuten später in Augsburg an.

Neuer Rad- und Fußwegsteg über die Paartalbahn in Friedberg 13-11-2008
Friedberg - Der neue Rad- und Fußwegsteg über die Bahnlinie am östlichen Stadtrand von Friedberg ist seit gestern Nachmittag offiziell eingeweiht worden. Viele Friedberger nutzen schon während der Einweihung eifrig die neue Holzbrücke.

Gleisbauarbeiten im Bahnhof Friedberg 10-11-2008
Friedberg  - Wegen Gleisbauarbeiten im Bahnhof Friedberg fahren die Regionalbahnen Richtung Augsburg am Samstag, 10., und Sonntag, 11. November, von 8.50 Uhr bis 20 Uhr in Friedberg vier Minuten früher ab. Die Fahrgastinformation erfolgt mittels Lautsprecherdurchsagen und Aushängen an den Bahnhöfen.

Neue Züge auf der Paartalbahn 16-10-2008
Schrobenhausen - Am Wochenende stellte die Bayerische Regiobahn ihre neuen Züge vor, die ab 2009 zwischen Augsburg, Ingolstadt und Eichstätt auf der Paartalbahn fahren werden.. Die BRB, eine Tochter der Veolia Verkehr, hat die Ausschreibung des Augsburger Dieselnetzes gewonnen. Zweimal pendelte der fabrikneue Triebwagen LINT zwischen Aichach und Schrobenhausen. Noch verkehren auf der Paartlbahn die DB-Triebwagen der Baureihe VT642 Fahrgästen. Erst vor wenigen Jahren hatte die Deutsche Bahn die alten, lokbespannten Züge auf der Strecke durch neue Triebwagen ersetzt. Im Zuge der Privatisierung war auch der Betrieb auf der Paartalbahn ausgeschrieben worden. Auch der Andrang am Aichacher Bahnhof war am Samstag riesengroß. Alle wollten den neuen Triebwagen sehen, mit dem die Bayerische Regionalbahn (BRB) ab Dezember 2009 auf der Strecke von Augsburg nach Ingolstadt unterwegs sein wird. Im Rahmen eines Bahnhoffestes konnte der neue Zug besichtigt werden.

Bayerische Regiobahn präsentiert sich in Aichach am 11. Oktober 2008 30-09-2008
Augsburg/Aichach - Die Bayerische Regiobahn GmbH (BRB) präsentiert sich am Samstag, den 11. Oktober 2008, im Bahnhof Aichach. Zwischen 10:15 und 14:30 Uhr laden die BRB, die Stadt Aichach sowie der Landkreis Aichach-Friedberg alle Interessierte ein, sich über das neue Eisenbahnunternehmen zu informieren. Dabei wird die BRB das Fahrzeug vorstellen, mit dem sie die Strecken befahren wird: einen LINT 41 des Herstellers Alstom, von denen jetzt die ersten zwei Fahrzeuge in Bayern eingetroffen sind. Eine Doppeltraktion des LINT 41 wird um 9:58 Uhr vom Augsburger Hbf abfahren, Zusteigemöglichkeiten gibt es in Friedberg (10:07 Uhr), Dasing (10:13 Uhr) und Obergriesbach (10:21 Uhr). Offizielle Einfahrt des Zuges in Aichach ist 10:21 Uhr. Anschließend begrüßen Landrat Christian Knauer, Bürgermeister Klaus Habermann und BRB-Geschäftsführer Heino Seeger die Gäste. Besucher haben dann die Gelegenheit den LINT zu besichtigen. Ein Fahrzeug wird im Bahnhof ausgestellt, der zweite Zug verkehrt im Shuttleverkehr nach Schrobenhausen. Zurück nach Augsburg Hbf geht es dann wieder um 14:19 Uhr. Für die Fahrgäste sind alle Fahrten mit dem LINT kostenlos. Zusätzlich gibt es Info-Stände der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, des Augsburger Verkehrsverbundes, des Fahrgastverbandes Pro Bahn und unseres Fahrzeugherstellers Alstom LHB. Für das leibliche Wohl sorgen die Griesbacher Grillfreunde Aichach und im Festzelt spielt die Stadtkapelle Aichach auf. Alle Informationen und den Fahrplan gibt es auch im Internet unter www.bayerischeregiobahn.de

Der Fugger-Express begeisterte die Augsburger 19-08-2008
Augsburg - Über 200 Augsburger Bürger sind dem Aufruf zur Stadtwette zwischen DB Regio und der Stadt Augsburg gefolgt und kamen am 08.08.2008 in historischen Gewändern zum Augsburger Hauptbahnhof. Damit gilt die Wette für die Stadt Augsburg als gewonnen. Der Wetteinsatz der Bahn wird am 29. August auf dem Rathausplatz in Augsburg eingelöst. Ab 12.00 Uhr verteilt Antonia von Bassewitz DB-Eis in den Farben rot/weiß an die Augsburger solange der Vorrat reicht.

Linie 6: Baufortschritt 09-08-2008
Augsburg - Die Bauarbeiten für die Linie 6 gehen voran - seit 21.07. bis vsl. 19.09.2008 werden Leitungen in Höhe des Schwaben-Centers (Friedberger Straße / Damaschkeplatz) verlegt. In der Prinzstraße nimmt unterdessen die Haltestelle an der Gärtnerstraße und die Buswendeschleife bei der Theodor-Wiedemann-Straße Gestalt an, hier liegen mit Stand vom 02.08.2008 auch schon Schienen. In der Lotzbeckstraße sind ebenfalls schon Fortschritte erkennbar.  Bei der Localbahnbrücke (Lotzbeckstraße / Alter Heuweg) ist unterdessen ein großer Riss aufgetaucht. Möglicherweise muss die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Denn durch die geplante Tieferlegung der Straße müsse in das Betonfundament eingegriffen werden. Das könnte die Standfestigkeit des Bauwerks gefährden. Nun prüfen Experten die Lage.

Bahnhofsfest im Augsburger Hbf 03-08-2008
Augsburg - Am 8. August findet anlässlich der Vorstellung des neuen Regionalzuges "Fugger-Express" ein Bahnhofsfest auf Gleis 1 des Augsburger Hauptbahnhofes mit buntem Rahmenprogramm für Groß und Klein statt. Los geht es ab 13.00 Uhr mit einem spannenden Kinderprogramm am Gleis, jazziger Musik-Unterhaltung und einer Besichtigung des "Fugger-Express". Gästen wird bei Führungen ins Augsburger Stellwerk und in den Führerstand des neuen Zuges auch ein Blick hinter die Kulissen der Bahn gewährt. Absolutes Highlight an diesem Tag wird die Auflösung der Stadtwette gegen 15.00 Uhr sein. Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin DB Regio Bayerisch-Schwaben hat am 18.07.2008 stellvertretend für alle Augsburger Bürger den Oberbürgermeister, Dr. Kurt Gribl, anlässlich der Vorstellung des neuen "Fugger-Express" zur Stadtwette herausgefordert: "Wetten, dass Sie es nicht schaffen am 8. August 100 Augsburger Bürger in historischen Gewändern hier am Augsburger Hauptbahnhof in unseren Fugger-Express zu geleiten und gemeinsam mit den Bürgern das Fugger-Express-Lied anzustimmen! Herr Oberbürgermeister, nehmen Sie die Wette an?" Dr. Gribl zögerte nicht: "Gerne nehme ich die Wette an. Ich bin überzeugt, dass die Augsburger Bürger mich unterstützen werden und wir gemeinsam die Wette gegen DB Regio gewinnen werden." "Sollte DB Regio die Wette verlieren", erklärt die Geschäftsleiterin Antonia von Bassewitz weiter, "werde ich am 29. August ab 12.00 Uhr solange der Vorrat reicht am Rathausplatz DB-Eis in den Farben rot/weiß an die Kinder und Bürger von Augsburg verteilen, gerne auch mit der Unterstützung von Ihnen, Herr Oberbürgermeister." Sollte es der OB nicht schaffen, dass 100 Bürger in historischen Gewändern am 8. August gegen 15.00 Uhr zum Bahnhof kommen und im neuen Zug das "Fugger-Express-Lied" singen, wird Dr. Gribl an einem Morgen Brezen am Hauptbahnhof an die Reisenden verteilen.

Neue Gleise am Königsplatz 04-07-2008
Augsburg - Die Verkehrs GmbH der Stadtwerke Augsburg saniert zwischen 4. und 10. Juli die Straßenbahngleise im Bereich der Kreuzung Schaezlerstraße/Halderstraße. Diese Baumaßnahmen wirken sich folgendermaßen auf den Tram- und Busbetrieb aus: Von Freitagabend, 4. Juli, 20.15 Uhr an bis Sonntag, 6. Juli, Betriebsende verkehren die Straßenbahnen der Linie 4 nur noch zwischen Augsburg Nord und Königsplatz (Bahnsteig D und Bahnsteig E). Dies gilt auch am Montag 07. Juli von 20:15 Uhr bis Betriebsende. Am Samstag, 5. Juli, und am Sonntag, 6 Juli, verkehrt die Straßenbahnlinie 3 nur zwischen Inninger Straße und Königsplatz (Bahnsteig D und E). Auf dem Abschnitt Königsplatz - Stadtbergen werden Ersatzbusse B3 eingesetzt. Während der gesamten Bauzeit kann am Königsplatz der Bahnsteig A nicht mit Bussen angefahren werden. In der Schaezlerstraße wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Betroffen hiervon sind die Buslinien 22, 32, 33. Die Ersatzbusse B3 halten ebenfalls an der Ersatzhaltestelle in der Schaezlerstraße. Die Nachtbuslinie 91 fährt von der Haltestelle Stadtwerke kommend über die Karlstraße und Schaezlerstraße zur Ersatzhaltestelle Königsplatz und weiter zum Hauptbahnhof. Die Haltestellen Rathausplatz und Moritzplatz werden nicht angefahren. Weshalb die Bautrupps ausgerechnet am Kö schon Anfang Juli anrücken, begründen die Stadtwerke mit einer Vielzahl weiterer Baustellen im August.

Autotunnel in Hochzoll kommt nicht 01-07-2008
Augsburg - Die Pläne für einen Autotunnel in der Friedberger Straße werden zu den Akten gelegt. Deshalb gibt es am 10. Juli eine Sondersitzung des Stadtrats in der es um die Straßenbahnlinie 6 und die Gestaltung in der Friedberger Straße geht.

Schrobenhausen - Güterbahnhof macht platz für ein Parkhaus 22-06-2008
Augsburg - Der frühere Güterbahnhof wird in diesen Tagen abgerissen. Als die Bahn noch Güterverkehr auf der Paartalbahn betrieb, diente die Halle für den zentralen Stückgutumschlag.
Jetzt wird dort ein Parkhaus installiert.

Fahrpreise sollen steigen 20-06-2008
Augsburg - Derzeit beraten die Verkehrsunternehmen über eine Tariferhöhung im AVV. Ursächlich für die Forderung nach einer Tariferhöhung sind die bei den Verkehrsunternehmen gestiegenen Treibstoff- und Personalkosten verbunden mit einer Deckelung der AVV-Zuschüsse bei den Regionalbusunternehmen in Verbindung mit einer Kürzung staatlicher Zuschüsse. Die Prognose der Kostensteigerung bei den Verkehrsunternehmen beträgt bis zu 7 % gegenüber 2007. Die AVV-Gesellschafter können diese Beträge unmöglich aus ihrem kommunalen Haushalt finanzieren und die Verkehrsunternehmen mussten bereits die Zuschussdeckelung und -kürzung hinnehmen. Aus Gründen der Marktdurchsetzbarkeit und aus verkehrspolitischen Gründen werden die Kostensteigerungen nicht komplett an die Fahrgäste weitergegeben werden. Derzeit verhandeln die Verkehrsunternehmen über eine durchschnittliche Tariferhöhung zwischen 3,5 % und 4 %. Die Tariferhöhung wird frühestens zum 01.01.2009 in Kraft treten.

Mobilitätsdrehscheibe im Fahrplan 10-06-2008
Augsburg - "Bei der Umsetzung des Nahverkehrsprojekts Mobilitäsdrehscheibe wird es keine belastenden Verzögerungen geben", betont OB Dr. Kurt Gribl ausdrücklich und reagiert damit auf Äußerungen aus dem Bundesverkehrsministerium, das Projekt müsse "möglichst zeitnah" umgesetzt werden. "Genau das geschieht und deshalb gibt es auch keine unterschiedlichen Auffassungen zwischen Ministerium und Stadt", so der OB. Dies sei auch bei der Zuschussgeberkonferenz am Montag so besprochen worden. "Wir trödeln nicht, sondern wir arbeiten zügig und konzentriert, aber ohne Aktionismus", so der OB  Darüber bestehe mit den Partnern in den Bundes- und Landesministerien auch Einverständnis. Deshalb sei ein großer Erfolg der Zuschussgeberkonferenz am vergangenen Montag gewesen, dass das Gesamtprojekt Mobilitätsdrehscheibe förderrechtlich vorerst nicht, wie bisher vorgesehen in Teilprojekte aufgesplittet werden müsse.  Mit der Einreichung der Planunterlagen für den Hauptbahnhofumbau zur Vorprüfung bei der Regierung von Schwaben im Juni werde die Forderung der Bahn erfüllt, dass die Planfeststellungsunterlagen der Stadt noch vor der Sommerpause eingereicht werden müssen. Mit der Planfeststellung wird die Regierung von Schwaben voraussichtlich im Spätherbst beginnen können. "Das zentrale Vorhaben der Mobilitätsdrehscheibe liegt von Seiten der Stadt voll im Zeitplan", so der OB. Doch die Bahn müsse am Bahnhof auch ihre eigenen Projekte umsetzen, wie Tunnelverlängerungen und den Bahnsteig F, der mit den städtischen Planungen zeitlich koordiniert werden müsse.  Parallel dazu wird der Ideenwettbewerb Innenstadt durchgeführt, dessen Ergebnisse im Februar 2009 vorliegen werden. "Je nachdem, wie der Wettbewerb ausgeht, könnten eventuell erforderliche Veränderungen für die Hauptbahnhofplanung im Zuge des Planfeststellungsverfahrens eingearbeitet werden", so OB Gribl.  Der Ausschreibungstext für den Ideenwettbewerb Innenstadt sei von den Ministeriumsvertretern von Bund und Land gut geheißen worden. "Wir werden auch dieses für die Verbesserung der Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer notwendige Verfahren sehr zeitnah aber mit der nötigen Sorgfalt umsetzen", betont der OB. Und auch was den Weiterbau der Linie 6 in Hochzoll angeht, werden bis spätestens September die Entscheidungen im Stadtrat gefallen sein. "Von Verzögerungen von fünf bis zehn Jahren, wie von manchen behauptet wurde, kann also gar keine Rede sein; und von Verzögerungen, die das Projekt gefährden könnten, schon gleich gar nicht", so OB Gribl.

Busse ersetzen in der Nacht die Paartalbahn 05-06-2008
Augsburg - In der Nacht von Sonntag auf Montag, 8./9. Juni, kommt es wegen Bauarbeiten zu Behinderungen auf der Paartalbahn. Die Regionalbahn 37535 (planmäßige Abfahrt 23.13 Uhr in Augsburg) wird bis Aichach durch einen Bus ersetzt. Der Bus erreicht Aichach 40 Minuten später und hält ab Friedberg nur noch zum Aussteigen. Die Regionalbahn 37534 (planmäßige Ankunft 22.57 Uhr in Augsburg Hbf) wird von Friedberg bis Augsburg durch einen Bus ersetzt. Der Bus erreicht Augsburg 23 Minuten später.

Der Autotunnel in der Friedberger Straße wird wahrscheinlich nicht gebaut 04-06-2008
Augsburg - Der Straßentunnel in der Friedberger Straße in Hochzoll ist so gut wie gestorben. Baureferent Gerd Merkle wird dem Bauausschuss am 19. Juni vorschlagen, auf das Millionenprojekt zu verzichten - aus mehreren Gründen. Sechs Alternativen wurden in den vergangenen Monaten durchgeplant. Keine davon wäre laut Merkle für die Bürger wirklich akzeptabel. Denn Hochzoll müsste auch künftig rund 45 000 Autos am Tag verkraften. Obwohl ein Teil davon im Tunnel verschwände: "Die Bewohner im Bereich der Zu- und Abfahrtsrampen wären, was die Belastung durch Lärm und Schadstoffe betrifft, mit Tunnel eher schlechter gestellt als ohne." Hinzu kommt: Die Kosten für eine Unterführung sind immens. Sie liegen bei rund 50 Millionen Euro, die Hälfte davon müsste die Stadt alleine bezahlen. "Dafür, dass keine der Planungen eine Ideallösung darstellt, ist diese Summe einfach zu hoch", sagt Merkle. Er würde das Geld stattdessen lieber in die Gestaltung eines angemessenen Zentrums für Hochzoll stecken.  Dies alles spricht dafür, dass sich die Stadt vom Tunnel verabschieden wird.

Paartalbahn erhält in Augsburg Hochzoll Anschluss an das Augsburger Tramnetz 21-04-2008
Augsburg -  Für die Verlängerung der Tramlinie 1 von Lechhausen nach Hochzoll wird jetzt konkret. Am 17.04.2008 befasste sich der Augsburger Bauausschuss mit dem Projekt. Die Linie 1 soll um etwa zwei Kilometer länger werden. Die Neubaustrecke führt dann vom Neuen Ostfriedhof in Lechhausen bis zum Hochzoller Bahnhof mit Anschluss an die Paartalbahn. Die Kosten für die Verlängerung der Linie 1 liegen bei 13,6 Millionen Euro. Fünf Haltestellen sind vorgesehen. Neben den beiden Endhaltestellen werden noch die Haltestellen Friedberger Straße, Herzogstandstraße und Eibseestraße gebaut. Die Tramlinie führt entlang der Zugspitzstraße. Bei der Haltestelle Friedberger Straße ist folgendes geplant: Stadtauswärts ist sie nördlich im Bereich der Neuschwansteinstraße. Stadteinwärts soll südlich im Bereich der Schwangaustraße die Haltestelle entstehen. Die Kreuzung Friedberger Straße/Zugspitzstraße soll höhengleich gequert werden. Dies gilt ebenso an dieser Stelle für die Linie 6. Die Stadtwerke Augsburg werden jetzt von der Politik beauftragt, die Entwurfsplanung zu erstellen. Die Planfeststellungsunterlagen sollen bis Herbst 2008 fertig sein. Es gibt dann ein Genehmigungsverfahren.

Augsburg - Ticket-Kauf einfach gemacht 17-04-2008
Augsburg - Um den Kunden einen besseren Service und höheren Komfort beim Ticketkauf bieten zu können, modernisiert die Augsburger Verkehrsgesellschaft (AVG) derzeit sämtliche 136 Fahrschein-Automaten an den Haltestellen. Außerdem wurden 13 neue Automaten beschafft, die mit einem leicht bedienbarem Touch-Screen-Display (berührungsempfindlicher Monitor) ausgerüstet sind. Künftig bieten die "stummen Verkäufer" den Fahrgästen eine ganze Reihe neuer, benutzerfreundlicher Funktionen. So ist mit Ausnahme der Abos das gesamte Fahrscheinsortiment an den Automaten erhältlich. Ein weiterer Vorteil: Alle Fahrscheine lassen sich bargeldlos mit der EC- oder Kreditkarte bezahlen. Die Bedienung der Automaten ist äußerst einfach. Hilfreich ist dabei auch die Menüführung in verschiedenen Sprachen, neben Deutsch auch in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Türkisch.
Ziel der insgesamt rund 750.000 Euro teuren Modernisierung des Automatenparks ist es auch, für die Fahrgäste mehr Verkaufsstellen zu schaffen, um so das Kundencenter am Königsplatz zu entlasten. Gerade zum Monatswechsel bilden sich dort trotz Öffnung aller Schalter regelmäßig lange Schlangen mit entsprechenden Wartezeiten, wenn die Kunden ihre Zeitkarten kaufen. Nach der Automatenumstellung und dem Neuaufstellen haben die Kunden nun 149 weitere Möglichkeiten, ihre Monatskarten bar oder mit Karte zu kaufen. Die alten Automaten werden derzeit in der Straßenbahnwerkstatt umgebaut und gehen nach und nach in Betrieb. Bereits scharf geschaltet sind 46 Automaten. Woche für Woche kommen zwölf weitere dazu. Bis zum Sommer soll die Aktion beendet sein. Große Aufkleber mit Sprechblasen an den Seiten signalisieren den Kunden, an welchen Geräten er bereits bargeldlos aus dem kompletten Fahrkartensortiment sein Ticket auswählen kann. Die modernen Touch-Screen-Automaten stehen schon am Kö, am Moritzplatz und Hauptbahnhof. Außerdem werden sie an den Haltestellen Lechhauser Brücke, Oberhauser Bahnhof, Heimgarten, Stadtbergen, Pfersee und Jakober Tor aufgestellt.

Stadtwerke Augsburg bestellen 14 weitere CityFlex 16-04-2008
Augsburg - Als Ersatz für zwölf alte Hochflur-M8C und zur Spitzenabdeckung auf der stark frequentierten Linie 3 (diverse Schulen und Uni) bestellen die Stadtwerke Augsburg bei Bombardier jetzt 14 weitere Niederflurstraßenbahnen des Typs CityFlex. Damit löst die Verkehrsgesellschaft einen Teil der Option aus dem Basis-Kaufvertrag von Anfang 2007 ein, in dessen Rahmen zunächst zehn von insgesamt 30 Fahrzeugen bestellt worden waren. Der Stückpreis der 14 neuen Trams liegt mit rund 2,8 Mio. Euro deutlich unter dem der ersten zehn Fahrzeuge. Bei ihnen waren so genannte Fixkosten für die Aufnahme der Produktion der den Augsburger Bedürfnissen angepassten Gesamtserie angefallen. Für die Anschaffung der 14 neuen Straßenbahnen erwarten die Stadtwerke einen staatlichen Zuschuss von 25 % der Gesamtkaufsumme. Mit der Bestellung der CityFlex von Bombardier kommen die Stadtwerke auch dem vielfach geäußerten Wunsch ihrer Fahrgäste nach mehr modernen und komfortablen Straßenbahnen mit barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten nach. Nach Abschluss der Combino-Sanierung und nach Lieferung der CityFlex sollen ab 2010 in Augsburg insgesamt 76 Niederflurtrams fahren, die den berechtigten Interessen von Senioren, Behinderten, aber auch Müttern mit Kinderwagen an einer sicheren und bequemen Tramnutzung entsprechen. Derzeit verfügt die AVG über 41 Combinos, 11 GT6 (beide Typen Niederflur), 12 M8C, 12 GT8 sowie 8 GT4 (alle Hochflur). Während der morgendlichen Verkehrsspitze zwischen 7 und 8 Uhr sind 64 der insgesamt 84 Trams am Gleis. Ein Teil der Fahrzeuge ist stets in Reparatur bzw. bei der Wartung. Die 8 GT4 ersetzen die wegen der Sanierung bei Siemens jeweils fehlenden 8 Combinos.

Planfeststellungsverfahren zur Elektrifizierung der Linie A von Dachau nach Altomünster 05-04-2008
München - "Am 31.04.08 ist der Ausbau des Münchner S-Bahn-Systems zwei weitere wichtige Schritte vorangekommen", erklärt Bayerns Verkehrsministerin Emilia Müller. "Es erfolgte nicht nur der Spatenstich für den neuen S-Bahn-Haltepunkt ''Hirschgarten'' an der Stammstrecke, sondern wir konnten auch gemeinsam mit der Deutschen Bahn bei einem Runden Tisch im Landratsamt Dachau den Startschuss für die Planfeststellung zur Elektrifizierung der Linie A von Dachau nach Altomünster geben." Nachdem dieses Vorhaben aufgrund erheblicher Kostensteigerungen noch im Herbst 2007 auf der Kippe stand, konnten seitdem in vorbildlicher Zusammenarbeit mit Landrat Hansjörg Christmann und den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden noch Kosteneinsparpotentiale gefunden werden. Die aktuelle Kostenschätzung der Deutschen Bahn geht nunmehr von Baukosten in Höhe von 41 Mio. € aus. Damit bleibt der volkswirtschaftliche Nutzen des Vorhabens deutlich positiv. Müller: "Die seit Herbst 2007 intensivierte Zusammenarbeit zwischen Deutscher Bahn, Landkreis, betroffenen Gemeinden und dem Freistaat Bayern zur Optimierung des Vorhabens hat sich ausgezahlt. Es ist uns gelungen, das für den stark wachsenden Landkreis Dachau so wichtige Projekt einen bedeutenden Schritt weiter voran zu bringen." Bei dem Runden Tisch stimmten der Freistaat und die Deutsche Bahn mit dem Landkreis und den betroffenen Gemeinden die optimierte Entwurfsplanung für das Vorhaben abschließend ab. Die Bahn wird nun bis zum Sommer die Planfeststellungsunterlagen erstellen. Parallel werden Freistaat Bayern und Deutsche Bahn den Bau- und Finanzierungsvertrag verhandeln. "Unser Ziel ist es, 2009 mit dem Bau zu beginnen", erklärte Ministerin Müller. Das Vorhaben umfasst eine durchgängige Elektrifizierung der 30 km langen Strecke von Dachau nach Altomünster einschließlich neuer Leit- und Sicherungstechnik, den Neubau eines zweigleisigen Begegnungsabschnitts, die technische Sicherung zahlreicher Bahnübergänge sowie den barrierefreien Ausbau aller Stationen. Dadurch können die Reisezeit um 7 Minuten verkürzt und der derzeitige Stunden-Takt in der Hauptverkehrszeit auf einen 30-Minuten-Takt umgestellt werden. Vor allem aber können nach Abschluss der Bauarbeiten alle Züge zum Münchner Hauptbahnhof durchgebunden werden. Das Umsteigen am Bahnhof Dachau wird damit der Vergangenheit angehören. Die Infrastruktur wird so umgebaut, dass auch ein Einfahren in die Stammstrecke möglich ist. Erfreulich ist zudem, dass die Fuß- und Radwegbrücke zum Petersberg aufrechterhalten werden kann. Damit bleiben die Katholische Landvolkshochschule und die romanische Basilika von Eisenhofen her auch nach dem Ausbau schnell erreichbar und das wunderschöne Ensemble erhalten (Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, 01.04.08).

Schienenersatzverkehr Augsburg Hbf <> Friedberg (Augsburg)/Aichach in der Nacht Sonntag/Montag, 13./14. April 22.45 - 0.20 Uhr 01-04-2008
RB 37535 (planmäßig 23.13 Uhr ab Augsburg Hbf) wird von Augsburg Hbf bis Aichach durch einen Bus mit 40 min späterer Ankunft ersetzt. Der Bus hält ab Friedberg (Augsburg) nur noch zum Aussteigen.
RB 37534 (planmäßige Ankunft 22.57 Uhr in Augsburg Hbf) wird von Friedberg (Augsburg) bis Augsburg Hbf durch einen Bus mit 23 min späterer Ankunft ersetzt.

Schienenersatzverkehr Schrobenhausen <> Ingolstadt Hbf von Sonntag, 30. März bis Freitag, 4. April 28-03-2008
Die meisten Regionalbahnen werden zwischen Schrobenhausen und Ingolstadt Hbf durch Busse ersetzt. Beachten Sie die 20 min frühere Abfahrts- sowie spätere Ankunftszeit der Busse in Ingolstadt Hbf. Durch die spätere Ankunft bzw. frühere Abfahrt in Ingolstadt Hbf können die planmäßigen Anschlussverbindungen leider nicht gehalten werden und die Reisezeit kann sich am Sonntag um bis zu zwei Stunden und werktags um eine Stunde verlängern. Bitte berücksichtigen Sie die längeren Fahrzeiten bei Ihrer Reiseplanung und wählen Sie ggf. eine frühere Verbindung.

Verkehrskonferenz Ende März in Berlin 18-03-2008
Augsburg - Nach dem negativen Ergebnis der Kosten/Nutzen-Analyse für den Umbau des Hauptbahnhofs mit der Straßenbahnlinie 5 wird Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Möglichkeiten besprechen, wie der Hauptbahnhof-Umbau noch gerettet werden kann. Bei dem heute vereinbarten Treffen am Freitag, 28. März in Berlin wird es aber auch um den Ausbau der A 8 zwischen Ulm und Augsburg gehen. „Beide Projekte sind für Augsburgs verkehrliche Entwicklung und Anbindung von entscheidender Bedeutung“, so OB Wengert. Zum Thema Hauptbahnhof-Umbau hatte das Ministerium unlängst in einem Schreiben erklärt, dass bei dem jetzt festgestellten Kosten/Nutzen-Verhältnis (standardisierte Bewertung) von 1 eine Förderung des Teilabschnitts West mit den Projekten Umbau Hauptbahnhof und Neubau Straßenbahnlinie 5 mit Mitteln des Bundesprogramms gemäß § 6 Abs. 1 Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz nicht mehr möglich ist. Verkehrsminister Tiefensee hatte bei seinem Besuch in Augsburg im vergangenen Frühjahr ausdrücklich gewarnt, Augsburg solle keine Pirouetten mehr drehen und an der zuschussfähigen Lösung für das Jahrhundertprojekt Mobilitätsdrehscheibe festhalten. Tiefensee und Wengert sind sich einig, dass die Projekte Mobilitätsdrehscheibe und Regio-Schienentakt für die Verbesserung des Nahverkehrs in Augsburg und der Region dringend erforderlich sind. „Wir müssen nach dieser Kosten/Nutzen-Analyse erneut nach einer Möglichkeit suchen, wie wir den Bahnhofumbau noch retten können“, so Wengert. Dies will der OB mit dem Minister am 28. März besprechen. Keinesfalls dürfe es zu einer Billiglösung womöglich ohne Rolltreppen oder Aufzügen zu den Bahnsteigen kommen.  Bei dem Gespräch wird es auch um den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und Ulm gehen. Der Ausbau sei ein wichtiges Autobahnprojekt in Süddeutschland, erklärte Tiefensee in einem Telefongespräch mit OB Wengert am vergangenen Dienstag. Ob der Ausbau wie der Abschnitt München – Augsburg über ein Betreibermodell finanziert werden kann, werde derzeit noch geprüft. OB Wengert möchte beim Minister erreichen, dass die Finanzierung des Ausbaus in den Bundeshaushalt 2009 aufgenommen wird. Im „Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes“ ist der Ausbau mit rund 310 Millionen Euro enthalten. „Sollte das Betreibermodell nicht in Frage kommen, müsste der Ausbau alternativ über den Bundeshaushalt finanziert werden“, so Wengert.

Augsburg - Bau der Straßenbahntrasse zum FCA-Station soll dieses Jahr beginnen 11-03-2008
Augsburg - Bereits im Juli soll mit dem Bau von drei Fußgängerbrücken als Zugang von der Haltestelle der Stichstrecke der Straßenbahnlinie 3 zum neuen FCA-Stadion begonnen werden. Der Bauausschuss hat dazu entschieden, die von einem Preisgericht Ende Februar ausgewählten drei Übergänge weiter zu beauftragen. Im Herbst soll dann mit dem Bau der Stichverbindung von der bestehenden Straßenbahnlinie 3 zum Stadion sowie der Haltestelle und der Wendeschleife begonnen werden, damit die Anbindung im Sommer 2009 fertig sein kann.

Mobilitätsdrehscheibe hängt an dünnem Faden 08-03-2008
Augsburg - In der gestrigen Bauausschuss-Sitzung wurde deutlich, der Umbau des Hauptbahnhofs ist bedrohlich in Frage gestellt. Jenseits der parteipolitischen Auseinandersetzung ist klar, dass bisher noch keine Lösung gefunden wurde, die Zuschussfähigkeit des HBF zu sichern. Die von den Zuschussgebern mit der Stadt Augsburg vereinbarte Aufteilung des Gesamtprojektes in 3 Teilprojekte hat nicht ausreichende Grundlagen geschaffen um den vorgesehene Zeitplan für den dringend notwendigen Ausbau des HBF schnellstens umsetzen zu können, erklärt Fraktionsvize Reiner Erben. Auch wenn die Aussage, die Wirtschaftlichkeit und damit die Förderfähigkeit sein nicht gegeben, ein Zwischenergebnis sei, werde die dramatische Lage deutlich: die Mobilitätsdrehscheibe und die Einführung der Regional-S-Bahn hängen an einem seidenen Faden. Reiner Erben: „Klar ist aber auch, dass die CSU mit ihrer massiven Unterstützung für den KÖ-Bürgerentscheid für diese unklare Lage verantwortlich ist. Man kann bei diesem komplizierten Projekt nicht aus rein parteitaktischem Kalkül ständig die Position wechseln."  Die CSU war vor 4 Jahren im Stadtrat einstimmig für den Umbau, der Kandidat Gribl hat ihn dann im Wahlkampf in Frage gestellt. Dann musste die CSU nach eindeutigen Aussagen aller Fachleute und Zuschussgeber wieder zurückrudern. Jetzt versucht sie von ihrer eigenen Verantwortung abzulenken und der amtierenden Stadtregierung den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Im Bauausschuss sagt der CSU-Fraktionsvorsitzende, der KÖ müsse, um die Zuschussfähigkeit zu sichern, in die Wirtschaftlichkeitsberechnungen einbezogen werden. Der von ihm selbst unterstützte Bürgerentscheid verhindert diese Einbeziehung derzeit aber. Denn für den KÖ muss zunächst ein Ideenwettbewerb durchgeführt werden, der den Zeitplan völlig durcheinander bringt. Die DB hat klar gemacht, dass bis Mitte des Jahres eine Entscheidung über den Umbau des HBF getroffen werden muss da sonst die für Augsburg reservierten Finanzmittel anderweitig verplant würden. Reiner Erben: „Wenn jetzt nicht doch noch eine Lösung gefunden werden kann, die den Umbau des HBF sichert, muss ein von uns GRÜNEN vorgeschlagenes Ratsbegehren Klarheit schaffen."

CSU-Augsburg: Massive Probleme bei der Koordination im Thema Nahverkehr Augsburg 16-02-2008
Augsburg - Die Augsburger CSU und Ihr OB-Kandidaten Gribl haben offenbar Probleme bei der Koordination im Themengebiet „Nahverkehr Augsburg“. Erst die Aussage des OB-Kandidaten Gribl  „Ein sofortiger Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs ist nicht notwendig“, dann die Botschaft, die wie Berichtet nicht mit der Fraktion abgesprochen  war, "den Banhofsumbau erneut umzudenken" und zum Schuss  eine 180 Grad Drehung auf den Rot-Grün Kurs lassen viele Augsburger am Konzept der CSU zweifeln. Jetzt kam auch noch ein peinlicher Patzer des CSU OB-Kandidaten Gribl hinzu: Beim SPD-CSU Kandidatenduell am 13.02. im Augsburger Cinemaxx attakierte der CSU Kandidat seinen SPD- Konkurrenten dafür, dass die Stadtregierung erst Jahre nach der Anschaffung überlanger Straßenbahnen daran denke, auch den Königsplatz dafür angemessen zu gestalten. Der Bestellzettel für die Combinos wurde allerdings schon unter der Ägide vom damaligen CSU-OB Peter Menacher und Stadtwerkechef Wenniger ausgefüllt und unterschrieben. Auch im Forum der Augsburger Allgemeine macht das Duell bereits die Runde, und auch AZ-Leser war scheinbar vor Ort denn er hat Gribls Combino-Aussage wie folgt kommentiert: "Man hatte auch den Eindruck, die Union habe ihren Kandidaten nicht allzu gut vorbereitet ins Rennen geschickt, denn schon nach wenigen Minuten lief Gribl mit einem vermeintlich gut gezielten Gegenschlag ins Leere - was ihm nicht zum einzigen Male im Laufe der Diskussion die Lacher des Publikums einbrachte."

Bauarbeiten an der Linie 6 gehen weiter 15-02-2008
Augsburg - Der seit Dezember gestoppte Bau der Linie 6 wird ab heute wieder fortgesetzt. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke beschloss nun, den das der Bau- und Planungsstopp für die Linie 6 wird aufgehoben wird." Nach dem Nein zum Königsplatzumbau beim Bürgerentscheid mussten die Bauarbeiten eingestellt werden, weil die Auswirkungen auf die gesamten Pläne der Stadt für den Ausbau des Nahverkehrs unklar waren, zu denen auch der Umbau des Hauptbahnhofes zählt. Die Linie 6 ist das erste von insgesamt fünf Teilabschnitten der Augsburger Mobilitätsdrehscheibe und soll den Hauptbahnhof, die Stadtteile Hochzoll und Herrenbach sowie das Textilviertel und Friedberg West miteinander verbinden. Da allerdings der Königsplatzumbau durch den Bürgerentscheid gestoppt wurde, wird es Notfalls eine Übergangslösung am Königsplatz für die Linie 6 geben.

Der Augsburger Bahnhofsumbau soll im Sommer 2010 kommen 13-02-2008
Augsburg – Im Sommer 2010 beginnt der große Umbau des Augsburger Hauptbahnhofes. So lautet die Vorhersage von Norbert Walter, für die Verkehrsbetriebe zuständiger Chef der Stadtwerke. Der Augsburger Hauptbahnhof soll im Sommer 2010 zur endlich umgebaut werden. Anders als z.B. in München hat der Augsburger Hauptbahnhof weder einen richtigen Straßenbahnanschluss noch einen behindertengerechten Zugang mit Aufzügen zu den Bahnsteigen. Voraussetzung für den Umbau ist allerdings, dass die Pläne bis Ende 2009 von der Regierung von Schwaben genehmigt werden. Dann kann mit dem Planfeststellungsverfahren bereits in diesem Jahr beginnen.

Paartalbahn.de installiert Sonderseite zur Bürgerinitiative Mobilitätsdrehscheibe 11-02-2008
Die Bürgerinitiative Mobilitätsdrehscheibe Augsburg strebt die schnelle Umsetzung der Planungen zur Mobilitätsdrehscheibe an. Zu diesem Zweck soll der Bürgerentscheid vom November 2007, bei dem 13 Prozent der Wahlberechtigten den Rest der Stadt zum Stillstand verdammten, aufgehoben werden - eben durch einen neuen Bürgerentscheid.
Es darf doch nicht sein, dass Politiker, die eigentlich dem Wohle des Bürgers verpflichtet sein sollten, ein derart wichtiges Thema wie den innerstädtischen Personenverkehr dazu nutzen, ihre persönliche Profilierungs- und Mandatssucht zu befriedigen und auf dem Rücken der Bürger hier ihre Scharmützel auszutragen. Dafür sind wir uns zu schade. Die Herren Politiker stehen ja nicht am Kö im Gedränge, egal, ob sie nun Schönberg, Göttling, Gribl oder Weber heißen. Der einfache Bürger darf die mißliche Situation ausbaden und die Suppe auslöffeln, die ihnen die Wahlkampfstrategen eingebrockt haben.
Und darum kommt dieses Bürgerbegehren wirklich von den Bürgern für die Bürger. Von Bürgern, die den ÖPNV regelmäßig nutzen, die für den Nahverkehr arbeiten, die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigen - kurz von Menschen, die die Schwachstellen des Systems kennen und die verhindern wollen, dass diese Schwachstellen durch ein Minderheitenvotum Bestand haben.
Zur Sonderseite...

CSU-Augsburg: Konzept- und Planlosigkeit in der Verkehrspolitik? 03-02-2008
Augsburg – Am Samstag hatte sich Gribl vor den Medien starkgemacht, den Bahnhofsumbau erneut auf den Prüfstand zu stellen. Diese politisch brisante Botschaft, die nicht mit der Rathaus-Fraktion abgesprochen war, überraschte und sorgte für Irritationen. Stadtrat Volker Ullrich nannte das Kind beim Namen. "Der OB-Kandidat darf Impulse setzen, aber es wäre verkehrt, den Bahnhofsumbau infrage zu stellen." Die CSU inklusive ihres Kandidaten musste jetzt gewaltig zurückrudern. Mittlerweile steht man uneingeschränkt hinter dem zügigen Umbau. Das, was die CSU in der Außendarstellung ablieferte, kam in allen Medien ganz schlecht an. Es gab teils deftige Kritik - natürlich auch am OB-Kandidaten. Damit nicht genug. Auch der politische Gegner sprang auf den Zug auf. "Spricht Gribl noch für die CSU?", fragte SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Schneider süffisant.  Die Grünen sprechen vom einem "Armutszeugnis".

Hauptbahnhof-Konferenz bestätigt Augsburgs OB Dr. Paul Wengert: Jetzt müssen alle Kräfte für eine zügige Modernisierung des Hauptbahnhofs gebündelt werden! 29-01-2008
Die sog. Zuschussgeber-Konferenz, zu der OB Dr. Paul Wengert hochrangige Vertreter von Bund und Land, Bezirk, Deutscher Bahn und Stadtwerken geladen hatte, brachte ein eindeutiges Ergebnis hervor: Ohne den Bau der sog. Mittelpassage für die Straßenbahn unter dem Hauptbahnhof wird es in Zukunft keinen S-Bahn-ähnlichen Nahverkehr von und nach Augsburg geben. Dies bedeutet in der Konsequenz auch, dass es im Rahmen des Ideenwettbewerbs für die städtebauliche und verkehrsmäßige Gestaltung der Augsburger Innenstadt bestimmte Vorgaben für den Bahnhofsbereich geben muss, wie es OB Dr. Paul Wengert immer vorausgesagt und gefordert hatte. Eine herbe Schlappe musste hingegen der OB-Kandidat der CSU hinnehmen, dessen abenteuerliche Forderungen nach einer komplett neuen Planung nun endgültig im Papierkorb landen müssen. Ein weiterer Beweis dafür, dass der Kandidat weder die Sachkompetenz noch die Durchsetzungskraft dazu besitzt, in unserer Stadt Verantwortung zu übernehmen. OB Dr. Wengert und die Zuschussgeber haben im Anschluss eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die Sie im folgenden lesen können. Nun gilt es, alle Kräfte für eine zügige Realisierung des Zukunftsprojektes Modernisierung des Hauptbahnhofs zu bündeln und nicht weiter - wie die CSU und ihr Kandidat es Monate lang praktiziert haben - durch Blockieren, Lamentieren und Bremsen die Zukunftschancen unserer Stadt zu gefährden.
Gemeinsame Erklärung von OB und Zuschussgebern:
1. Mit dem Bürgerentscheid hat sich die Situation für die Förderung der MDA grundlegend geändert. Die Finanzierung kann nicht mehr als gesichert angesehen werden. Für die Teilprojekte der MDA sind jeweils neue Wirtschaftlichkeitsnachweise erforderlich. Durch ein immer neues Hinterfragen der Projekte könnten die Fördergelder möglicherweise für andere Projekte - auch außerhalb Bayerns - verwendet werden. Deshalb sollte schnellstmöglich in die Realisierung der MDA eingetreten werden, wobei vor dem Hintergrund des Bürgerentscheids die Durchführung eines Teilabschnitts Ost (Linie 6 und Verlängerung 1) und eines Teilabschnitts West (Hauptbahnhof und Linie 5) als zielführend betrachtet wird.
2. Die Verknüpfung zwischen Bahn-Schienenverkehr und Straßenbahnverkehr durch den geplanten Tunnel (Mittelpassage) ist für die Wirtschaftlichkeitsrechnung entscheidende und untrennbare Voraussetzung.
3. Zu einer völligen Veränderung des Gleisbildes im Augsburger Hauptbahnhof, wofür Kosten von ca. 200 Mio Euro anfallen würden, führt kein Weg hin. Dafür kommt eine GVFG-Finanzierung nicht in Betracht.
4. Die Fördergeber und die DB sehen es als zielführend an, durch die Aufrechterhaltung der bisher beschlossenen Grenzen für den Ideenwettbewerb Hauptbahnhof auch für den Ideenwettbewerb Innenstadt das Verfahren zügig fortzuführen, insbesondere raschestmöglich die Planfeststellung für den Umbau des Hauptbahnhofes und die Erstellung des neuen Bahnsteigs F zu ermöglichen.
5. Die Modularisierung in die Teilabschnitte Ost bzw. West wird als zielführend angesehen, sofern die Kosten-Nutzen-Untersuchung (Standardisierte Bewertung) auch für diese Projekte positiv ausfällt.

CSU möchte Neuplaung für den Haptbahnhof 28-01-2008
Augsburg - Im Jahr 2003 hatten CSU und SPD gemeinsam im Stadtrat festgelegt, dass der Mitteltunnel der Weg zum angestrebten Umbau des Hauptbahnhofs ist. Noch vor wenigen Wochen hatte CSU-Stadtrat Volker Ullrich in einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses betont, "dass wir am Mitteltunnel festhalten müssen". Ein politischer Beschluss wurde in der Sitzung nicht gefasst. Es gab danach keinen Widerspruch der Partei auf die Aussage von Ullrich. Am Wochenende machte sich der parteilose CSU-OB-Kandidat Kurt Gribl dafür stark, den Bahnhofsumbau nochmals auf den Prüfstand zu stellen.

Hochzoller Bahnhof wurde verkauft 23-01-2008
Augsburg - Die Deutsche Bahn hat 138 Bahnhöfe verkauft. Darunter war auch das Hochzoller Bahnhofsgebäude. Das bestätigte gestern Bianca Piechaczek, Pressesprecherin der Bahn für Bayern. Der neue Besitzer ist ein deutsch-britisches Konsortium, genauer gesagt der Immobilieninvestor Patron Capital mit Sitz in London und der Hamburger Immobilienentwickler Procom Invest. Was jetzt mit den verkauften Bahnhöfen geschieht, kann die Bahn derzeit nicht sagen. Fest steht nur, dass sich die Investoren verpflichtet haben, in den nächsten fünf Jahren 15 Millionen Euro in die verkauften Gebäude zu investieren. Deutschlandweit sind es 490 Stück.

Zuschussgeber kommen nach Augsburg 16-01-2008
Augsburg - Am 28. Januar wird eine Konferenz der Zuschussgeber der Mobilitätsdrehscheibe stattfinden. Auf Einladung von OB Dr. Paul Wengert werden hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn, des Bundesverkehrsministeriums, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie der Regierung von Schwaben, der Stadtwerke und der Stadt Augsburg dabei Möglichkeiten ausloten, wie die Teilprojekte der Mobilitätsdrehscheibe nach dem Bürgerentscheid Königsplatz vom 25. November 2007 dennoch umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei der große barrierefreie Umbau des Hauptbahnhofs. Durch zeitliche Verzögerungen durch den im Bürgerentscheid geforderten offenen Ideenwettbewerb für den gesamten Verkehr in der Innenstadt, ist der Umbau ins Wanken geraten. Hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn haben bereits angekündigt, an dem vereinbarten Zeitplan festhalten zu müssen, damit der Bahnhofsumbau bis zur Einführung des Regio-Schienentaktes fertig gestellt werden kann. Für die DB ist dabei der zusätzliche Bahnsteig F entscheidend. Sollte sich der große Umbau mit dem Straßenbahntunnel unter den Bahnsteigen nicht in dem zeitlich vorgegebenen Rahmen verwirklichen lassen, so wolle die Bahn eine kleine Lösung, unter anderem mit dem Bau des Bahnsteig F realisieren. "Bei der Konferenz geht es darum, den großen barrierefreien Umbau des Hauptbahnhofs und die weiteren Teile der Mobilitätsdrehscheibe in Folge des Bürgerentscheids und damit den umfassenden Ausbau des Nahverkehrs in Augsburg zu retten", sagt OB Wengert. Die durch den geforderten Ideenwettbewerb entstehenden neuen zeitlichen Vorgaben müssen mit den genehmigungsrechtlichen Notwendigkeiten und den Zuschüssen aus Sicht der unterschiedlichen Partner unter einen Hut gebracht werden. "Die ganze Mobilitätsdrehscheibe ist ein kompliziertes Gebilde aus zeitlichen, genehmigungs- und zuschussrechtlichen Verfahren mehrerer Beteiligter", so der OB. Durch die Veränderung des Zeitfaktors müssen auch die Genehmigungsverfahren und Zuschüsse neu aufgegleist und ineinander verzahnt werden. "Ob das gelingt, wird sich frühestens am 28. Januar zeigen. Ob es dann auch bereits ein Ergebnis geben wird, kann heute noch niemand sagen. So einfach, wie sich das manche vorstellen, ist das halt leider nicht", erklärt OB Wengert.

GRÜNE äußern sich kritisch gegenüber Tunnel-Vorschlag der SPD für Linie 11-01-2008
Augsburg - Kritisch äußern sich die Grünen gegenüber dem SPD-Vorschlag, unter der Friedberger Straße in Hochzoll den Bau eines Autotunnels zu prüfen. ?Dieser Uralt-Vorschlag ist wenig geeignet für eine wirklich zukunftsfähige Lösung der Umwelt- und Verkehrsprobleme in der Stadt?, erklärt Fraktionsvorsitzender Dieter Ferdinand. Dies sei die Meinung von Fraktion und Partei Bündnis 90 / DIE GRÜNEN. Für die Grünen sprechen mehrere Gründe gegen einen Tunnel. Wenn der Autoverkehr direkt über die Friedberger Straße durch einen Tunnel ungehemmt in die Innenstadt geführt werde, werde die notwendige Verlagerung auf die Straßenbahn nicht erreicht, und die innere Friedberger Straße sowie die Innenstadt würden zusätzlich mit Autoverkehr belastet. Damit wäre ein wesentliches Argument für den Bau der Linie 6 entfallen. Außerdem bringe der Bau eines Tunnels eine erhebliche Verzögerung für die Straßenbahn nach Friedberg-West. Trotz einer Entlastung der Haushaltslage sind die Kosten für einen Tunnel zu hoch. Die Grünen sehen zwar einen gewissen Entlastungseffekt für das Hochzoller Zentrum, dieser werde aber auch erreicht durch eine Zweispurigkeit der Straße in Kombination mit den bald fertig gestellten Umgehungsstraßen und der Freimachung der Kreuzung Schleifenstraße / Blücherstraße in Lechhausen. Unter gesamtstädtischen Aspekten sei die Tunnellösung aber nicht hilfreich. Wie die Donauwörther Straße, wo sich die Lösung bewährt habe, sollte auch die Friedberger Straße zweispurig werden für den Motorisierten Individualverkehr, die Straßenbahn eine eigene Trasse und die Radfahrer eine sichere Führung bekommen. Dieser Plan wurde von der Regierung von Schwaben bereits genehmigt, jetzt sollte die Führung der Linie 1 bis Hochzoll-Süd zusätzlich untersucht werden?; so Ferdinand. Dann könnten abwechselnd die Linie 6 und die Linie 1 nach Hochzoll-Süd und nach Friedberg-West fahren.

Linie 6 - SPD schlägt einen Autotunnel unter der Friedberger Straße vor 10-01-2008
Augsburg - Die SPD-Augsburg könnte nun vorstellen, dass ein Autotunnel die Verkehrsprobleme im Stadtteil Hochzoll lösen könnte. So soll der Vorschlag aussehen: Unten im Tunnel fahren Autofahrer, die den Stadtteil durchqueren. Oben fahren die PKWs, die in Hochzoll wohnen oder zum Einkaufen fahren. Zudem könnte sich oben auch problemlos die neue Straßenbahnlinie 6 durch Hochzoll fahren. Wengert und der Hochzoller SPD-Ortsvorsitzende Stefan Quarg machten deutlich, dass der Tunnel "keine Träumereien vor der Kommunalwahl" sei. Es sei ein Ansatz, um den Stadtteil Hochzoll attraktiver zu machen. Betont wurde dabei, dass es bis zur Umsetzung noch ein weiter Weg sei. Der Autotunnel würde an der Kreuzung Lechrainstraße beginnen und endet östlich der Peterhofstraße. Der Bau des Tunnels würde zwei Jahre dauern.